Bjarnarflag-Kraftwerk

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Das Bjarnarflag-Kraftwerk (isl. Bjarnarflagsstöð = Bjarnarflagstation) ist ein Geothermalkraftwerk im Norden Islands im Mývatngebiet beim kleinen Ort Reykjahlíð. Es ist benannt nach dem Gebiet Bjarnarflag zwischen Reykjahlíð und dem Námaskarð.

Bjarnarflag-Kraftwerk
Bjarnarflagsstöð
Bjarnarflagsstöð
Lage
Bjarnarflag-Kraftwerk (Island)
Bjarnarflag-Kraftwerk
Koordinaten 65° 38′ 49″ N, 16° 50′ 49″ WKoordinaten: 65° 38′ 49″ N, 16° 50′ 49″ W
Land Island
Daten
Typ Geothermalkraftwerk
Primärenergie Erdwärme
Leistung 3,2 Megawatt
Betreiber Landsvirkjun
Projektbeginn 1967
Betriebsaufnahme 1969
Website www.landsvirkjun.com
Bohrloch

GeschichteBearbeiten

Ähnlich wie das größere Krafla-Kraftwerk nützt es die Energie des Zentralvulkans Krafla.

Die Planungen für dieses Kraftwerk begannen 1967 und es wurde am 5. März 1969 in Betrieb genommen. In dem Gebiet gab es vorher schon Bohrlöcher zur Nutzung der Erdwärme für das Kieselgurwerk bei Reykjahlíð.

Es ist mit einer installierten Leistung von 3,2 MW das älteste und kleinste Geothermalkraftwerk des Betreibers Landsvirkjun, der Bjarnarflag 1983 von der Fa. Laxá Power Company übernahm und etwa 7 km nordöstlich auch das Krafla-Kraftwerk mit einer Leistung von 60 MW unterhält. Die Gesamtproduktion an elektrischer Energie des Bjarnarflag-Kraftwerks liegt bei ca. 18 GWh/a.[1] Darüber hinaus liefert es Dampf für das lokale Fernheizsystem sowie für industrielle Anwendung.[2]

Vulkanausbrüche KraflafeuerBearbeiten

Durch die Ausbruchsserie im System der Krafla zwischen 1975 und 1984 wurde auch das Kraftwerk beeinträchtigt.

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Homepage zum Kraftwerk, Fa. Landsvirkjun (Memento des Originals vom 13. September 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.landsvirkjun.com (englisch); abgerufen am 5. September 2011
  2. Firmenbroschüre Landsvirkjun: Hydro and geothermal energy, Juli 2013