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Liste von Bismarcktürmen

Bismarckdenkmal in Turmbauweise
(Weitergeleitet von Bismarckturm)

Ein Bismarckturm ist eine besondere Form des Bismarckdenkmals.

Von 240 Bismarcktürmen sind heute noch 173 vorhanden. In der Bundesrepublik Deutschland sind noch 146 von ehemals 184 Türmen erhalten. Einige, unter anderem alle 47 Türme nach dem Entwurf „Götterdämmerung“ von Wilhelm Kreis, wurden als sogenannte Bismarcksäulen errichtet bzw. zu solchen umgebaut. Diese Bezeichnung ist auf den 1899 ausgeschriebenen Wettbewerb der Studentenschaft zurückzuführen,[1] der die Errichtung möglichst vieler Feuersäulen (und nicht Aussichtstürme) anregen sollte. Doch auch andere Bismarcktürme werden vielfach als Bismarcksäule bezeichnet.

Zu historischen Details der Bismarcktürme siehe Bismarckdenkmal.

Inhaltsverzeichnis

DänemarkBearbeiten

Teile Dänemarks gehörten ehemals zu Preußen, Provinz Schleswig-Holstein.

Objekt Lage Standort Baujahr Höhe Bemerkung Bild
Bismarck-Nationaldenkmal (Aabenraa) 55° 8′ 6″ N, 9° 26′ 31″ O Apenrade/Nordschleswig (seit 1920 Dänemark) 1901 45 m 1895 bis 1901 errichtet. Wurde 1945 gesprengt. Das sieben Meter hohe Bismarck-Standbild nach dem Entwurf des Berliner Bildhauers Adolf Brütt von dem Metallbildhauer Gustav Lind in Kupfertreibarbeit hergestellt, wurde bereits 1919 abgebaut und über die neue deutsch-dänische Grenze nach Schleswig-Holstein zum Scheersberg verbracht; es steht seit 1930 auf dem Aschberg bei Ascheffel.  

DeutschlandBearbeiten

Baden-WürttembergBearbeiten

Objekt Lage Standort Baujahr Höhe Bemerkung Bild
Bismarckturm (Ettlingen) 48° 56′ 34″ N, 8° 25′ 17″ O Ettlingen 1901 17 m  
Bismarckturm (Freiburg im Breisgau) 47° 59′ 38″ N, 7° 51′ 34″ O Freiburg im Breisgau 1900 12,6 m  
Bismarckturm (Heidelberg) 49° 24′ 58″ N, 8° 42′ 0″ O Heidelberg 1903 15 m Entwurf Götterdämmerung  
Bismarckturm (Hornisgrinde) 48° 36′ 25″ N, 8° 12′ 9″ O Hornisgrinde 1871 7 m Seit wann die Bezeichnung Bismarckturm besteht, ist nicht mehr nachweisbar.  
Bismarckturm (Konstanz) 47° 40′ 47″ N, 9° 10′ 50″ O Konstanz-Petershausen am Bodensee 1902 22,8 m höchster Bismarckturm in Baden-Württemberg  
Bismarckturm (Mosbach) 49° 20′ 57″ N, 9° 7′ 17″ O Mosbach-Neckarelz 1905 9,5 m Standort: Hamberg  
Bismarckturm (Stuttgart) 48° 47′ 37″ N, 9° 9′ 41″ O Stuttgart 1904 20 m Entwurf Götterdämmerung  
Bismarcksäule (Tauberbischofsheim) 49° 36′ 57″ N, 9° 39′ 35″ O Tauberbischofsheim 1903 9 m  
Bismarckturm (Tübingen) 48° 30′ 49″ N, 9° 2′ 3″ O Tübingen 1907 16 m Entwurf Götterdämmerung  

BayernBearbeiten

Objekt Lage Standort Baujahr Höhe Bemerkung Bild
Bismarckturm (Ansbach) 49° 18′ 31″ N, 10° 34′ 43″ O Ansbach 1903 12,7 m Entwurf Götterdämmerung  
Bismarckturm (Augsburg) 48° 22′ 21″ N, 10° 49′ 48″ O Steppach 1901 20 m Entwurf Götterdämmerung  
Bismarckturm (Bad Kissingen) 50° 12′ 44″ N, 10° 5′ 24″ O Bad Kissingen 1914 17,4 m  
Bismarckturm (Berg-Assenhausen) 47° 56′ 32″ N, 11° 20′ 35″ O Berg-Assenhausen am Starnberger See 1899 30 m einziges Bismarckdenkmal, dessen Planung und Bau schon zu Lebzeiten Bismarcks begonnen wurde  
Bismarckturm (Coburg) 50° 15′ 25″ N, 10° 56′ 38″ O Coburg 1910 18 m Entwurf Götterdämmerung  
Bismarckturm (Fürth) 49° 28′ 44″ N, 10° 57′ 18″ O Fürth 1907 17,5 m Entwurf Götterdämmerung, 1938 abgerissen.  
Bismarckturm (Hof) 50° 18′ 17″ N, 11° 53′ 43″ O Hof 1921 25 m  
Bismarcksäule (Lappersdorf) 49° 5′ 50″ N, 12° 2′ 37″ O Schwaighausen-Geiersberg Lappersdorf 1899 3,38 m
Bismarckturm (Lauf) 49° 28′ 2″ N, 11° 18′ 41″ O Lauf 1911 30 m Standort: Moritzberg in Röthenbach, nach 1918 Hindenburgturm, heute Moritzbergturm  
Bismarckturm (Lichtenfels) 50° 9′ 33″ N, 11° 2′ 45″ O Lichtenfels 1903 20,5 m
Bismarckturm (Memmingen) 47° 58′ 41″ N, 10° 9′ 46″ O Memmingen 1904 18 m  
Bismarckturm (Weißenburg) 49° 2′ 32″ N, 10° 59′ 55″ O Weißenburg in Bayern 1911 12,65 m Entwurf Götterdämmerung  
Bismarckturm (Würzburg) 49° 48′ 31″ N, 9° 55′ 53″ O Würzburg 1905 15 m Entwurf Götterdämmerung  

BerlinBearbeiten

Objekt Lage Standort Baujahr Höhe Bemerkung Bild
Bismarckwarte 52° 24′ 59″ N, 13° 38′ 12″ O Berlin 1904 40 m auf den Müggelbergen, Frühjahr 1945 gesprengt.  

BrandenburgBearbeiten

Objekt Lage Standort Baujahr Höhe Bemerkung Bild
Bismarckturm (Bad Freienwalde) 52° 47′ 32″ N, 13° 59′ 19″ O Bad Freienwalde (Oder) 1895 25 m Standort: Schlossberg, eingeweiht 1895[2]  
Bismarckwarte (Brandenburg an der Havel) 52° 24′ 54″ N, 12° 32′ 56″ O Brandenburg 1908 15 m seit 1958 Friedenswarte, 1974 gesprengt und neu errichtet
Bismarckturm (Burg (Spreewald)) 51° 50′ 46″ N, 14° 9′ 25″ O Burg (Spreewald) 1917 27 m  
Bismarckturm Booßen 52° 22′ 3″ N, 14° 27′ 43″ O Frankfurt-Booßen 1914 10 m  
Bismarckturm (Frankfurt-Lichtenberg) 52° 18′ 55″ N, 14° 26′ 55″ O Frankfurt-Lichtenberg 1906 6 m  
Bismarckturm (Pritzwalk) 53° 8′ 31″ N, 12° 11′ 8″ O Pritzwalk 1905 18,5 m Standort: Trappenberg, eingeweiht 1905  
Bismarckturm (Koschenberg) 51° 29′ 10″ N, 14° 3′ 15″ O Senftenberg 1885 auf dem Koschenberg bei Großkoschen. Holzbauweise, eingeweiht um 1885, 1915 abgerissen.
Bismarckturm (Rathenow) 52° 35′ 54″ N, 12° 19′ 57″ O Rathenow 1914 32 m Standort: Weinberg, eingeweiht 1914, Turm des Monats Juni 2004, Standbild von Lilli Finzelberg, zerstört  
Bismarckturm (Senftenberg-West) 51° 31′ 53″ N, 13° 57′ 8″ O Senftenberg-West. 1914 42,8 m Eisenbeton mit Ziegelmauerverkleidung, als Wasserturm konzipiert. Einweihung 1914, 1965 gesprengt.
Bismarckturm (Spremberg) 51° 34′ 28″ N, 14° 23′ 10″ O Spremberg 1903 20,74 m  
Bismarckturm (Klein-Mutz) 52° 57′ 26″ N, 13° 15′ 52″ O Zehdenick 1900 14 m Standort: Hoher Timpberg, eingeweiht 1900, restauriert 1999[2]  

BremenBearbeiten

Objekt Lage Standort Baujahr Höhe Bemerkung Bild
Bismarckturm (Bremerhaven) 53° 32′ 22″ N, 8° 37′ 47″ O Bremerhaven-Reinkenheide 1911 22,6 m Nach dem Zweiten Weltkrieg verfallen, Ruine 1966 gesprengt und abgetragen.  

HamburgBearbeiten

Objekt Lage Standort Baujahr Höhe Bemerkung Bild
Bismarckturm (Hamburg) 53° 32′ 56″ N, 9° 58′ 11″ O Hamburg 1890 Um 1890 wurde an dem am Hafen gelegenen Vergnügungslokal „Trichter“ ein Aussichtsturm mit Beleuchtungsfunktion errichtet. Etwa 1906 wurde dieser in „Bismarckturm“ umbenannt. Die Benennung könnte mit der Einweihung des benachbarten 35 m hohen Bismarckdenkmals im Hamburger Elbpark am 2. Juni 1906 in Zusammenhang stehen. Die Gartenwirtschaft samt Turm soll im Jahr 1926 abgerissen worden sein, nach anderen Quellen 1942 durch Fliegerbomben zerstört.

HessenBearbeiten

Objekt Lage Standort Baujahr Höhe Bemerkung Bild
Bismarckturm (Bensheim) 49° 40′ 8″ N, 8° 38′ 22″ O Bensheim auf dem Hemsberg 1902 19 m  
Bismarckturm (Darmstadt) 49° 50′ 40″ N, 8° 40′ 46″ O Darmstadt 1908 25 m Standort: Dommerberg  
Bismarckturm (Eschwege) 51° 11′ 5″ N, 10° 4′ 55″ O Eschwege 1903 26 m Standort: Großer Leuchtberg  
Bismarckturm (Gießen) 50° 35′ 47″ N, 8° 38′ 53″ O Gießen 1906 15 m  
Bismarckturm (Hanau) 50° 8′ 58″ N, 8° 52′ 46″ O Hanau 1905 18 m Entwurf Götterdämmerung  
Bismarckturm (Kassel) 51° 17′ 24″ N, 9° 24′ 27″ O Kassel 1904 25,5 m der höchste Turm nach dem Entwurf Götterdämmerung. Standort: Brasselsberg  
Bismarckwarte (Lindenfels) 49° 41′ 32″ N, 8° 47′ 3″ O Lindenfels 1907 12,3 m auf der Litzelröder Höhe  
Bismarcksäule (Marburg) 50° 47′ 59″ N, 8° 46′ 55″ O Marburg an der Lahn 1904 15 m Entwurf Götterdämmerung  
Bismarckwarte (Mengeringhausen) 49° 41′ 32″ N, 8° 47′ 3″ O Mengeringhausen 1903 10 m auf der Matzenhöhe
Bismarckturm Schotten 50° 31′ 2″ N, 9° 14′ 18″ O Schotten 1910 22 m Standort: Taufstein  
Bismarckturm (Wetzlar) 50° 33′ 33″ N, 8° 31′ 7″ O Wetzlar 1901 18 m früher Garbenheimer Warte  
Bismarckturm (Wiesbaden) 50° 4′ 51″ N, 8° 16′ 5″ O Wiesbaden 1910 50 m 1918 abgerissen

Mecklenburg-VorpommernBearbeiten

Objekt Lage Standort Baujahr Höhe Bemerkung Bild
Bismarcksäule (Greifswald) 54° 5′ 33″ N, 13° 24′ 58″ O Greifswald 1900 10 m auf dem Epistelberg. Entwurf Götterdämmerung[3]  
Bismarckturm (Krakow am See) 53° 39′ 39″ N, 12° 16′ 21″ O Krakow am See 1907 12 m 1945 gesprengt  
Bismarcksäule (Rostock) Koordinaten fehlen! Hilf mit. Rostock 1901 8 m Entwurf Götterdämmerung, nicht mehr vorhanden
Bismarckturm (Seebad Heringsdorf) Koordinaten fehlen! Hilf mit. Seebad Heringsdorf 1907 42 m nicht mehr vorhanden

NiedersachsenBearbeiten

Objekt Lage Standort Baujahr Höhe Bemerkung Bild
Bismarckturm (Bad Lauterberg) 51° 38′ 27″ N, 10° 28′ 20″ O Bad Lauterberg 1904 15 m  
Bismarckturm (Bad Pyrmont) 51° 59′ 35″ N, 9° 16′ 39″ O Bad Pyrmont 1913 27 m  
Bismarckturm (Bad Rothenfelde) Koordinaten fehlen! Hilf mit. Bad Rothenfelde 1902 14 m 1979 abgerissen
Bismarckturm (Bodenwerder) 51° 59′ 11″ N, 9° 31′ 20″ O Bodenwerder 1913 13 m Quadratischer Aussichtsturm aus Sandstein mit Terrassenanbau mit Sandsteinmedaillon  
Bismarckturm (Göttingen) 51° 31′ 36″ N, 9° 58′ 11″ O Göttingen 1896 31 m Standort: Kleperberg  
Bismarckturm (Hameln) 52° 7′ 17″ N, 9° 22′ 35″ O Hameln 1910 13,5 m  
Bismarcksäule (Hannover) 52° 21′ 25″ N, 9° 44′ 22″ O Hannover 1904 20 m erbaut um 1905, 1934 zum Bau des Maschsees abgetragen[4]  
Bismarckturm (Hildesheim) 52° 8′ 38″ N, 9° 58′ 22″ O Hildesheim 1905 20 m Entwurf Götterdämmerung  
Bismarckturm (Oberg) 52° 15′ 50″ N, 10° 15′ 28″ O Ilsede 1915 11,2 m Standort: Oberg  
Bismarckturm (Rosengarten) Koordinaten fehlen! Hilf mit. Rosengarten (Landkreis Harburg) 1912 23 m 1945 zerstört  
Bismarckturm (Salzgitter) 52° 3′ 42″ N, 10° 21′ 28″ O Salzgitter 1900 17 m auf dem Hamberg in Salzgitter-Bad mit später errichtetem „Heimkehrerkreuz“  
Bismarckturm (Stade) Koordinaten fehlen! Hilf mit. Stade 1895 22,5 m 1962 gesprengt  
Bismarcksäule (Walsrode) 52° 51′ 21″ N, 9° 34′ 30″ O Walsrode 1911 9 m Standort: An der Straße von Walsrode nach Rethem kurz vor dem 0rtsausgang links oben auf dem "Hohe Feld"  
Bismarckturm (Wittmar) 52° 8′ 16″ N, 10° 38′ 28″ O Wittmar 1901 24 m Entwurf Götterdämmerung  

Nordrhein-WestfalenBearbeiten

Objekt Lage Standort Baujahr Höhe Bemerkung Bild
Bismarckturm (Aachen) 50° 44′ 48″ N, 6° 6′ 23″ O Aachen 1907 15,6 m Standort: Waldfriedhof  
Bismarcksäule (Bad Berleburg) 51° 2′ 59″ N, 8° 24′ 0″ O Bad Berleburg 1900 6,1 m Entwurf Götterdämmerung  
Bismarckturm (Bad Salzuflen) 52° 5′ 10″ N, 8° 47′ 43″ O Bad Salzuflen 1900 18 m  
Bismarckturm (Bielefeld) 51° 58′ 44″ N, 8° 34′ 59″ O Bielefeld 1895 9,5 m heute Eiserner Anton. Eisenfachwerk-Turm als Aussichtsturm mit fünf Treppenläufen.  
Bismarckturm (Bochum) 51° 29′ 26″ N, 7° 13′ 34″ O Bochum 1910 33 m  
Bismarckturm (Bochum-Dahlhausen) 51° 26′ 10″ N, 7° 7′ 52″ O Bochum-Dahlhausen 1902 14,35 m 1945 abgerissen.  
Bismarckturm (Bad Godesberg) 50° 40′ 30″ N, 7° 9′ 2″ O Bonn-Bad Godesberg 1902 20,4 m Sechseckiger Turm als Aussichtsturm aus Sandstein mit Medaillon. Seit 1956 nicht mehr zugänglich, 2004 saniert.  
Bismarckturm (Bonn-Gronau) 50° 42′ 59″ N, 7° 8′ 19″ O Bonn-Gronau 1901 13 m Entwurf Götterdämmerung. Quadratische Bismarcksäule als Aussichtsturm aus Basalt mit Relief, Wappen und Reichsadlermotiv.  
Bismarckturm (Bonn-Venusberg) 50° 42′ 15″ N, 7° 6′ 12″ O Bonn-Venusberg 1894 16 m. Holzbauweise. 1912 abgerissen.
Bismarckturm (Delecke) 51° 30′ 16″ N, 8° 5′ 34″ O Möhnesee-Delecke 1934 18 m letzter in Deutschland eingeweihter Bismarckturm[5]  
Bismarckturm (Dorsten) Koordinaten fehlen! Hilf mit. Dorsten 1913 16 m nicht mehr vorhanden
Bismarckturm (Dortmund) 50° 42′ 15″ N, 7° 6′ 12″ O Dortmund 1905 21,65 m Im heutigen Westfalenpark. 1957 wegen der Bundesgartenschau 1959 abgerissen.
Bismarckturm (Essen) 51° 28′ 46″ N, 7° 5′ 19″ O Essen (Mechtenberg) 1900 16,75 m Entwurf: Heinrich Tscharmann  
Bismarckturm (Hagen) 51° 20′ 54″ N, 7° 27′ 53″ O Hagen in Westfalen 1901 24 m Entwurf Götterdämmerung  
Bismarckturm (Hattingen) 51° 23′ 11″ N, 7° 11′ 4″ O Hattingen 1901 11 m  
Bismarckturm (Herford) 52° 7′ 13″ N, 8° 42′ 59″ O Herford 1906 23,33 m  
Bismarckturm (Höxter) 51° 45′ 33″ N, 9° 20′ 18″ O Höxter 1900 13 m  
Bismarckturm (Iserlohn) 51° 23′ 41″ N, 7° 43′ 20″ O Iserlohn 1915 14,5 m  
Bismarckturm (Köln) 50° 54′ 23″ N, 6° 58′ 37″ O Köln 1903 27 m Standort: Köln-Bayenthal, Gustav-Heinemann-Ufer/Ecke Bayenthalgürtel  
Bismarcksäule (Lüdenscheid) 51° 13′ 29″ N, 7° 38′ 36″ O Lüdenscheid 1902 17,5 m Entwurf Götterdämmerung, 1965 abgerissen
Bismarckturm (Mülheim an der Ruhr) 51° 24′ 49″ N, 6° 52′ 50″ O Mülheim an der Ruhr 1909 27,5 m Mit einem „elektrischen Beleuchtungskörper“ versehen. AKTUELL WEGEN BAUFÄLLIGKEIT GESCHLOSSEN !  
Bismarckturm (Porta Westfalica) 52° 14′ 31″ N, 8° 56′ 9″ O Porta Westfalica 1902 22,5 m 1952 durch einen Fernsehturm der Deutschen Bundespost ersetzt.
Bismarckturm (Remscheid) 51° 11′ 4″ N, 7° 10′ 3″ O Remscheid 1901 30 m  
Bismarckturm (Rödinghausen) 52° 15′ 46″ N, 8° 28′ 49″ O Rödinghausen 1911 6 m  
Bismarckturm (Tecklenburg) 52° 13′ 13″ N, 7° 48′ 2″ O Tecklenburg 1909 18 m  
Bismarckturm (Unna) 51° 30′ 1″ N, 7° 42′ 25″ O Unna in Fröndenberg 1900 19,4 m Standort: Strickherdicke (Wilhelmshöhe), Entwurf von Bruno Schmitz  
Bismarckturm (Viersen) 51° 15′ 46″ N, 6° 22′ 11″ O Viersen 1901 18,22 m Entwurf Götterdämmerung  
Bismarckturm (Velbert) 51° 21′ 14″ N, 7° 7′ 45″ O Velbert (Langenberg (Rheinland)) 1906 28,4 m  
Bismarckturm (Vlotho) 52° 10′ 17″ N, 8° 51′ 33″ O Vlotho 1903 18 m 1939 abgerissen.
Bismarckturm (Wiehl) 50° 56′ 42″ N, 7° 32′ 36″ O Wiehl 1909 16,8 m  
Bismarckturm (Wuppertal) 51° 15′ 46″ N, 7° 9′ 58″ O Wuppertal 1907 22 m Entwurf Götterdämmerung  

Rheinland-PfalzBearbeiten

Objekt Lage Standort Baujahr Höhe Bemerkung Bild
Bismarckturm (Altenkirchen) 50° 40′ 47″ N, 7° 38′ 54″ O Altenkirchen (Westerwald) 1922 14 m  
Bismarckpavillon (Bad Bergzabern) 49° 6′ 7″ N, 7° 59′ 18″ O Bad Bergzabern 1895 Holzbauweise, um eingeweiht, um 1965 abgerissen.
Bismarckturm (Bad Bertrich) 50° 4′ 17″ N, 7° 2′ 51″ O Bad Bertrich 1910 14 Runder Turm als Aussichtsturm aus Grauwacke mit Medaillon. Medaillon 1942 demontiert und eingeschmolzen, 1960 ersetzt.  
Bismarckturm (Bad Ems) 50° 19′ 59″ N, 7° 43′ 30″ O Bad Ems 1901 12,5 m Entwurf Götterdämmerung  
Bismarckturm (Idar-Oberstein) 49° 43′ 19″ N, 7° 18′ 28″ O Idar-Oberstein 1907 15 m Entwurf Götterdämmerung  
Bismarckturm (Ingelheim) 49° 57′ 35″ N, 8° 2′ 7″ O Ingelheim am Rhein 1912 31 m  
Bismarckturm (Kallstadt) 49° 28′ 45″ N, 8° 7′ 46″ O Kallstadt (bei Bad Dürkheim) 1903 36 m Standort: Peterskopf  
Bismarcksäule (Kirn) 49° 46′ 59″ N, 7° 27′ 58″ O Kirn 1901 12 m Entwurf Götterdämmerung  
Bismarckturm (Landau) 49° 12′ 15″ N, 8° 6′ 10″ O Landau in der Pfalz 1910 12 m  
Bismarckturm (Landstuhl) 49° 24′ 44″ N, 7° 33′ 42″ O Landstuhl 1900 19 m Entwurf Götterdämmerung  
Bismarckturm (Neuwied) 50° 27′ 1″ N, 7° 28′ 24″ O Neuwied 1911 9 m 1974 abgerissen. Am ehemaligen Standort befindet sich heute ein Gedenkstein.
Bismarcksäule (Rengsdorf) 50° 29′ 55″ N, 7° 29′ 54″ O Rengsdorf 1903 13 m Entwurf Götterdämmerung  
Bismarckturm (Sargenroth) 49° 56′ 14″ N, 7° 31′ 14″ O Sargenroth 1902 17,5 m Entwurf Götterdämmerung  
Bismarckturm (Schoden) 49° 37′ 49″ N, 6° 34′ 42″ O Schoden 1903 5 m  

SaarlandBearbeiten

Zwei geplante Bismarcktürme in Saarbrücken und Saarlouis wurden nie gebaut.[6]

SachsenBearbeiten

Objekt Lage Standort Baujahr Höhe Bemerkung Bild
Bismarckturm (Berggießhübel) 50° 51′ 52″ N, 13° 57′ 8″ O Bad Gottleuba-Berggießhübel 1899 25 m Medaillon 1945 verschollen und 1992 neu geschaffen  
Bismarckturm (Chemnitz) 50° 51′ 22″ N, 12° 52′ 7″ O Chemnitz 1906 32 m ehemaliger Standort: Stadtteil Borna. 1906 eingeweiht, Adler bereits 1923 verschollen, 1945 zerstört[7]  
Bismarckturm (Dresden-Cossebaude) 50° 51′ 52″ N, 13° 37′ 8″ O Dresden 1913 4,5 m  
Bismarcksäule (Dresden-Räcknitz) 51° 1′ 20″ N, 13° 44′ 7″ O Dresden-Räcknitz 1906 23 m  
Bismarckturm Plauen (Dresden) 51° 1′ 21″ N, 13° 42′ 44″ O Plauen (Dresden) 1896 30 m heute Fichteturm  
Bismarckturm (Frankenberg) 50° 54′ 45,1″ N, 13° 3′ 26,9″ O Frankenberg 1915 17,45 m nicht mehr vorhanden
Bismarckturm (Freiberg) 50° 53′ 44″ N, 13° 19′ 20″ O Freiberg 1902 10,5 m Entwurf Götterdämmerung, nicht mehr vorhanden
Bismarckturm (Glauchau) 50° 48′ 32″ N, 12° 33′ 50″ O Glauchau 1910 45 m 1945 in Friedensturm umbenannt,

Rückbenennung im September 1990,

höchster heute noch existierender Bismarckturm

 
Bismarcksäule (Görlitz) 51° 7′ 43″ N, 14° 55′ 59″ O Görlitz 1901 13 m auf der Landeskrone, Entwurf Götterdämmerung  
Bismarckturm (Grimma) 51° 13′ 0″ N, 12° 45′ 13″ O Grimma 1905 16 m im Ortsteil Höfgen, auch Jutta-Turm genannt  
Bismarckturm (Lützschena-Stahmeln) 51° 23′ 25″ N, 12° 15′ 59″ O Leipzig-Lützschena-Stahmeln 1915 30,75 m  
Bismarcksäule (Markneukirchen) 50° 18′ 6″ N, 12° 19′ 39″ O Markneukirchen 1900 14 m Entwurf Götterdämmerung  
Bismarckturm (Meißen) 51° 9′ 17″ N, 13° 30′ 12″ O Meißen 1902 23 m nicht mehr vorhanden
Bismarckturm (Netzschkau) 50° 35′ 58″ N, 12° 13′ 19″ O Brockau 1900 21 m auf dem Kuhberg  
Bismarckturm (Neugersdorf) 50° 58′ 11″ N, 14° 35′ 51″ O Neugersdorf 1904 19,5 m  
Bismarckturm (Plauen) 50° 28′ 24″ N, 12° 9′ 25″ O Plauen 1902 18,25 m von Wilhelm Kreis im Plauener Stadtteil Stöckigt, seit 1946 Kemmler-Turm  
Bismarckturm (Radebeul) 51° 6′ 50″ N, 13° 39′ 54″ O Radebeul 1907 18 m von Wilhelm Kreis  
Bismarckturm (Radefeld) 51° 25′ 26″ N, 12° 17′ 32″ O Radefeld 1902 16,4 m  
Bismarckturm (Schneeberg) 50° 36′ 48″ N, 12° 37′ 49″ O Schneeberg (Erzgebirge) 1893 21 m gebaut als Keilbergturm; seit 1899 Bismarckturm  
Bismarckturm (Thermalbad Wiesenbad) 50° 37′ 5″ N, 13° 2′ 28″ O Thermalbad Wiesenbad 1899 15 m auch May’s Turm  
Bismarckturm (Weinböhla) 51° 9′ 55″ N, 13° 35′ 35″ O Weinböhla 1903 20 m seit 1956 Friedensturm  
Bismarckturm (Wurzen) 51° 21′ 6″ N, 12° 44′ 20″ O Wurzen 1909 19,4 m Standort: Wachtelberg  
Bismarckturm (Zwickau) 50° 43′ 37″ N, 12° 27′ 22″ O Zwickau 1900 13 m nicht mehr vorhanden

Sachsen-AnhaltBearbeiten

Von 1896 bis 1931 wurden auf dem heutigen Gebiet von Sachsen-Anhalt 16 Bismarcktürme errichtet, von denen heute noch 15 erhalten sind. Einzig das Denkmal in Hasselfelde wurde abgerissen.

Objekt Lage Standort Einweihung Höhe Sanierung Anmerkungen Bild
Bismarckturm Ballenstedt 51° 42′ 52″ N, 11° 15′ 32″ O Ballenstedt-Opperode 20. Mai 1931 11 m 1994–1995 erbaut von Wilhelm Kreis – Entwurf Götterdämmerung  
Bismarckturm Burg 52° 16′ 32″ N, 11° 52′ 21″ O Burg (bei Magdeburg) 22. Mär. 1907 27 m 2006 Architekt: Hermann Eggert;
Während der Zeit der DDR wurde der Turm nach dem Höhenzug, auf dessen Ausläufern er sich befindet, Flämingturm genannt.
 
Bismarckturm Calbe 51° 54′ 59″ N, 11° 43′ 8″ O Calbe (Saale) 22. Mär. 1904 30 m 1990er Standort: Wartenberg;
höchster Bismarckturm in Sachsen-Anhalt
 
Bismarckturm Coswig 51° 54′ 36″ N, 12° 31′ 2″ O Coswig (Anhalt) 31. Aug. 1902 15 m  
Bismarckturm Dessau 51° 50′ 56″ N, 12° 14′ 59″ O Dessau-Roßlau 01. Apr. 1915 12,5 m 2005 1955 Umbenennung in Schillerturm  
Bismarckturm Halberstadt 51° 52′ 31″ N, 11° 2′ 8″ O Halberstadt 22. Mär. 1907 22 m 1996–1998 [8]  
Bismarckturm Petersberg 51° 35′ 48″ N, 11° 57′ 11″ O Petersberg bei Halle 24. Sep. 1902 15 m 1999–2000 Entwurf Götterdämmerung; der Turm wurde 1945 zerstört und war bis 2000 nicht besteigbar  
Bismarckturm Hasselfelde-Trautenstein 51° 39′ 23″ N, 10° 47′ 47″ O Carlshaushöhe bei Hasselfelde 21. Mai 1901 20 m Der Turm wurde 1981 von der sowjetischen Armee abgerissen, weil er auf militärischem Sperrgebiet stand  
Bismarckturm Naumburg 51° 8′ 48″ N, 11° 46′ 8″ O Naumburg (Saale) im Burgenlandkreis 30. Aug. 1902 14 m 1992–1993 1945 Umbenennung in Burgscheidelturm. Bismarckrelief verschollen. 1992 saniert.[9][10]  
Bismarckturm Osterwieck 51° 59′ 13″ N, 10° 42′ 43″ O Großer Fallstein bei Osterwieck 21. Aug. 1904 19 m 1974–1975  
Bismarckturm Quedlinburg 51° 46′ 54″ N, 11° 9′ 16″ O Quedlinburg 01. Apr. 1896 20 m 1993–1994 Der Turm ist nicht besteigbar  
Bismarckturm Salzwedel 52° 48′ 55″ N, 11° 7′ 27″ O Salzwedel 01. Apr. 1900 25 m 1990er Standort: Schwarzer Berg bei Steinitz (Salzwedel). Der Turm ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.  
Bismarckturm Schnarsleben 52° 9′ 5″ N, 11° 29′ 4″ O Niederndodeleben bei Magdeburg 11. Sep. 1910 12 m 1993–1994 Standort: Großer Wartberg bei Schnarsleben  
Bismarckturm Schönebeck 51° 59′ 26″ N, 11° 41′ 42″ O Bierer Berg bei Schönebeck 29. Mai 1897 13,5 m 1994 Höhe vor 1907: 10 m  
Bismarckturm Weißenfels 51° 12′ 19″ N, 11° 58′ 53″ O Weißenfels 28. Aug. 1907 21 m seit 2006 Im Rahmen der schrittweise erfolgenden Sanierung wurde 2007 die Turmkuppel zum 100-jährigen Turmjubiläum fertiggestellt. Die vier zu DDR-Zeiten entfernten Adler kamen paarweise im Mai 2010 und im Juni 2012 wieder zurück zum Turm.[11] Schwerpunkt 2013 ist die Gestaltung des Außenbereichs.[12]  
Bismarckturm Wettin 51° 35′ 23″ N, 11° 47′ 40″ O Wettin 04. Juni 1905 21,5 m Der Turm ist der höchste Aussichtspunkt im Saalekreis  

Schleswig-HolsteinBearbeiten

Objekt Lage Standort Baujahr Höhe Bemerkung Bild
Bismarckturm (Aumühle) 53° 31′ 23″ N, 10° 18′ 39″ O Aumühle 1901 28 m erbaut 1901 als Wasserturm,
heutige Nutzung: Gemeindebibliothek, Gemeindearchiv, Mobilfunkantennenträger
 
Bismarcksäule (Friedrichsruh) 53° 31′ 49″ N, 10° 17′ 35″ O Friedrichsruh 1903 19 m Standort: Reinbek-Krabbenkamp,
Entwurf Götterdämmerung
 
Bismarcksäule (Itzehoe) 53° 56′ 10″ N, 9° 32′ 38″ O Itzehoe 1905 18 m Entwurf Götterdämmerung[13]  
Bismarckturm (Lütjenburg) 54° 17′ 44″ N, 10° 35′ 24″ O Lütjenburg 1898 18,5 m eingeweiht am 2. September 1898  
Bismarckturm (Malente) 54° 10′ 43″ N, 10° 32′ 31″ O Malente 28 m Holzbauweise, 1908 fertiggestellt, 1918 abgebrochen.  
Bismarcksäule (Pariner Berg) 53° 56′ 39″ N, 10° 40′ 53″ O Bad Schwartau 1902 12,8 m auf dem Pariner Berg  
Bismarcksäule (Waldshagen) 54° 7′ 18″ N, 10° 26′ 48″ O Plön 1913 26 m bei Bosau am Vierer See  
Bismarckturm (Scheersberg) 54° 45′ 44″ N, 9° 43′ 28″ O Scheersberg 1903 32,3 m Höhe incl. Fahnenmastspitze  

ThüringenBearbeiten

Objekt Lage Standort Baujahr Höhe Bemerkung Bild
Bismarckturm (Altenburg) 50° 58′ 10″ N, 12° 25′ 49″ O Altenburg 1915 33 m ab 1948 Turm der Jugend  
Bismarckturm (Apolda) 51° 2′ 3″ N, 11° 30′ 15″ O Apolda 1904 23,75 m Turm erhalten, Bismarckrelief verschollen.  
Bismarckturm (Auleben) 51° 25′ 5″ N, 10° 56′ 7″ O Auleben 1905 7,9 m Quadratischer Turm als Aussichtsturm aus Naturstein mit Bronzemedaillon
Bismarckturm (Bad Sulza) 51° 5′ 28″ N, 11° 37′ 24″ O Bad Sulza 1902 nicht mehr vorhanden
Bismarckturm (Eisenach) 50° 59′ 28″ N, 10° 19′ 45″ O Eisenach 1902 18 m Entwurf Götterdämmerung, 1963 abgerissen  
Bismarckturm (Erfurt) 50° 57′ 2″ N, 11° 2′ 25″ O Erfurt 1901 22 m Entwurf Götterdämmerung, später Friedensturm  
Bismarcksäule (Gera) 50° 53′ 23″ N, 12° 6′ 13″ O Gera 1902 20,5 Entwurf Götterdämmerung. 1949 abgerissen.
Bismarcksäule (Heilsberg) 50° 46′ 20″ N, 11° 15′ 58″ O Heilsberg 1902 7 m Standort: Viehberg
Bismarckturm (Hildburghausen) 50° 25′ 0″ N, 10° 43′ 20″ O Hildburghausen 1882 15 m  
Bismarckturm (Jena) 50° 55′ 46″ N, 11° 33′ 34″ O Jena 1909 21 m  
Bismarcksäule (Keilhau) 50° 42′ 47″ N, 11° 14′ 34″ O Keilhau 1899 12 m Standort: Kolmberg
Bismarckturm (Lehesten) 50° 26′ 51″ N, 11° 27′ 10″ O Lehesten 1902 21,8 m 1979 abgerissen, heute steht in der Nähe der neue Altvaterturm
Bismarckturm (Meiningen) Koordinaten fehlen! Hilf mit. Meiningen 1898 21,5 m nicht mehr vorhanden
Bismarcksäule (Rothenburg/Kyffhäuser) 51° 25′ 28″ N, 11° 3′ 53″ O Rothenburg (Kyffhäuser) 1906 21 m  
Bismarckturm (Neustadt/Orla) 50° 45′ 26″ N, 11° 45′ 51″ O Neustadt (Orla) 1915 32,65 m Standort: Kesselberg
Bismarcksäule (Remda) 50° 45′ 42″ N, 11° 14′ 26″ O Remda 1903 5 m
Bismarcksäule (Reust) 50° 49′ 52″ N, 12° 11′ 42″ O Ronneburg 1902 21 m Entwurf Götterdämmerung  
Bismarckturm (Rudolstadt) 50° 42′ 16″ N, 11° 18′ 23″ O Rudolstadt 1899 9,5 m Standort: Zeigerheimer Berg, 1950 in Geschwister-Scholl-Turm umbenannt  
Bismarckturm (Sitzendorf) 50° 38′ 11″ N, 11° 10′ 3″ O Sitzendorf 1895 22 m  
Bismarckturm (Sondershausen) 51° 21′ 27″ N, 10° 52′ 11″ O Sondershausen 1895 19,5 m Standort: Spatenberg, heute Spatenbergturm  
Bismarckturm (Suhl) 50° 37′ 1″ N, 10° 41′ 8″ O Suhl 1896 21 m nach Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg als Dombergturm wiederaufgebaut  
Bismarckturm (Vacha) 50° 48′ 3″ N, 10° 1′ 37″ O Vacha 1902 12 m auf dem Öchsenberg; 1978 gesprengt wegen Basaltabbau.  
Bismarckturm (Weimar) 51° 0′ 39″ N, 11° 15′ 32″ O Weimar 1901 43 m auf dem Ettersberg, am 11. Mai 1949 gesprengt zur Vorbereitung der Bauarbeiten für die Nationale Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald[14]  


FrankreichBearbeiten

Teile Frankreichs zählten ehemals zum Reichslande Elsass-Lothringen.

Objekt Lage Standort Baujahr Höhe Bemerkung Bild
Bismarckturm (Metz) 49° 7′ 18″ N, 6° 8′ 8″ O Metz, Standort Scy-Chazelles 1902 13,5 m Entwurf Götterdämmerung  
Bismarcksäule (Mörchingen) 48° 55′ 40″ N, 6° 38′ 7″ O Mörchingen 1901 6,7 m Entwurf Götterdämmerung, 1918 abgerissen.  
Turm von Vaurseine 49° 29′ 52″ N, 3° 44′ 20″ O nahe Laon, im Ort Vaurseine, Gemeinde Ployart et Vaurseine 1915 Spätmittelalterlicher Steinturm, während der Dauer der Besetzung der Region durch deutsche Truppen im Ersten Weltkrieg in Bismarckturm umbenannt.  

ÖsterreichBearbeiten

Objekt Lage Standort Baujahr Höhe Bemerkung Bild
Bismarckturm (Rosenau) 48° 36′ 23″ N, 15° 4′ 6″ O Zwettl-Niederösterreich 1907 9 m Der Turm befindet sich bei Rosenau, Niederösterreich.  

PolenBearbeiten

Zum heutigen Polen gehören die ehemaligen Gebiete Preußens Provinz Brandenburg, Provinz Pommern, Provinz Posen und Provinz Schlesien.

Objekt Lage Standort Baujahr Höhe Bemerkung Bild
Bismarckturm (Birnbaum) 52° 35′ 51″ N, 15° 52′ 49″ O Międzychód (deutsch: Birnbaum) 1900 13,5 m 1900 eingeweiht, 1937 abgetragen
Bismarckturm (Bromberg) 53° 7′ 3″ N, 18° 1′ 16″ O Bydgoszcz (deutsch: Bromberg) 1913 25 m auf der Bismarck-Höhe an der Brahe. 1913 eingeweiht, 1921 in Freiheitsturm umbenannt, 1928 gesprengt.
Bismarckturm (Culm) 53° 20′ 45″ N, 18° 27′ 12″ O Chełmno (deutsch: Culm) 1909 23 m an der Stelle der alten Ordensburg (abgerissen)
Bismarckturm (Drengfurth) 54° 12′ 54″ N, 21° 32′ 24″ O Srokowo (deutsch: Drengfurth, Niederschlesien) 1902 12,5 m Landschaft Barten, östlich der Stadtmitte auf Anhöhe (verfällt)  
Bismarckturm (Drossen) 52° 27′ 5″ N, 14° 56′ 48″ O Ośno Lubuskie (deutsch: Drossen) 12 m Holzbauweise; abgerissen
Bismarckturm (Elbing) 54° 9′ 54″ N, 19° 28′ 43″ O Elblag (deutsch: Elbing) 1904 12 m Stagnitter Höhen in der Nähe des Forsthauses Seeteich. Abgerissen.
Bismarckturm (Filehne) 52° 53′ 24″ N, 16° 11′ 2″ O Wieleń (deutsch: Filehne) 1902 13 m Standort auf Knospes Höh  
Bismarckturm (Flatow) 53° 21′ 6″ N, 17° 2′ 33″ O Zlotow (deutsch: Flatow) 1908 15 m auf dem Galgenberg (1968 abgerissen)
Bismarckturm (Frankfurt an der Oder) 52° 19′ 39″ N, 14° 35′ 36″ O Słubice 1901 14,5 m bis 1945 als Dammvorstadt Teil von Frankfurt (Oder); Entwurf Götterdämmerung, als Aussichtsturm unter anderem mit Blick auf das Schlachtfeld der Schlacht bei Kunersdorf. 1901 eingeweiht, 1945 von der Wehrmacht gesprengt.  
Bismarckturm (Fraustadt) 51° 48′ 59″ N, 16° 19′ 42″ O Wschowa (deutsch: Fraustadt) 1905 12 m Entwurf Götterdämmerung, 1905 eingeweiht, Zerstörungsdatum unbekannt.
Bismarckturm (Glogau) 51° 37′ 59″ N, 16° 7′ 1″ O Głogów (deutsch: Glogau) 1906 15 m auf dem Gurkauer Berg. Entwurf Götterdämmerung. Grundsteinlegung 1906, um 1945 gesprengt.
Bismarckturm (Gottesberg) 50° 46′ 0″ N, 16° 12′ 56″ O Boguszów (deutsch: Gottesberg) 1902 11 m auf dem Winklerberg. Einweihung 1902, 1947 gesprengt.
Bismarckturm (Grünberg) 51° 54′ 55″ N, 15° 27′ 33″ O Zielona Góra (deutsch: Grünberg, Niederschlesien) 1902 20 m auf dem Meiseberg  
Bismarckturm (Guben) 51° 57′ 50″ N, 14° 43′ 42″ O Gubin (deutsch: Guben) 1908 26,7 m Am 2. März 1945 von der SS gesprengt, um Artilleriebeschuss Gubens zu vermeiden, da er weithin sichtbar war und die Stadt Guben von russischer Seite aus gesehen direkt hinter dem Berg mit dem Turm lag.
Bismarckturm (Kattowitz) 50° 14′ 27″ N, 19° 0′ 14″ O Katowice 1903 20 m im Südpark auf der Beatenhöhe. 1903 eingeweiht, 1933 abgetragen.  
Bismarckturm (Kempen) 51° 16′ 29″ N, 17° 58′ 16″ O Kępno (deutsch: Kempen) 1911 15 m 1911 eingeweiht, 1920 in Kosciuszko-Turm umbenannt. Zerstörungsdatum unbekannt.
Bismarckturm (Lauenburg) 54° 32′ 37″ N, 17° 45′ 36″ O Lębork (deutsch: Lauenburg) 1913 31 m  
Bismarckturm (Lichtfelde) 53° 59′ 35″ N, 19° 16′ 56″ O Jasna (deutsch: Lichtfelde) 1915 29 m auf dem Waldberg (abgerissen)  
Bismarckturm (Melno) 53° 25′ 58″ N, 18° 58′ 11″ O Melno (ehem. Gut Melno / Melden, Landkreis Graudenz, Provinz Westpreußen) 1901 8 m auf dem Mühlberg nördlich des Gutshofs (nach 1945 abgebrochen)
Bismarckturm (Meseritz) 52° 25′ 0″ N, 15° 33′ 4″ O Międzyrzecz (deutsch: Meseritz) 1914 15,5 m Ende der 1950er oder Anfang der 1960er Jahre gesprengt
Bismarckturm (Möstchen) 52° 15′ 28″ N, 15° 22′ 16″ O Mostki (deutsch: Möstchen)  
Bismarckturm (Myslowitz) 50° 13′ 39″ N, 19° 9′ 26″ O Mysłowice (deutsch: Myslowitz) 1907 22 m am Dreikaisereck; nach dem Typenentwurf Götterdämmerung; zwischen 1933 und 1938 abgetragen
Bismarckturm (Neustettin) 53° 41′ 37″ N, 16° 41′ 35″ O Szczecinek (deutsch: Neustettin) 1911 19 m auf dem Burgwerder am Streizigsee
Bismarckturm (Ober-Johnsdorf) 50° 49′ 59″ N, 16° 50′ 3″ O Janówek (deutsch: Ober-Johnsdorf, Niederschlesien) 1869 22,5 m 1869 errichtet als erster Bismarckturm überhaupt  
Bismarckturm (Osterode) 53° 42′ 27″ N, 19° 56′ 51″ O Ostróda (deutsch: Osterode in Ostpreußen) 1902 21 m im Stadtpark am nördlichen Ufer des Drewenz-Sees (erhalten)  
Bismarckturm (Peterswaldau) 50° 40′ 49″ N, 16° 29′ 8″ O Pieszyce (deutsch: Peterswaldau, Niederschlesien) 1906 25 m Auf der Hohen Eule (1015 m) im Eulengebirge (polnisch: Gory Sowie), Gemarkung Peterswaldau, Niederschlesien – 2005 bis 2009 in zwei Bauetappen mit Hilfe von EU-Fördermitteln (Interreg IIIa) saniert, öffentlich zugängig (besteigbar), öffentliche Ausstellung zu Geschichte und Sanierung des Turms im 1. Obergeschoss (Zugangsebene); auch Bismarckturm Reichenbach genannt  
Bismarckturm (Pollnow) 54° 7′ 22″ N, 16° 41′ 57″ O Polanów (deutsch: Pollnow) 1930 1930 fertiggestellt, 1945 zerstört, die Reste kurz darauf abgerissen; heute Standort eines Feuerwachturms
Bismarckturm (Ratibor) 50° 4′ 56″ N, 18° 15′ 43″ O Racibórz (deutsch: Ratibor) 1913 18 m 1933 gesprengt  
Bismarckturm (Ratzebuhr) 53° 32′ 42″ N, 16° 50′ 56″ O Okonek (deutsch: Ratzebuhr) 1908 22 m in Polen auch Tecław-Turm genannt  
Bismarckturm (Sagan) 51° 37′ 24″ N, 15° 20′ 17″ O Żagań (deutsch: Sagan, Niederschlesien) 1909 20 m Standort auf dem Burgberg (Bismarck-Höhe)  
Bismarckturm (Schivelbein) 53° 46′ 1″ N, 15° 46′ 32″ O Świdwin (deutsch: Schivelbein) 1911 22 m Standort im Stadtpark  
Bismarckturm (Schwiebus) 52° 15′ 15″ N, 15° 30′ 50″ O Świebodzin (deutsch: Schwiebus) 1908 22 m Standort am Weinberg bei der Wohnsiedlung Widok
Bismarckturm (Sensburg) 53° 51′ 58″ N, 21° 17′ 49″ O Mrągowo (deutsch: Sensburg) 1906 23 m Standort im Stadtpark  
Bismarckturm Sorau 51° 36′ 16″ N, 15° 7′ 47″ O Żary (deutsch: Sorau) 25 m Turm wurde nicht fertiggestellt  
Bismarckturm (Stettin) 53° 28′ 38″ N, 14° 36′ 6″ O Szczecin-Gocław (deutsch: Stettin) 1921 25 m auf dem Weinberg im Stadtteil Gotzlow  
Bismarckturm (Stonsdorf) 50° 51′ 9″ N, 15° 44′ 10″ O Staniszów (deutsch: Stonsdorf) 1901 14 m auf dem Prudelberg. 1901 eingeweiht, vor 1992 gesprengt.
Bismarckturm (Ziegenhals) 50° 17′ 41″ N, 17° 21′ 24″ O Głuchołazy (deutsch: Ziegenhals) 1902 30 m auf der Mittelkoppe. Holzbauweise, 1902 eingeweiht, 1912 von einem Sturm zerstört.
Bismarckturm (Zobten) 50° 53′ 12″ N, 16° 43′ 44″ O Sobótka (deutsch: Zobten am Berge, Niederschlesien) 1907 15 m auf dem Ślęża (deutsch: Zobtenberg)  

RusslandBearbeiten

Zu Russland zählt die ehemalige preußische Provinz Ostpreußen.

Objekt Lage Standort Baujahr Höhe Bemerkung Bild
Bismarckturm (Insterburg) 54° 39′ 10″ N, 21° 47′ 13″ O Insterburg, Standort bei Georgenburgkehlen 1913 15 m 2018 teilweise eingestürzt[15]
Bismarckturm (Galtgarben) 54° 48′ 1″ N, 20° 15′ 0″ O Galtgarben 1906 22,58 m 1945 gesprengt  
Bismarckturm (Ober Eißeln) 55° 1′ 13″ N, 22° 6′ 55″ O Gorino (Kaliningrad) 1911 19,7 m Ruine  
Bismarckturm (Gumbinnen) 54° 31′ 21″ N, 22° 9′ 14″ O Gumbinnen 1903 12 m Standort: Kallner Berge, 1945 gesprengt  

TschechienBearbeiten

Objekt Lage Standort Baujahr Höhe Bemerkung Bild
Bismarckturm (Asch) 50° 14′ 1″ N, 12° 12′ 7″ O Asch 1903 34 m auf dem Hainberg (Haj)  
Bismarckturm (Eger) 50° 4′ 15″ N, 12° 18′ 23″ O Eger 1909 18 m auf dem Grünberg (Zelená hora)  
Bismarckturm (Nixdorf) 50° 57′ 58″ N, 14° 19′ 12″ O Nixdorf 1905 26 m auf dem Tanzplan (Tanečnice)  

ÜberseeBearbeiten

Objekt Lage Standort Baujahr Höhe Bemerkung Bild
Bismarckturm (Concepción) 36° 50′ 18″ S, 73° 2′ 15″ W Concepción, Chile 1921 9,15 m Auf dem Cerro Caracol oberhalb der Stadt Concepción. 1921 eingeweiht, beim Erdbeben von Chillán 1939 so stark beeinträchtigt, dass das Obergeschoss abgetragen werden musste. Weitere starke Beschädigung beim Erdbeben von Concepción 1960 und Erdbeben in Chile 2010.  
Bismarckturm (Kap Nachtigal) 3° 57′ 7″ N, 9° 12′ 43″ O Kap Nachtigal, Kamerun 1901 10 m Südlich von Limbe auf Kap Nachtigal, welches die Ambas Bay von der Man of War Bay trennt. 1901 erbaut, ab 1903 und bis mindestens 1965 als Leuchtturm benutzt.[16]  
Bismarckturm (Neu-Guinea) Koordinaten fehlen! Hilf mit. Papua-Neuguinea 1910 Auf dem Varzinsberg nahe Toma auf der Gazelle-Halbinsel. Einweihung 1910, weiteres Schicksal unbekannt.
Bismarcksäule (Tansania) Koordinaten fehlen! Hilf mit. Tansania 1901 10 m Auf dem Singinoberg südwestlich von Kilwa Kivinje. Säule aus Korallensteinen, mit indischem Sandstein verkleidet, darauf ein Dreifuß mit Feuerschale. Einweihung 1901, weiteres Schicksal unbekannt.

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Henning K. Müller: „Erinnerung an den Gründer des Deutschen Reiches ausgelöscht.“ Der Bismarckturm in Schiffdorferdamm und sein Ende vor 50 Jahren. In: Jahrbuch der Männer vom Morgenstern 2016, Heft 95, Bremerhaven 2017, ISBN 978-3-931771-95-9, S. 73–110.
  • Sieglinde Seele, Günter Kloss: Bismarck-Türme und Bismarck-Säulen. Eine Bestandsaufnahme. Michael Imhof Verlag, Petersberg 1997, ISBN 3-932526-10-4.
  • Sieglinde Seele: Lexikon der Bismarck-Denkmäler. Türme, Standbilder, Büsten, Gedenksteine und andere Ehrungen. Eine Bestandsaufnahme in Wort und Bild. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2005, ISBN 3-86568-019-4.
  • Jörg Bielefeld, Alfred Büllesbach: Bismarcktürme – Architektur, Geschichte, Landschaftserlebnis. Morisel, München 2014, ISBN 978-3-943915-08-2.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Bismarcktürme – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Niedersächsisches Jahrbuch für Landesgeschichte. Band 82, Hannover 2010, S. 182.
  2. a b Regina Scheer: Der Umgang mit Denkmälern / Eine Recherche in Brandenburg (Memento des Originals vom 2. Dezember 2007 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.politische-bildung-brandenburg.de. Potsdam 2003, ISBN 3-932502-36-1.
  3. Bismarcktuerme.de: Bismarckturm Greifswald
  4. Hannoversche Allgemeine: Auszüge aus dem „Stadtlexikon Hannover“: Bismarcksäule, 30. September 2009
  5. Bismarckturm auf Reiseführer Möhnesee. Abgerufen am 10. Februar 2017.
  6. bismarcktuerme.de
  7. Historisches Chemnitz.de: Der Bismarckturm
  8. https://www.bismarcktuerme.de/ebene4/sachsan/halbers.html
  9. http://www.bismarcktuerme.de/ebene4/sachsan/naumburg.html
  10. http://www.bismarckturm-naumburg.de/?Willkommen
  11. Mitteldeutsche Zeitung: Adler schweben auf den Bismarckturm, 8. Juni 2012
  12. Mitteldeutsche Zeitung: Die Arbeitseinsätze am Bismarckturm haben für das Jahr 2013 begonnen, abgerufen am 2. Oktober 2013.
  13. Bismarckturm-itzehoe., eingesehen am 13. Juli 2011
  14. Gitta Günther, Wolfram Huschke, Walter Steiner (Hrsg.): Weimar. Lexikon zur Stadtgeschichte. Weimar 1998. ISBN 3-7400-0807-5, S. 45 f.
  15. Sputnik News: Hundertjähriger Bismarck-Turm bei Kaliningrad eingestürzt
  16. bismarcktuerme.de: Vom Bismarckturm zum Leuchtturm, Zugriff am 13. Mai 2015