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Als Bewegungskrieg bezeichnet man einen Krieg, in dem die militärischen Verbände mindestens einer Seite sich auf dem Vormarsch befinden. Es kommt auf Seiten der vordringenden Macht kaum zu dauerhaften Verschanzungen (Bunker, Festungen usw.), diese werden nur zur Abwehr möglicher Gegenangriffe verwendet. Im Gegensatz zum Stellungskrieg kommt es beim Bewegungskrieg zu häufigen Änderungen des Frontverlaufs.

Bekannte Beispiele sind Abschnitte im Zweiten Weltkrieg, die vom schnellen Vormarsch der deutschen Wehrmacht (Blitzkrieg) durch Europa gekennzeichnet waren, oder später vom Vordringen der Roten Armee und der West-Alliierten.

LiteraturBearbeiten

  • Martin van Creveld: Kampfkraft. Militärische Organisation und Leistung 1939–1945. 4. Auflage. Ares-Verlag, Graz 2009, ISBN 978-3-902475-17-6, (Originalausgabe: Fighting power).
  • Trevor N. Dupuy: Der Genius des Krieges. Das deutsche Heer und der Generalstab 1807–1945. Ares-Verlag, Graz 2009, ISBN 978-3-902475-51-0, (Originalausgabe: A genius for war. The German Army And General Staff 1807–1945).
  • Christian Th. Müller: Jenseits der Materialschlacht: Der Erste Weltkrieg als Bewegungskrieg. Verlag Ferdinand Schöningh, 2018, ISBN 978-3-506-77870-3.