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Bernhard Schäfers (* 26. Februar 1939 in Münster) ist ein deutscher Soziologe.

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LebenBearbeiten

Schäfers studierte an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster, promovierte dort 1967 zum Dr. sc. pol. und arbeitete danach an der Sozialforschungsstelle an der Universität Münster in Dortmund. 1970 erfolgte ebendort seine Habilitation. In den Jahren 1971 bis 1977 war er außerordentlicher Professor für Soziologie an der damaligen Erziehungswissenschaftlichen Hochschule Rheinland-Pfalz. Dem folgte eine außerordentliche Professur für Soziologie an der Universität Göttingen in den Jahren 1977 bis 1983.[1]

Als Nachfolger Hans Lindes wurde Schäfers im Sommersemester 1983 Lehrstuhlinhaber und Leiter des Instituts für Soziologie an der Universität Karlsruhe. Seit 1985 war er auch Mitglied der dortigen Fakultät für Architektur, an der er Veranstaltungen zu den Themen Stadtentwicklung und Architektursoziologie anbot. 1991–92 war er Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Soziologie. 2007 wurde er als Professor der Universität Karlsruhe emeritiert.

Schäfers’ wissenschaftliche Schwerpunkte sind Sozialstrukturanalysen moderner Gesellschaften, Jugend-, Gruppen-, Stadt- und Techniksoziologie und Vergleich europäischer Sozialstrukturen.

Schriften (Auswahl)Bearbeiten

  • (Hrsg. im Auftrag der DGS): Soziologie in Deutschland, Leske + Budrich, Opladen 1995
  • (Hrsg. mit G. Wewer): Die Stadt in Deutschland, Opladen 1996.
  • Politischer Atlas Deutschlands. Gesellschaft, Wirtschaft, Staat, Bonn ²1998 (auch engl. u. frz.)
  • (Hrsg.): Einführung in die Gruppensoziologie, UTB 996, Heidelberg/Wiesbaden ³1999
  • Jugendsoziologie. Eine Einführung, 7. überarb. Auflage, UTB 1131, Opladen 2001
  • (Hrsg. mit Wolfgang Zapf): Handwörterbuch zur Gesellschaft Deutschlands, Opladen ²2001
  • (Hrsg. mit Hermann Korte): Einführungskurs Soziologie, 4 Bde.
  • Sozialstruktur und sozialer Wandel in Deutschland, 7. überarb. u. erw. Auflage, UTB 2186, Stuttgart 2002
  • (Hrsg.): Grundbegriffe der Soziologie, 8. aktualisierte Auflage, UTB 1416, Opladen 2003
  • Einführung in die Soziologie, Wiesbaden 2013.
  • Architektursoziologie. Grundlagen - Epochen - Themen, 3., aktualisierte und erw. Aufl., Springer VS, Wiesbaden 2014.
  • Sozialgeschichte der Soziologie. Die Entwicklung der soziologischen Theorie seit der Doppelrevolution, Wiesbaden 2016.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. soziologie.uni-karlsruhe.de, abgerufen am 16. Juni 2016@1@2Vorlage:Toter Link/www.soziologie.uni-karlsruhe.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.