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BiografieBearbeiten

Benjamin Lang studierte an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, am Mozarteum in Salzburg, an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, am Conservatorio della Svizzera italiana in Lugano und an der University of Edinburgh. Zu seinen Lehrern gehören im Fach Komposition Adriana Hölszky und Johannes Schöllhorn, im Fach Musiktheorie Peter-Manfred Wolf, Martin Messmer, Hubert Moßburger, Andreas Gürsching und Florian Edler und im Fach Dirigieren Giorgio Bernasconi.

Benjamin Lang war von 1998 bis 2004 Stipendiat des Evangelischen Studienwerks Villigst und 1999 der Internationalen Theater-Akademie Ruhr. Von 2008 bis 2011 erhielt er den College Research Award ein Stipendium für künstlerische Forschung an der University of Edinburgh.

Des Weiteren besuchte Benjamin Lang Meisterkurse bei Martin Eybl zur Reduktionsanalyse und Seminare bei Georges Aperghis, bei Reinhard Febel, bei Hans-Joachim Hespos, bei Klaus Huber, bei Hans Peter Kuhn, bei Dieter Mack, bei Thierry de Mey und beim Ictus Ensemble.[1]

2004 und 2005 übernahm Benjamin Lang erste pädagogische Kurse an der Deutschen SchülerAkademie Grovesmühle und der Deutschen JuniorAkademie in Meisenheim. Es folgten Lehraufträge an der Hochschule für Künste Bremen, an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück, an der Leuphana Universität Lüneburg und an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.

Seit 2010 lehrte Benjamin Lang als Dozent an der Zürcher Hochschule der Künste und wurde dort 2014 zum Professor für Musiktheorie und Komposition berufen. 2016 folgte der Ruf als Professor für Tonsatz und Musiktheorie an die Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin.[2][3][4] Seit dem Wintersemester 2018/19 lehrt er als Professor für Musiktheorie an der Rostocker Hochschule.

Werke (Auswahl)Bearbeiten

Oper und MusiktheaterBearbeiten

  • Kampf dem Drachen, Kammeroper (vollständig überarbeitete Neufassung) für Sopran, Bariton, Flöte, Klarinette, Violine und Violoncello, 2003/07
  • Zein und Seit oder Die Frage nach dem Horizont des Seins; nach Texten von Martin Heidegger; Konzert für eine/n Solo-Sprecher/in; Musiktheater in einem Akt, 2006
  • Kampf dem Drachen, 1. Fassung: Musiktheater-Etüde für 6 Orchestermusiker, 2003
  • Die Roten Schuhe, Kammeroper mit Tanzensemble; Gemeinschaftskomposition zusammen mit Julia Deppert, 2001/02
  • Jahrtausend, Kammeroper, 1999/2000
  • Der Parzival, Kammeroper; Gemeinschaftskomposition zusammen mit Wang Fei, Carsten Hennig, Holger Klaus, Jens M. Müller und Gerhard Veser, 1998/99

OrchesterBearbeiten

  • Heavenly Spheres, 2017 für das Schülersinfonieorchester der Augustinerschule Friedberg
  • Klavierkonzert für Klavier und Streichorchester, 2010
  • Sinfonie Nr. 1, 2008

KammermusikBearbeiten

  • Clickimin Broch für Schlagzeug-Quintett, 2016
  • Old Scatness für Saxophon-Quartett, 2015/16
  • Heart of Neolithic Orkney für Saxophon, Horn, Posaune, Klavier, Schlagzeug, E-Gitarre und Violoncello, 2015
  • Skara Brae für Flöte, Klarinette, Klavier und Streichquartett, 2015
  • Time Shifts (sopr'il Soggetto Reale) für Klarinette, Violine, Viola, Schlagzeug und Klavier, 2015
  • Ben Nevis für Gitarre und Klavier, 2011
  • Gleaming Blur für Flöte (Picc./Fl.), Klarinette, Klavier, Violine und Violoncello, 2010
  • Das wohltemperierte Klavier für Flöte, Klarinette, Klavier, Schlagzeug und Streichquintett nach der gleichnamigen Vorlage von J. S. Bach, 2010
  • Hazy Lustre für Flöte, Gitarre und Violoncello, 2010
  • Strahlen für Klarinette, Violine, Viola und Violoncello, 2008/09
  • Streichquartett Nr. 1, 2008
  • wühlt in meinen Sinnen – aus Robert Schumann für Bläserquintett, Streichquartett, Klavier und Sprecher, 2005/06
  • Sammlung neuromusikalischer Plastinate, Schlagzeugquartett in drei Sätzen, 2002/03
  • Universum für Konzert-Gitarre und Konzertflügel, 2002

Solo-WerkeBearbeiten

  • Speed, Bonnie Boat für Gitarre, 2011
  • Fareweel für Klavier, 2011
  • Glistening Flurry für Akkordeon, 2010/11
  • Flickering für Violine, 2009
  • Squirrels für Sopran-, Alt, Tenor- oder Bariton-Saxophon, 2009
  • All‘ brucknerese für Konzert-Gitarre, 2008
  • ABDucensparese oder Xenoglossie für Klavier, 2001

Publikationen (Auswahl)Bearbeiten

  • Im Wirbel der Zeiten. Gérard Griseys Widmung an Helmut Lachenmann in "Vortex Temporum", in: Lost in Contemporary Music? Neue Musik analysieren, hrsg. v. Benjamin Lang, Regensburg 2017, S. 145–171
  • Komponieren zeitgenössischer Kunstmusik im Tonsatzunterricht, in: Musiktheorie und Komposition – XII. Jahreskongress der Gesellschaft für Musiktheorie Essen 2012, hrsg. v. Markus Roth und Matthias Schlothfeldt, Hildesheim 2015, S. 197–206
  • „ganz nach Bachischen Grundsätzen“. Einige Anmerkungen über den Choralsatz in Johann Christian Kittels Orgelschule und Möglichkeiten der methodischen Rezeption im Theorieunterricht, in: Contra-Punkte. Komposition und Musiktheorie an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, Band 1, hrsg. v. B. Petersen, Georg Olms-Verlag, Hildesheim 2013, S. 89–105
  • Höranalyse zeitgenössischer Musik – Wege zum kreativen Hören?, in: Ganz Ohr? Neue Musik in der Gehörbildung, hrsg. v. Benjamin Lang, Regensburg 2013, S. 91–155
  • Winter des Missvergnügens – Ein Kommentar zu Henzes Royal Winter Music, in: Phoibos. Zeitschrift für Zupfmusik, hrsg. v. Silvan Wagner, Verlag Karl Stutz, Passau 1/2013, S. 31–39
  • Komponieren für Gitarre – Im Spannungsfeld zwischen Reproduktion und Negierung, in: Phoibos. Zeitschrift für Zupfmusik, hrsg. v. S. Wagner und Y. Zehner, Verlag Karl Stutz, Passau 2010, S. 117–130

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. musik21niedersachsen.de: Benjamin Lang - Biografie (pdf) (Memento des Originals vom 28. Februar 2017 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/archiv.musik21niedersachsen.de, abgerufen am 27. Februar 2017
  2. hfm-berlin.de: Prof. Dr. Benjamin Lang - Biografie (Memento des Originals vom 28. Februar 2017 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hfm-berlin.de, abgerufen am 27. Februar 2017
  3. klassik.com: Hochschule für Musik Hanns Eisler Benjamin Lang, abgerufen am 27. Februar 2017
  4. klassik-heute.com: Aktuelle Meldung vom 13. Oktober 2016, abgerufen am 27. Februar 2017