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Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft

Landesbehörde

Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) ist eine Landesbehörde im Geschäftsbereich des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten mit Sitz am Campus Weihenstephan in Freising. Sie ist eine diesem Staatsministerium unmittelbar nachgeordnete Behörde und versteht sich als das Wissens- und Dienstleistungszentrum für die Landwirtschaft in Bayern, was sie unter dem Slogan „forschen, fördern, bilden“ zusammenfasst.

Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft
– LfL –
Logo
Staatliche Ebene Land
Stellung Mittelbehörde
Aufsichtsbehörde Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
Gründung 1. Januar 2003
Hauptsitz Campus Freising-Weihenstephan
Behördenleitung Jakob Opperer
Bedienstete ca. 1.450[1]
Netzauftritt www.lfl.bayern.de
Sitz des Präsidenten der LfL und seines Stabes

Mit 27 Standorten ist die LfL im ganzen Land vertreten.[2] Die wichtigsten Standorte sind der Freisinger Campus, Grub-Poing und München. Seit 2017 wird eine Zweigstelle der LfL in Ruhstorf a.d.Rott, nahe der Stadt Pocking in Niederbayern, aufgebaut.[3]

GeschichteBearbeiten

Die Landesanstalt wurde zum 1. Januar 2003 errichtet. In ihr sind die Landesanstalt für Bodenkultur und Pflanzenbau, die Landesanstalt für Tierzucht, die Landesanstalt für Ernährung, die Landesanstalt für Betriebswirtschaft und Agrarstruktur, die Landesanstalt für Landtechnik und die Landesanstalt für Fischerei sowie die Versuchsgüterverwaltungen Achselschwang, Freising und Grub aufgegangen. Zum 1. Januar 2004 wurden die Lehr- und Versuchsanstalten für Tierhaltung Almesbach, Kringell, Schwarzenau, Spitalhof und Achselschwang sowie das Haupt- und Landgestüt Schwaiganger integriert.

Erster Präsident der Landesanstalt war Hans Schön. Nach seinem Tod 2004 wurde Jakob Opperer ab August 2005 der zweite Präsident, der die Landesanstalt aufbaute und weiterentwickelte.

AufgabenBearbeiten

 
Orientierungstafel für die Gebäude der LfL (Lange Point)
 
Bezeichnungen der Gebäude in der Orientierungstafel LfL

Die Landesanstalt ist auf den Gebieten der Agrarökologie, des Pflanzenbaus, des Pflanzenschutzes, der Tierzucht, der Tierernährung, der Fischerei, der Landtechnik und Tierhaltung, der Ernährung und der Agrarökonomie tätig. Sie betreibt in diesen Bereichen anwendungsorientierte Forschung, ferner obliegen ihr die Durchführung von Versuchen und Modellvorhaben sowie Bestandsaufnahmen und Langzeitbeobachtungen. Ihr Tätigkeitsfeld umfasst die Erarbeitung von fachlichen Grundlagen für agrarpolitische Entscheidungen sowie die Erstellung von fachlichen Grundlagen und Standards für die Landwirtschaftsverwaltung und -beratung. Ein weiterer Aufgabenbereich liegt in der beruflichen Bildung in einzelnen landwirtschaftlichen Berufen.

Der Landesanstalt obliegen ferner Vollzugsaufgaben im landwirtschaftlichen Fachrecht sowie die Koordinierung und Steuerung der Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten im Vollzug des Rechts der pflanzlichen und tierischen Erzeugung und der Milchquotenregelung.

Im Rahmen ihrer Aufgaben arbeitet die Landesanstalt mit vergleichbaren Einrichtungen, Universitäten, Fachhochschulen, Behörden und Institutionen sowie Verbänden, Organisationen und Unternehmen der Wirtschaft zusammen und wirkt in nationalen und internationalen Gremien mit.

Der Bayerische Oberste Rechnungshof kritisierte 2015 die Hopfenzüchtung und -forschung durch die Landesanstalt. Diese liegen ganz überwiegend im Interesse der Brau- und Hopfenwirtschaft und seien keine originäre staatliche Aufgabe. Zumindest solle sich die Brau- und Hopfenwirtschaft angemessen an den Kosten der Hopfenzüchtung und -forschung beteiligen.[4]

Dienstleistungen und BeratungenBearbeiten

  • Wissenstransfer aus der Forschung in die Praxis: forschen, fördern, bilden

Die LfL ist in der angewandten Forschung aktiv, konkret vernetzt die LfL die verschiedenen Forschungsdisziplinen (Boden, Pflanze, Tier, Markt sowie Ökologie und Ökonomie) und erarbeitet fachübergreifendes Wissen. Die Forschungsergebnisse der LfL münden in praxistaugliche Lösungen und Strategien, es erfolgt eine enge Abstimmung mit Praktikern, Verbänden, anderen Forschungseinrichtungen und Behörden.

Aus dieser Zusammenarbeit bietet die LfL für ihre Zielgruppen lösungsorientierte Anwendungen und EDV-Programme, Monitoring, Prognosen und Warndienste, Ergebnisse von Sortenversuchen und detaillierte Informationen.

  • Monitoring und Warndienst

Die Empfehlungen des amtlichen Pflanzenschutzwarndienstes in Bayern basieren auf Monitoringprogrammen, die das Auftreten von Krankheiten und Schädlingen erfassen und auf Prognosemodellen, die deren Infektionsrisiko oder Ausbreitung berechnen.

Hinweise zum regionalen Auftreten von Krankheiten und Schädlingen, Tipps zu Pflanzenbau und Pflanzenschutz sowie den lokalen Ansprechpartner für produktionstechnische Fragen erhält man bei den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (mit dem Fachzentrum Pflanzenbau) in der Nähe.

  • AgrarMeteorologie Bayern

Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft bietet mit dem Agrarmeteorologischen Messnetz aktuelle Wetterdaten für Bayern sowie Prognosen und Monitoring-Programme für die Landwirtschaft, den Wein- und Gartenbau sowie die Bienenzucht. Darüber hinaus findet der Besucher dort einen Bewässerungsservice und eine Wettervorhersage.

  • Sortenversuche und -beratung

Die Forschung zu Züchtung und Qualität von Pflanzen ist eine zentrale Aufgabe der LfL. Wir unterstützen Landwirte und Berater mit einer Sortenberatung fast aller Kulturen. Eigens durchgeführte Versuche sind die Basis.

Laborunternehmen, die im Bereich von Klärschlamm und Bioabfall Analysen durchführen, müssen ein Notifizierungsverfahren durchlaufen. Das Verfahren umfasst alle Schritte von der Probenahme über die Durchführung der Analysen bis zur Erstellung der Ergebnisberichte. AQU ist die Notifizierungsstelle nach Abfallrecht für Bayern.

  • Interaktive Anwendungen

Die LfL stellt den Landwirten und der Landwirtschafts-Beratung sowie allen Bürgerinnen und Bürgern eine Reihe kostenloser EDV-Programme, Kalkulationsdaten und Hintergrundinformationen zur Kalkulation der Wirtschaftlichkeit landwirtschaftlicher Produktionsverfahren zur Verfügung.

OrganisationBearbeiten

Präsident und StabsstelleBearbeiten

 
Sitz des Präsidenten an der Vöttinger Straße

Der Präsident der LfL sitzt noch im alten Verwaltungsgebäude an der „Vöttinger Straße 38“, zusammen mit der ihm zugeordneten „Stabsstelle“, in der das

  • strategische Controlling stattfindet,
  • der Präsident und die erweiterte Amtsleitung organisatorisch unterstützt wird und
  • neben Risikobewertungen auch Handlungsstrategien entwickelt werden.

Die Landesanstalt gliedert sich in folgende fachlich eigenständige Institute:

Institut für Ökologischen Landbau, Bodenkultur und Ressourcenschutz (IAB)Bearbeiten

 
Lange Point 12, Institutsgebäude
 
Lange Point 12, Institutsgebäude mit Tafel

Das Institut ist die zentrale Einrichtung der LfL für Agrarökologie, Ökologischen Landbau, Bodenkultur, Pflanzenernährung und Landschaftspflege.

Leitung: Annette Freibauer

Ein Teil des Instituts sitzt im Gebäude „Lange Point 6“:

  • Arbeitsbereich IAB 1: Boden, mit den Arbeitsgruppen
    • IAB 1a - Bodenphysik, Bodenmonitoring,
    • IAB 1c - Humushaushalt, Umwelt-Mikrobiologie und
    • IAB 1d - Bodentiere

Ein anderer Teil sitzt im Gebäude „Lange Point 12“:

  • Leitung des Instituts für Ökologischen Landbau, Bodenkultur und Ressourcenschutz, und
  • Arbeitsbereich IAB 1: Boden mit der Arbeitsgruppe
    • IAB 1b - Bodenschadstoffe
  • Arbeitsbereich IAB 2: Düngung, Nährstoffflüsse und Gewässerschutz mit den Arbeitsgruppen
    • IAB 2a - Düngung des Ackerlandes,
    • IAB 2b - Düngung und Nährstoffflüsse des Grünlands und
    • IAB 2c - Umsetzung EU-Wasserrahmenrichtlinie
  • Arbeitsbereich IAB 3: Kompetenzzentrum Ökolandbau mit den Arbeitsgruppen
    • IAB 3a - Koordination ökologischer Landbau in der LfL,
    • IAB 3b - Pflanzenbau im ökologischen Landbau,
    • IAB 3c - Koordination Tierische Erzeugung und
    • IAB 3d - Leguminosen
  • Arbeitsgruppe IAB 4: Kulturlandschaft, Berglandwirtschaft, Flora und Fauna mit den Arbeitsgruppen
    • IAB 4a - Kulturlandschaft, Landschaftsentwicklung,
    • IAB 4b - Wildtiere in der Agrarlandschaft und
    • IAB 4c - Vegetationskunde, Berglandwirtschaft.

Am „Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Regen“ sitzt ein Teil der Arbeitsgruppe Wildtiere in der Agrarlandschaft (IAB 4b) des Arbeitsbereiches Kulturlandschaft, Berglandwirtschaft, Flora und Fauna (IAB 4).

Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung (IPZ)Bearbeiten

 
Institutsgebäude der LfL, Am Gereuth 2
 
Institutsgebäude der LfL, Am Gereuth 8
 
Institutsgebäude der LfL - Gewächshäuser
 
Hopfenfeld in Bayern

Das Institut ist das Informations-, Dokumentations- und Kompetenzzentrum für alle pflanzenbaulichen Fragestellungen in Bayern. Es liefert fachliche Entscheidungsgrundlagen für die bayerische Staatsregierung, erarbeitet aktuelle Fachinformationen für die staatliche Beratung, für Handel, Industrie, Züchter sowie Verarbeiter und vollzieht einschlägige pflanzenbauliche Hoheitsaufgaben.

Leitung: Peter Doleschel

Ein Teil des Instituts für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung sitzt „Am Gereuth 2“ in Freising:

    • IPZ 1b – Arbeitsgruppe Genomanalyse, Genquellen,
  • IPZ 3 – Arbeitsbereich Hackfrüchte, Öl- und Eiweißpflanzen, Heil- und Gewürzpflanzen mit den Arbeitsgruppen
    • IPZ 3a − Pflanzenbausysteme, Züchtungsforschung und Beschaffenheitsprüfung bei Kartoffeln,
    • IPZ 3b − Zuchtmethodik und Biotechnologie Kartoffeln,
    • IPZ 3d − Pflanzenbausysteme bei Heil- u. Gewürzpflanzen.

„Am Gereuth 4“ in Freising sitzen die

    • IPZ 3c – Arbeitsgruppe Pflanzenbausysteme bei Zuckerrüben, Öl- und Eiweißpflanzen, Zwischenfruchtanbau, Fruchfolgen sowie der
  • IPZ 4 – Arbeitsbereich Futterpflanzen, Mais, Grünland des Institutes für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung.

„Am Gereuth 6“ in Freising sitzt der

  • IPZ 2 – Arbeitsbereich Getreide.

„Am Gereuth 8“ in Freising sitzen

  • die „Leitung des Instituts für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung“ sowie
    • IPZ 1a, c, d – Teile des Arbeitsbereiches Biotechnologie der Pflanzenzüchtung,
    • IPZ 5c – die Arbeitsgruppe Züchtungsforschung Hopfen und ein Teil des
    • IPZ 6a, b – Arbeitsbereiches Amtliche Saatgutanerkennung, Verkehrskontrollen.

An der „Kreuzbreite 2“ in Freising sitzen

    • IPZ 1a – Arbeitsgruppe Grundsatzfragen Pflanzenschutz,
    • IPZ 1c – Amtliche Mittelprüfung,
    • IPZ 1d – Anwendungstechnik, amtliche Geräteprüfung.

An der „Langen Point 6“ sitzen die

    • IPZ 6c – Arbeitsgruppen Beschaffenheitsprüfung Saatgut und Saatgutforschung und
    • IPZ 6d – Proteinelektrophorese.

Standort: Hüll–Wolnzach, „Hopfenforschung Hüll“

In Hüll, am Hopfenforschungszentrum, sitzen die

  • IPZ 5 – Leitung des Arbeitsbereiches Hopfen sowie die Arbeitsgruppen
    • IPZ 5b – Pflanzenschutz beim Hopfen und
    • IPZ 5d – Hopfenqualität und -analytik.

Institut für Pflanzenschutz (IPS)Bearbeiten

 
Lange Point 10, Institutsgebäude des IPS
 
Lange Point 10, Ostseite des Institutsgebäudes

Das Institut für Pflanzenschutz der LfL ist das Kompetenzzentrum für den Pflanzenschutz in Bayern und für den Vollzug des Pflanzenschutzgesetzes zuständig. Die Leitung des Instituts für Pflanzenschutz (IPS) befindet sich im Gebäude „Lange Point 10“, im Nordteil des Campus Freising-Weihenstephan.

Leitung: Helmut Tischner

  • An der „Kreuzbreite 2“ in Freising sitzt ein Teil des Instituts für Pflanzenschutz:
    • Arbeitsgruppe Grundsatzfragen Pflanzenschutz (IPS 1a),
    • Amtliche Mittelprüfung (IPS 1c),
    • Anwendungstechnik, amtliche Geräteprüfung (IPS 1d).
  • An der „Kreuzbreite 4“ in Freising sitzen
    • ein Teil des Arbeitsbereiches Allgemeiner Pflanzenschutz (IPS 1),
    • ein Teil des Arbeitsbereiches Spezieller Pflanzenschutz (IPS 3),
    • sowie die Arbeitsgruppe Krankheiten, Schädlinge im Gartenbau (IPS 3d).
  • An der „Langen Point 10“ in Freising sitzen die
    • Leitung
    • und die übrigen Arbeitsbereiche des Instituts für Pflanzenschutz (IPS 2a, IPS 2b, IPS 2c, IPS 2d, 2e, 3a, 3b, 3c, 4a, 4b, 4c)

Ferner gibt es noch den

  • Standort „Grub-Poing“ („Prof.-Zorn-Straße 19“ in 85586 Grub-Poing). Dort befinden sich
    • die Arbeitsgruppe „Bekämpfung des Asiatischen Laubholzbockkäfers“ (ALB) (IPS 4d)
    • und die Versuchsstation Grub.

Weitere Mitglieder der Arbeitsgruppe Bekämpfung des Asiatischen Laubholzbockkäfers sitzen an Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Institut für Tierzucht (ITZ)Bearbeiten

 
LfL in Grub-Poing

Die landwirtschaftlichen Einkommen und die landeskulturelle Identität Bayerns werden in großem Umfang von der bäuerlichen Tierhaltung bestimmt. Kennzeichnend für die bayerische Tierzucht sind zum einen die noch weitgehend erhaltenen bäuerlichen Organisationsformen und die typisch bayerischen Rassen, zum anderen aber auch die frühzeitige Umsetzung innovativer Züchtungsverfahren.

Leitung: Kay-Uwe Götz

Das Institut für Tierzucht hat zwei Standorte: Grub-Poing und München-Riem.

  • Die Leitung des Instituts für Tierzucht (ITZ) befindet sich in Grub.
  • In Riem sitzen die Arbeitsgruppen
    • ITZ 2d – Kleinpferde und Spezialrassen sowie
    • ITZ 2e – Warmblut, Kaltblut, Haflinger.

Institut für Tierernährung und Futterwirtschaft (Grub-Poing) (ITE)Bearbeiten

Das Futter und die Fütterung stellen einen erheblichen Kostenfaktor bei der Herstellung von Lebensmitteln tierischer Herkunft dar. Hauptziel der Tierernährung und Futterwirtschaft ist dabei, eine bedarfsgerechte Versorgung der Nutztiere mit Energie, Nähr-, Mineral- und Wirkstoffen zu gewährleisten und damit Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit der Tiere zu fördern. Unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit und der Umweltwirkung der Tierhaltung soll eine hohe Qualität und Sicherheit der erzeugten Lebensmittel erreicht werden.

Leitung: Hubert Spiekers

Das Institut für Tierernährung und Futterwirtschaft (ITE) sitzt in „Grub-Poing“ am „Prof.-Dürrwaechter-Platz“.

Der Arbeitsbereich Schweine-(und Kleintier-)ernährung (ITE 2) befindet sich in „Schwarzenau“ (Stadtschwarzacher Str. 18 in 97359 Schwarzach am Main).

Institut für Fischerei (Starnberg) (IFI)Bearbeiten

Bayerns Binnenfischerei umfasst die Bereiche Fluss- und Seenfischerei sowie Fischhaltung und Fischzucht. Dabei sind die bedeutendsten Produktionszweige die Forellen- und die Karpfenteichwirtschaft. Aber auch die intensive Aquakultur bietet ein großes Potenzial.

  • Aufgaben

Zu den wichtigsten Aufgaben des Instituts für Fischerei zählen die Forschung und die Ausbildung in diesen Themengebieten. Im Rahmen der Aus-, Fort- und Weiterbildung, inklusive der Fischerprüfung, werden jährlich Tausende Personen im Umgang mit Fisch und Gewässer geschult.

  • Staatliche Fischerprüfung in Bayern

Wer in Bayern den Fischfang ausüben will, muss die Staatliche Fischerprüfung ablegen. Dies wird als Onlineverfahren zu verschiedenen Zeiten an unterschiedlichen Orten angeboten.

Leitung: Helmut Wedekind

Das Institut für Fischerei hat drei Standorte: Starnberg, Nonnenhorn und Höchstadt an der Aisch.

  • „Starnberg“ (Weilheimer Str. 8 in 82319 Starnberg): Die Leitung des Instituts für Fischerei (IFI) sitzt in Starnberg.
  • „Nonnenhorn“ (Bodensee) (Im Paradies 7, 88149 Nonnenhorn): In Nonnenhorn sitzt ein Teil der Arbeitsgruppe Bewirtschaftung freilebender Fischbestände (IFI 1a) des Institutes für Fischerei.
  • „Höchstadt“ an der Aisch (Greiendorfer Weg 8, 91315 Höchstadt an der Aisch). In Höchstadt an der Aisch sitzt der Arbeitsbereich Karpfenteichwirtschaft (IFI 2).[5]

Institut für Landtechnik und Tierhaltung (ILT)Bearbeiten

 
Bulldog vor alten Landtechnikgebäuden – Symbol der Mechanisierung
 
Gebäude der alten Landtechnik an der Vöttinger Straße

Für eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Erzeugung von Lebens- und Futtermitteln sowie von erneuerbaren Energien sind effiziente Verfahrenstechniken notwendig, die unsere natürlichen Ressourcen schonen, die sozialen Belange der Landwirte und der Gesellschaft berücksichtigen und auch ökonomisch tragbar sind.

Leitung: Georg Wendl

An der „Vöttinger Straße 36“ in Freising sitzen

  • die Leitung des Institutes für Landtechnik und Tierhaltung,
  • der Arbeitsbereich Verfahrenstechnik im Pflanzenbau (ILT 1),

sowie die Arbeitsgruppen

    • Biogastechnologie und Reststoffmanagement (ILT 2a) und
    • Technikfolgeabschätzung (ILT 2c).

Am „Staudengarten 3“ in Freising sitzt

  • ein Teil des Instituts für Landtechnik und Tierhaltung,
    • Arbeitsgruppe Emissionen und Immissionsschutz (ILT 2b),
    • Arbeitsbereich Mechatronik (ILT 5).

Am „Prof-Dürrwaechter-Platz 2“ in „Grub-Poing“ sitzen

  • die Leitung des Institutes für Landtechnik und Tierhaltung, sowie der
    • Arbeitsbereich Tierhaltungsverfahren (ILT 3) und
    • die Arbeitsgruppe Arbeitswirtschaft (ILT 4d).

Institut für Betriebswirtschaft und Agrarstruktur (IBA)Bearbeiten

Das Institut für Betriebswirtschaft und Agrarstruktur bietet Betrieben, Beratung und Politik die Analyse von Stärken und Schwächen und unterstützt durch die Erarbeitung von Entscheidungshilfen sowie der ökonomischen Bewertung von Handlungsoptionen.

Leitung: Ulrich Keymer

Standort: „München“, (Menzinger Str. 54, 80638 München)

  • In der „Menzinger Straße 54“ in München sitzen das Institut für Betriebswirtschaft und Agrarstruktur (IBA),
  • das Institut für Ernährungswirtschaft und Märkte (IEM),
  • die Abteilung Förderwesen und Fachrecht (AFR) sowie
  • Mitarbeiter der Abteilung Information und Wissensmanagement (AIW).

Institut für Ernährungswirtschaft und Märkte (IEM)Bearbeiten

Der Rückzug der Politik und die Globalisierung haben zu grundlegenden Veränderungen auf den Agrarmärkten geführt. Eine Folge ist die zunehmende Volatilität sowohl auf den Absatz- als auch auf den Beschaffungsmärkten.

Leitung: Peter Sutor

Das Institut für Ernährungswirtschaft und Märkte hat zwei Standorte: „München“ und „Triesdorf-Weidenbach“:

  • Standort München: Menzinger Str. 54, 80638 München
  • Standort Triesdorf–Weidenbach: Steingruberstr. 10, 91746 Weidenbach

Hopfenforschungszentrum Hüll (Wolnzach)Bearbeiten

Das Hopfenforschungszentrum Hüll ist eine gemeinsame Einrichtung der privatrechtlichen Gesellschaft für Hopfenforschung e.V. und des Freistaats Bayern, die im Ortsteil Hüll von Wolnzach im Zentrum der Hallertau angesiedelt ist. Sie ist weltweit die bedeutendste Forschungseinrichtung zu allen Fragen rund um den Hopfen als Sonderkultur.

Siehe oben unter Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung (IPZ)!

Zentrale Abteilungen des LfLBearbeiten

 
Übersichtstafel im Verwaltungsgebäude „Vöttinger Straße“
  • Abteilung Zentrale Verwaltung (AZV) – Leitung: Michael Elsinger

Die Abteilung Zentrale Verwaltung ist zentraler Dienstleister für die internen Verwaltungsvorgänge an der LfL. Sie gliedert sich in die vier Sachgebiete Zentraler Servicebereich, Personal, Betriebswirtschaftliche und finanzielle Steuerung sowie Allgemeine Rechtsangelegenheiten.

  • Abteilung Förderwesen und Fachrecht (AFR) – Leitung: Stefan Trötschel

Zentrale Aufgabe der Abteilung Förderwesen und Fachrecht (AFR) ist die Abwicklung aller Fördermaßnahmen im Bereich der LfL. Darüber hinaus obliegt ihr die Betreuung der Institute in fachrechtlichen Angelegenheiten. Die Abteilung versteht sich als Dienstleister im Förderwesen für die gesamte bayerische Land- und Ernährungswirtschaft.

  • Abteilung Qualitätssicherung und Untersuchungswesen (AQU) – Leitung: Gerhard Strauß

Die Abteilung Qualitätssicherung und Untersuchungswesen (AQU) unterstützt die Institute der LfL bei der Bearbeitung von Versuchsvorhaben und Forschungsprojekten sowie beim Vollzug von Hoheitsaufgaben mit chemischen und mikrobiologischen Analysen. Die Daten sind für die staatliche Beratung und die Wirtschaftskreise, vor allem im Zusammenhang mit Qualitätssicherung und Umweltschutz von großer Bedeutung. Auch mit den Selbsthilfeeinrichtungen der bayerischen Landwirtschaft (LKP, LKV) arbeitet die Abteilung eng zusammen.

  • Abteilung Information und Wissensmanagement (AIW) – Leitung: Holger Friedrich

Die Abteilung Information und Wissensmanagement (AIW) versteht sich als zentraler Dienstleister, der die Institute und Abteilungen der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) in die Lage versetzt, dem Anspruch eines Wissens- und Dienstleistungszentrums für die Landwirtschaft in Bayern gerecht zu werden. Dazu notwendig sind ein effizienter Umgang mit Information, eine zielgruppengerechte Aufbereitung der Inhalte und die Nutzung des vorhandenen Wissens als Grundlage weiterer wissenschaftlicher Arbeit. AIW ist Innovationsmotor, Technologiezentrum und zentrale Drehscheibe in allen Fragen zu Information und Wissen an der LfL.

  • Abteilung Berufliche Bildung (ABB) – Leitung: Rudolf Seidl

Die Abteilung Berufliche Bildung (ABB) trägt dafür Sorge, dass die Ausbildung einschließlich der Meisterfortbildung in den Agrarberufen Milchtechnologe/in, Milchwirtschaftliche/r Laborant/in, Pferdewirt/in, Fischwirt/in und Tierwirt/in (ohne Imkerei) sowie die Fortbildung als Fachagrarwirt/in Erneuerbare Energien-Biomasse, Fachagrarwirt/in Besamungswesen und Fachagrarwirt/in Leistungs- und Qualitätsprüfungen in der Tierproduktion gesetzeskonform und auf hohem Niveau erfolgt.

  • Abteilung Versuchsbetriebe (AVB) – Leitung: Hermann Lindermayer

Der Abteilung AVB obliegt die Gesamtausrichtung und Koordination sowohl der Lehr-, Versuchs- und Fachzentren als auch des Versuchswesens.[6]

Lehr-, Versuchs- und Fachzentren (LVFZ)Bearbeiten

Zur Landesanstalt gehören verschiedene Versuchsbetriebe für Pflanzenbau und Tierproduktion sowie folgende Lehr-, Versuchs- und Fachzentren (LVFZ):

  • LVFZ für Molkereiwirtschaft Kempten – Leitung: Valentin Sauerer
 
Kempten (Allgäu) - Molkereischule
    • Kernaufgabe des LVFZ für Molkereiwirtschaft in Kempten ist die überbetriebliche Ausbildung im Beruf Milchtechnologe/in. Überbetriebliche Lehrgänge sind vorgeschrieben, weil in den zumeist spezialisierten Ausbildungsbetrieben nicht alles vermittelt werden kann. Vor allem im Molkereisektor ist der Spezialisierungsgrad hoch. Deshalb hat die überbetriebliche Ausbildung bei den milchwirtschaftlichen Berufen einen besonders hohen Stellenwert. Ferner werden Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung in Zusammenarbeit mit Verbänden durchgeführt.
    • Standort: Auf dem Bühl 84, 87437 Kempten
  • LVFZ für Milchanalytik Triesdorf – Leitung: Petra Hartner
    • Das Lehr-, Versuchs- und Fachzentrum für Milchanalytik (LVFZ) liegt im mittelfränkischen Triesdorf, einem einzigartigen Bildungszentrum in den Bereichen Agrarwirtschaft, Ernährungs- und Lebensmittelwirtschaft sowie der Umweltsicherung. Hauptaufgabe der Bildungseinrichtung ist die Aus-, Fort- und Weiterbildung des milchwirtschaftlichen Laborpersonals.
    • Standort: Steingruberstr. 10, 91746 Weidenbach
  • LVFZ für Milchvieh- und Rinderhaltung Achselschwang – Leitung: Georg Hammerl
    • Überbetriebliche Ausbildung in der Landwirtschaft mit Schwerpunkt Milchviehhaltung. Vielfältige Aus- und Weiterbildung durch Lehrgänge und Seminarveranstaltungen.
    • Standort: Achselschwang 1, 86919 Utting am Ammersee
    • Standorte der Nebenbetriebe: Versuchsgut Hübschenried: Hübschenried 1, 86911 Dießen am Ammersee: Versuchsgut Westerschondorf: Westerschondorf 1, 86923 Finning
  • LVFZ für Milchviehhaltung Weiden-Almesbach – Leitung: Helmut Konrad
    • Überbetriebliche Ausbildung Milchviehhaltung und Futterwirtschaft, Berufliche Fort- und Weiterbildung von Landwirten, Durchführung von Fachtagungen, Prüfungen, Wettbewerben, Einzel- und Gruppenberatungen, Unterweisungen und Besichtigungen.
    • Standort: Almesbach 1, 92637 Weiden i.d. Oberpfalz
  • LVFZ für ökologischen Landbau Hutthurm-Kringell und Akademie für Ökologischen Landbau – Leitung: Johann Blöchinger
    • Die Aufgaben in der Versuchsdurchführung werden durch die Arbeitsgruppe Ökologischer Landbau, unter Leitung der LfL (Institut für Ökologischen Landbau, Bodenkultur und Ressourcenschutz), festgelegt. Das LVFZ Kringell klärt auf dem Gebiet der Milcherzeugung (Fütterung, Haltung), der Mutterkuhhaltung und der Ferkelerzeugung (Fütterung, Haltung) praxisbezogene Versuchsfragen. Die dabei analysierten Fragestellungen sind auch fachlicher Hintergrund für spätere nachfolgende Weiterbildungsveranstaltungen. Die Umstellung der staatlichen Kantine auf Ökolebensmittel (Ökokantinen) ist Bestandteil des Landesprogramms BioRegio Bayern 2020. Sie wurde mit der Zertifizierung Anfang 2013 vollzogen.
    • Standort: Kringell 2, 94116 Hutthurm
  • LVFZ für Milchviehhaltung, Grünland und Berglandwirtschaft Kempten-Spitalhof – Leitung: Rasso Höck
    • Das LVFZ Spitalhof hat den Aufgabenschwerpunkt „Grünlandbewirtschaftung“. Am Spitalhof kann die Ausbildung auf eine lange Tradition zurückblicken. Bereits 1920 erwarb der Milchwirtschaftliche Verein den landwirtschaftlichen Betrieb Spitalhof, um praxisnah die Ausbildung in der Melkarbeit zu fördern. Seit dieser Zeit finden am Spitalhof Tierhaltungs- und Melkkurse statt.
    • Standort: Auf dem Bühl 84, 87437 Kempten
  • LVFZ für Schweinehaltung Schwarzach-Schwarzenau – Leitung: Peter Lindner
    • Als Kompetenzzentrum für Schweinehaltung ist das LVFZ Schwarzenau bayernweit zuständig für die überbetriebliche Berufsaus- und Fortbildung in der landwirtschaftlichen Schweinehaltung. In Zusammenarbeit mit den Instituten der LfL betreibt das LVFZ Schwarzenau praxisorientierte Forschung in den Bereichen Fütterung, Haltung und Zucht von Schweinen. Ergänzend führt das LVFZ im Pflanzenbau Versuche zu aktuellen Themen durch.
    • Standort: Stadtschwarzacher Str. 18, 97359 Schwarzach am Main
  • LVFZ für Geflügel- und Kleintierhaltung Kitzingen – Leitung: Klaus Damme
    • Das Fachzentrum für Geflügelhaltung in Kitzingen stellt sich allen wissenschaftlichen und der Praxis zugeordneten Aufgaben moderner Forschung auf dem Gebiet der Kleintierzucht. Als zuständige Stelle veranstaltet es die überbetrieblichen Schulungen in der Berufsausbildung zum Tierwirt, Fachrichtung Geflügelhaltung, und führt die Zwischen- und Abschlussprüfung sowie die Meisterprüfung durch.
    • Standort: Mainbernheimer Straße 101, 97318 Kitzingen
 
Ohlstadt Schwaiganger - Landgestüt
    • Eine wichtige Aufgabe dieses LVFZ besteht in der Förderung der bayerischen Pferdezucht vor allem durch Versorgung mit züchterisch hochwertigen Vatertieren für die Rassen Warmblut, Süddeutsches Kaltblut, Haflinger und Edelbluthaflinger. Dies geschieht durch Zucht, Ankauf und Aufzucht streng selektierter Pferde sowie durch den Betrieb einer EU-Besamungsstation. Des Weiteren führt das LVFZ für Pferdehaltung in enger Zusammenarbeit mit den einschlägigen Instituten der Landesanstalt für Landwirtschaft Versuche insbesondere auf den Gebieten der Pferdezucht, Fütterung, Ethologie und Haltung durch. Es bietet Fortbildungslehrgänge für Pferdehalter in den Bereichen Aufzucht, Fütterung und Haltung sowie Speziallehrgänge z. B. für Pensionspferdehalter, Besamungsbeauftragte und Pferdetransporteure (Sachkunde!) an. Es erprobt ferner moderne Stallhaltungssysteme und Einrichtungen zur tiergerechten rationellen Pferdehaltung sowie Arbeitserledigung und demonstriert diese im Rahmen von Fortbildungsveranstaltungen für Pferdehalter.
    • Standort: Schwaiganger, 82441 Ohlstadt[7]

Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn)Bearbeiten

 
Das KErn in der LfL - Lange Point

Der Landesanstalt ist außerdem verwaltungsmäßig das 2011 neu eingerichtete Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn)[8] angegliedert, das einen Standort in Freising hat. Der zweite ist in Kulmbach angesiedelt.

Aufgaben und Ziele des KErnBearbeiten

Das Kompetenzzentrum soll das Wissen rund um das Thema Ernährung in Bayern bündeln. Das KErn soll Austausch und Vernetzung der Akteure im Ernährungsbereich fördern und gesellschaftlich relevante Themen aufbereiten, damit sie dann zielgruppengerecht vermittelt werden können.

Die Ziele sind[9]:

  • Unterstützung eines gesundheitsförderlichen und nachhaltigen Lebens
  • Förderung der Wertschätzung für Lebensmittel
  • Erhöhung der Ernährungskompetenz
  • Verbesserung der interdisziplinären Zusammenarbeit
  • Vorantreiben von Innovationen

KErn ist fachlich direkt dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten unterstellt. Die LfL betreut KErn ausschließlich verwaltungsmäßig, d. h. Personal- und Haushaltsabwicklung, IT, Räumlichkeiten etc., da KErn keine eigenständige Behörde ist. An der LfL ist KErn vor diesem Hintergrund der Abteilung Zentrale Verwaltung zugeordnet.[10]

Leiter des Kompetenzzentrums für Ernährung ist Rainer Prischenk. Er übernahm vom Gründungsleiter Dr. Wolfram Schaecke Mitte 2017 die Amtsleitung, die er von Kulmbach aus durchführt.[11]

Fachzentren Ernährung/GemeinschaftsverpflegungBearbeiten

Die acht Fachzentren Ernährung/Gemeinschaftsverpflegung sind die Ansprechpartner vor Ort für alle Bereiche der Gemeinschaftsverpflegung. Zu ihnen gehören auch die regionalen Vernetzungsstellen Schulverpflegung.

An folgenden Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gibt es ein solches Fachzentrum:

  • Oberbayern West (AELF Fürstenfeldbruck)
  • Oberbayern Ost (AELF Ebersberg)
  • Niederbayern (AELF Landshut)
  • Oberpfalsz (AELF Regensburg)
  • Oberfranken (AELF Bayreuth)
  • Mittelfranken (AELF Fürth)
  • Unterfranken (AELF Würzburg)
  • Schwaben (AELF Augsburg)

Standorte der LfLBearbeiten

Campus Freising-WeihenstephanBearbeiten

Auf dem Hochschulcampus nimmt die LfL flächenmäßig den größten Teil ein, vor allem belegt sie das nördliche Gebiet, das „Lange Point“ und „Am Gereuth“ benannt ist.[12]

  • Freising, „Vöttinger Straße“:
 
Verwaltungsgebäude an der Vöttinger Straße 84
    • Präsident, Präsidium, Stabsstelle, Abteilung Zentrale Verwaltung
    • Institut für Landtechnik und Tierhaltung
 
Ursprung der Landtechnik an der Vöttinger Straße in Freising
  • Freising, „Lange Point“:
    • Institut für Ökologischer Landbau, Bodenkultur und Ressourcenschutz,
    • Institut für Pflanzenschutz,
    • Abteilung Qualitätssicherung und Untersuchungswesen,
    • Abteilung Information und Wissensmanagement,
    • Abteilung Berufliche Bildung.
  • Freising, „Am Gereuth“:
    • Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung,
    • Institut für Pflanzenschutz.

Grub-PoingBearbeiten

Am Standort Grub-Poing ist die LfL mit folgenden Instituten und Abteilungen vertreten:[13]

  • Institut für Tierzucht,
  • Institut für Tierernährung und Futterwirtschaft,
  • Institut für Landtechnik und Tierhaltung.

Weiterhin gibt es dort:

  • Abteilung Qualitätssicherung und Untersuchungswesen,
  • Abteilung Information und Wissensmanagement,
  • Abteilung Versuchsbetriebe.

MünchenBearbeiten

Am Standort „Menzinger Str. 54“ in München ist die LfL mit zwei Instituten und einer Abteilung vertreten:

  • Institut für Betriebswirtschaft und Agrarstruktur,
  • Institut für Ernährungswirtschaft und Märkte,
  • Abteilung Förderwesen und Fachrecht

Weitere StandorteBearbeiten

  • Utting am Ammersee: Lehr-, Versuchs- und Fachzentrum für Milchvieh- und Rinderhaltung Achselschwang
  • Weiden i.d. Oberpfalz, Almesbach 1: Lehr-, Versuchs- und Fachzentrum für Milchviehhaltung Almesbach
  • Höchstadt an der Aisch, Greiendorfer Weg 8: Institut für Fischerei/Außenstelle für Karpfenteichwirtschaft
  • Hüll (Wolnzach): Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung/Hopfenzentrum
  • Kempten, Auf dem Bühl 84: Lehr-, Versuchs- und Fachzentrum für Molkereiwirtschaft
  • Kitzingen, Mainbernheimer Straße 101: Lehr-, Versuchs- und Fachzentrum für Geflügel- und Kleintierhaltung
  • Hutthurm: Lehr-, Versuchs- und Fachzentrum für Ökologischen Landbau Kringell
  • Marktredwitz, Heinrich-Rockstroh-Straße 10: Abteilung Förderwesen und Fachrecht
  • Nonnenhorn, Im Paradies 7: Institut für Fischerei/Staatliche Fischbrutanstalt
  • München-Riem, Landshamer Straße 11: Institut für Tierzucht
  • Ruhstorf a.d. Rott: Zweigstelle der LfL, Arbeitsschwerpunkte Digitalisierung und Agrarökosysteme
  • Ohlstadt: Lehr-, Versuchs- und Fachzentrum für Pferdehaltung Haupt- und Landgestüt Schwaiganger
  • Schwarzach am Main, Stadtschwarzacher Str. 18: Lehr-, Versuchs- und Fachzentrum für Schweinehaltung Schwarzenau
  • Kempten, Spitalhofstr. 9: Lehr-, Versuchs- und Fachzentrum für Milchviehhaltung, Grünland und Berglandwirtschaft Spitalhof
  • Starnberg, Weilheimer Str. 8: Institut für Fischerei
  • Weidenbach, Steingruberstr. 1: Lehr-, Versuchs- und Fachzentrum für Milchanalytik Triesdorf, Institut für Ernährungswirtschaft und Märkte
  • Wolnzach, Haus des Hopfens: Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung/Hopfenzentrum

WeblinksBearbeiten

  Commons: Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten