Balassi-Institut

ungarische Organisation

Das Balassi-Institut (ung. Balassi-Intézet) ist ein ungarisches Kulturinstitut, das sich der Förderung der ungarischen Sprache und Kultur widmet. Namensgeber für das Institut war der ungarische Dichter Bálint Balassa (1554–1594), der als Schöpfer des ungarischen Liebeslyrik gilt. Das Balassi-Institut hat ihren Hauptsitz in Budapest.

Logo

Hauptaufgaben des Instituts sind die Unterstützung ungarischer Sprecher im Ausland, beispielsweise der ungarischen Minderheiten in den umliegenden Ländern. Das Institut bietet Fortbildungen für Ungarischlehrer an und stellt Lehrmaterialien zur Verfügung. Darüber hinaus nimmt das Institut die staatlich anerkannte Ungarisch-Sprachprüfungen ab. Zur Förderung des Ungarischen im Inland vergibt das Institut Stipendien für Ungarisch-Sprachkurse.

Das Institut fördert die Hungarologie (Ungarn-Forschung) im Ausland, indem es die meist an Universitäten bestehenden ungarischen Zentren vernetzt. Das Institut veröffentlicht in eigenen Publikationsorganen und unterhält eine eigene Bibliothek. Darüber hinaus unterstützt es den Aufbau ungarnbezogener Bibliotheken im Ausland. Das Institut organisiert Konferenzen, kulturelle Veranstaltungen und Ausstellungen zur ungarischen Sprache und Kultur.

GeschichteBearbeiten

 
ehemaliges Logo des Bálint Balassi Instituts

Das Institut wurde am 1. Januar 2002 mit Hauptsitz in Budapest gegründet. Ziel war es, ein nationales Kulturinstitut wie das Goethe-Institut oder den British Council zu schaffen. Das Institut ging aus dem seit knapp 50 Jahre bestehenden Ungarischen Sprachinstitut und dem 1989 gegründeten Internationalen Hungarologischen Zentrum hervor.

Liste der InstituteBearbeiten

 
Sitz in Budapest

Es bestehen insgesamt 19 Institute.[1]

AfrikaBearbeiten

AsienBearbeiten

EuropaBearbeiten

NordamerikaBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. International Directorate, balassi-intezet.hu (Englisch)

WeblinksBearbeiten

Commons: Balassi Institute – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien