Ausbilder-Eignungsverordnung

Verordnung zur Anerkennung von Ausbildenden

Die Ausbilder-Eignungsverordnung ist eine Verordnung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, die aufgrund des Berufsbildungsgesetzes erlassen wurde. Sie regelt, unter welchen Voraussetzungen eine Person als Ausbilder im Sinne des Berufsbildungsgesetzes anerkannt werden kann.

Basisdaten
Titel: Ausbilder-Eignungsverordnung
Abkürzung: AEVO (nicht amtlich)
AusbEignV (nicht amtlich)
Art: Bundesrechtsverordnung
Geltungsbereich: Bundesrepublik Deutschland
Erlassen aufgrund von: § 30 Abs. 5 BBiG
Rechtsmaterie: Arbeitsrecht, Berufsbildungsrecht
Fundstellennachweis: 806-22-10-1
Ursprüngliche Fassung vom: 16. Februar 1999
(BGBl. I S. 157,
ber. S. 700)
Inkrafttreten am: 1. März 1999
Letzte Neufassung vom: 21. Januar 2009
(BGBl. I S. 88)
Inkrafttreten der
Neufassung am:
1. August 2009
Bitte den Hinweis zur geltenden Gesetzesfassung beachten.

In der Ausbilder-Eignungsverordnung sind die bis dahin separat bestehenden Vorschriften über die Ausbilder-Eignung in den Bereichen Öffentlicher Dienst, Hauswirtschaft, Landwirtschaft und gewerbliche Wirtschaft für das Bundesrecht zusammengefasst.

Im Berufsbildungsgesetz (§ 28 Abs.1 S.2 BBiG) ist festgelegt, dass in Deutschland nur ausbilden darf, wer dafür persönlich und fachlich geeignet ist. Ziel ist es, die Qualität der Ausbildung zu sichern. Dabei gibt die Ausbilder-Eignungsverordnung vor, worum es sich genau bei den geforderten berufs- und arbeitspädagogischen Kenntnissen handelt und wie ein Nachweis über diese Kenntnisse erbracht werden kann.

LiteraturBearbeiten

  • Adalbert Ruschel/Sina Dorothea Hankofer: Die Ausbildereignungsprüfung. Vorbereitung auf die schriftliche und praktische Prüfung. 7., aktualisierte Auflage. Kiehl, Herne 2020, ISBN 978-3-470-51757-5.
  • Sina Dorothea Hankofer: Der praktische Teil der Ausbildereignungsprüfung. 15 kommentierte Original-Unterweisungsentwürfe aus Prüfungen. 2., erweiterte Auflage. Kiehl, Herne 2018, ISBN 978-3-470-65712-7.

WeblinksBearbeiten