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Ausbesserungswerk Karlsruhe

Ehemaliges Ausbesserungswerk für Eisenbahn-Fahrzeuge
Baubetrieb Citypark mit Wasserturm

Das Ausbesserungswerk Karlsruhe war ein Ausbesserungswerk der Deutschen Bahn. Es bestand von 1849 bis 1997 und lag in der Karlsruher Südstadt zwischen der östlichen Kriegsstraße (jetzt Ludwig-Erhard-Allee) und Stuttgarter Straße. Ursprünglich von den Badischen Staatsbahnen als Hauptwerkstätte zur Unterhaltung aller ihrer Fahrzeuge gegründet, wurde die Unterhaltung von Lokomotiven bereits vor 1932 an andere Ausbesserungswerke abgegeben. Die Karlsruher Werkstätte spezialisierte sich auf die Wartung von Wagen. Nach dem Zweiten Weltkrieg war das Gelände zu 95 % zerstört. Nach dem Wiederaufbau wurde es bis 1997 als Instandhaltungswerk für Reisezugwagen genutzt. In diesem Werk wurden einige n-Wagen gebaut, die den Namen Karlsruher Kopf wegen des Werkes bekommen haben.

Ein großer Teil der alten Gebäude und Hallen wurden ab 1997 abgerissen. Außer der ehemaligen Kantine steht noch ein Wasserturm.

Derzeit entsteht auf dem Gelände der „Karlsruhe City Park“ in einzelnen Realisierungsabschnitten bis 2020 als eine Maßnahme zum Flächenrecycling. Das Gebäude der ehemaligen Kantine des Ausbesserungswerkes wurde erhalten und modernisiert. Seit dem Jahr 2001 befindet sich in diesem Gebäude das Bürgerzentrum Südwerk.

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