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Astrid Eisenkopf

österreichische Politikerin (SPÖ), Landesrätin im Burgenland

Astrid Eisenkopf (* 22. Februar 1984[1] in Eisenstadt als Astrid Mandl[2]) ist eine österreichische Politikerin (SPÖ) und seit 2015 Landesrätin der Burgenländischen Landesregierung. Sie ist in der Landesregierung Niessl IV für Umwelt- und Naturschutz, Wasser und Baurecht, Energie, Gemeindeverwaltung und Jugendagenden sowie seit Mai 2018 für das Frauenressort verantwortlich.[3][4][5]

LebenBearbeiten

Astrid Eisenkopf besuchte im Anschluss an die Volksschule Steinbrunn das Bundesgymnasium Eisenstadt, wo sie 2002 maturierte. 2011 schloss sie das Diplomstudium Wirtschaft und Recht an der Wirtschaftsuniversität Wien mit der Diplomarbeit zum Thema Yardstickregulierung als möglicher Ansatz für die Ausgestaltung der 3. Regulierungsperiode der Elektrizitätswirtschaft in Österreich ab.[6]

Anschließend war sie in der Burgenländischen Gebietskrankenkasse sowie in der Beteiligungsmanagement- und Finanzabteilung der Landesregierung Burgenland tätig, wo sie für EU-Prüfungen zuständig und Landeshauptmann Hans Niessl direkt unterstellt war.[1][2]

Eisenkopf engagierte sich bei den Kinderfreunden und der Sozialistischen Jugend, deren Vorsitzende sie in Steinbrunn war. Später wurde sie SPÖ-Ortsfrauenvorsitzende und stellvertretende SPÖ-Ortsparteivorsitzende in Steinbrunn sowie stellvertretende SPÖ-Bezirksfrauenvorsitzende.[1][2] Am 9. Juli 2015 wählte sie der Landtag zur Landesrätin in die Burgenländische Landesregierung.[7]

Im Jänner 2018 wurde sie als Nachfolgerin von Robert Hergovich zur SPÖ-Bezirksvorsitzenden im Bezirk Eisenstadt-Umgebung gewählt.[8] Bei der Landesfrauenkonferenz am 21. April 2018 übergab Verena Dunst ihren Vorsitz an Astrid Eisenkopf, am 8. Mai 2018 übernahm Eisenkopf von Dunst auch die Frauenagenden in der Landesregierung.[3][9][10] Im September 2018 wurde sie beim Landesparteitag der SPÖ Burgenland mit 99,4 % der Stimmen zur Landesparteiobmann-Stellvertreterin gewählt, Hans Peter Doskozil wurde als Nachfolger von Hans Niessl Landesparteiobmann.[11] Am SPÖ-Bundesparteitag am 24. November 2018 wurde sie zur stellvertretenden Bundesparteivorsitzenden gewählt. Sie folgte damit ebenfalls Verena Dunst im Bundesparteipräsidium nach.[12]

Eisenkopf ist verheiratet und lebt in Steinbrunn.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c BVZ: Eisenkopf: „Eine einmalige Chance“. Artikel vom 10. Juni 2015, abgerufen am 5. August 2015.
  2. a b c Burgenland.at: LRin Mag.a Astrid Eisenkopf (Memento vom 2. August 2015 im Webarchiv archive.is). Abgerufen am 5. August 2015.
  3. a b orf.at: Eisenkopf übernimmt Frauenressort von Dunst. Artikel vom 8. Mai 2018, abgerufen am 8. Mai 2018.
  4. orf.at - Astrid Eisenkopf präsentierte Vorhaben. Artikel vom 16. Juli 2015, abgerufen am 5. August 2015.
  5. derStandard.at - SPÖ-Bundesgeschäftsführer Darabos wird im Burgenland Landesrat für Soziales und Gesundheit. Artikel vom 8. Juni 2015, abgerufen am 5. August 2015.
  6. Verbundkatalog: Astrid Eisenkopf - Yardstickregulierung als möglicher Ansatz für die Ausgestaltung der 3. Regulierungsperiode der Elektrizitätswirtschaft in Österreich. Abgerufen am 5. August 2015.
  7. orf.at - Rot-blaue Regierung angelobt. Artikel vom 9. Juli 2015, abgerufen am 2. August 2015.
  8. BVZ: Eisenstadt-Umgebung Bezirksvorsitzende: Eisenkopf übernimmt von Hergovich. Artikel vom 19. Jänner 2018, abgerufen am 20. Jänner 2018.
  9. Eisenkopf statt Dunst: SPÖ-Umbau geht weiter: „Team Doskozil“ nimmt Form an. Artikel vom 21. Februar 2018, abgerufen am 21. Februar 2018.
  10. orf.at: Generationenwechsel bei SPÖ-Frauen. Artikel vom 21. April 2018, abgerufen am 22. April 2018.
  11. diepresse.com: SPÖ: Doskozil bekennt sich zu Kern. Artikel vom 8. September 2018, abgerufen am 9. September 2018.
  12. orf.at: Parteispitze mit Doskozil, Eisenkopf und Herr. Artikel vom 24. November 2018, abgerufen am 27. November 2018.