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Assimilationspolitik

Herbeiführung einer sozialen Assimilation von Personen durch politische und kulturelle Maßnahmen

Assimilationspolitik oder Assimilierungspolitik ist die gezielte, auch insbesondere zwangsweise Herbeiführung (Zwangsassimilation oder Zwangsassimilierung) einer sozialen Assimilation von Personen durch politische und kulturelle Maßnahmen. Es ist die Politik eines Staates oder anderer Herrschaftsträger, welche die Anpassung von nationalen oder sozialen Minderheiten an die Mehrheit zum Ziel hat. Die Mehrheit behauptet dabei üblicherweise, „weiter entwickelt“ oder „fortschrittlicher“ zu sein, bzw. bei religiösen Machthabern, die „richtige“ Ideologie zu vertreten und deshalb zur zwangsweisen Umerziehung berechtigt zu sein. Es ist somit eine Politik eines Staates, welche die Anpassung von Minderheiten an die Mehrheit zum Ziel hat.

Häufige Mittel sind

Der Begriff der Transkulturation beschreibt das Phänomen der auch ungesteuerten Einflussnahme von Kulturen auf andere. Der Begriff Akkulturation bezeichnet das individuelle Hineinwachsen einer Person in ihre kulturelle Umwelt durch Erziehung (siehe auch Sozialisation). Marginalisierung ist ein sozialer Vorgang, bei dem Bevölkerungsgruppen an den „Rand der Gesellschaft“ gedrängt werden.

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten