Aserbaidschanische Legion

Emblem der Legion

Die Aserbaidschanische Legion war ein Großverband der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg.

Die Einheit wurde im Dezember 1941 als Kaukasisch-Mohammedanische Legion (Muslimische Kaukasuslegion) gegründet und 1942 in zwei separate Legionen, die Nordkaukasische Legion und die Aserbaidschanische Legion, umbenannt. Sie bestand hauptsächlich aus ehemaligen Kriegsgefangenen aus Aserbaidschan, aber auch aus Freiwilligen anderer Völker in der Region. Die Einheit war Teil der sogenannten Ostlegionen.

In mehreren Bataillonen dienten in der Legion insgesamt ca. 70.000 Personen.

LiteraturBearbeiten

  • Georg Tessin: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939–1945. 20 Bde. Osnabrück 1967 ff.
  • Walter Held: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg. Eine Bibliographie der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. 5 Bde. Osnabrück 1978 ff.
  • Joachim Hoffmann: Die Ostlegionen 1941–1943. Turkotartaren, Kaukasier und Wolgafinnen im deutschen Heer. Freiburg 1976.
  • Albert Jeloschek und Friedrich Richter, Ehrenfried Schütte, Johannes Semmler: Freiwillige vom Kaukasus. Georgier & Tschetschenen auf deutscher Seite. „Der Sonderverband Bergmann“ unter Theo Oberländer. Graz, Stuttgart 2003.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Aserbaidschanische Legion – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien