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Apitz (* vor 1270; † vor 1305) aus dem Geschlecht der Wettiner war der Sohn von Albrecht II. von Meißen mit Kunigunde von Eisenberg.

LebenBearbeiten

Nach 1270 heiratete Albrecht II. von Meißen seine bisherige Geliebte Kunigunde von Eisenberg († 31. Oktober 1286). Albrecht II. ließ den mit ihr gezeugten Sohn Apitz durch den König legitimieren. Als Albrecht II. beabsichtigte, Apitz die Landgrafschaft Thüringen zu vererben und seine Söhne aus erster Ehe nur mit dem Osterland (dem Erbteil ihrer Mutter) und der Pfalz Sachsen abzufinden, begannen letztere einen Krieg gegen ihren Vater. 1288 nahm Friedrich der Freidige seinen Vater in offener Schlacht gefangen. Durch den Vertrag von Rochlitz wurde er wieder frei, Apitz wurde in der Folge zum Herrn von Tenneberg. Apitz starb bereits vor seinem Vater (nach dem 27. Januar 1301, spätestens 1305).

LiteraturBearbeiten

  • Albrecht II., der Entartete, Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 1. Leipzig 1905, S. 272–279.