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Anton Braunbehrens

deutscher Reichsgerichtsrat

Anton Theodor Moritz Braunbehrens (* 15. August 1840 in Schackenthal (Anhalt-Dessau); † 6. Dezember 1901 in Leipzig) war ein deutscher Reichsgerichtsrat.

LebenBearbeiten

In seiner Studentenzeit war er Mitglied des Corps Hansea Bonn.[1] 1862 wurde er auf den preußischen Landesherrn vereidigt. 1870 wurde er Amtsrichter und 1878 Obergerichtsrat. 1879 ernannte man ihn zum Staatsanwalt beim Oberlandesgericht in Celle.[2] 1881 wurde er Landgerichtsrat. Vom Landgerichtsrat in Hannover wurde Braunbehrens 1884 zum Oberlandesgerichtsrat in Celle befördert und 1891 wurde er zum Landgerichtspräsidenten in Greifswald ernannt.[3] 1893 kam er an das Reichsgericht. Er war im IV. Strafsenat tätig.

QuelleBearbeiten

  • Adolf Lobe: Fünfzig Jahre Reichsgericht am 1. Oktober 1929, Berlin 1929, S. 363.
  • Anton Bettelheim u. a. (Hrsg.): Biographisches Jahrbuch und Deutscher Nekrolog, Band 6 (1901), Berlin u. a. 1904: Totenliste 1901, S. 16*.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Kösener Corpslisten 1960, 11, 117
  2. Otfried Albrecht: „Verzeichnis der Richter“, in: Harald Franzki (Hrsg.): „275 Jahre Oberappellationsgericht - Oberlandesgericht Celle 1711-1986“ [Festschrift zum 275jährigen Bestehen des Oberlandesgerichts], Celle 1986, S. 461.
  3. Otfried Albrecht: „Verzeichnis der Richter“, in: Harald Franzki (Hrsg.): „275 Jahre Oberappellationsgericht - Oberlandesgericht Celle 1711-1986“ [Festschrift zum 275jährigen Bestehen des Oberlandesgerichts], Celle 1986, S. 445.