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Angela Pabst (* 14. Oktober 1957 in Ansbach) ist eine deutsche Althistorikerin.

Angela Pabst studierte Alte Geschichte, Lateinische Philologie und Klassische Archäologie an der Universität Erlangen-Nürnberg. Dort erfolgte 1982 der Magisterabschluss, 1985 die Promotion mit einer Dissertation zum Thema Divisio regni. Der Zerfall des Imperium Romanum in der Sicht der Zeitgenossen und 1991 die Habilitation, betreut von Andreas Mehl und Robert Werner. Seit 1992 war sie Privatdozentin in Erlangen, seit 2000 ist sie dort außerplanmäßige Professorin. 2005 übernahm Pabst eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Halle-Wittenberg.

Pabst hat die Reden des Symmachus übersetzt und beschäftigt sich mit politischen Systemen und gesellschaftlichen Strukturen der Antike, Mentalitätsgeschichte und historischer Anthropologie, dem archaischen und klassischen Griechenland sowie Rom von den Anfängen bis zur Spätantike. Besonderes Augenmerk hat sie auf die Grundlagen der griechischen Demokratie.

Seit dem Sommersemester 1994 leitet Pabst (auch über ihren Wechsel an die Universität Halle hinaus) die Arbeitsgemeinschaft Demokratia, eine interdisziplinäre Arbeitsgemeinschaft. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft (die „Erlanger Demokraten“), zumeist aktive und ehemalige Studierende und Doktoranden unterschiedlicher Disziplinen, diskutieren vor dem Hintergrund der antiken Demokratie politische Fragestellungen. Bereits mehr als 100 Gastvorträge von Wissenschaftlern ergänzten dabei die während des Semesters wöchentlich stattfindenden Sitzungen der Arbeitsgemeinschaft.

SchriftenBearbeiten

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