Amt Benneckenstein

Das Amt Benneckenstein war ein Gerichts- und Verwaltungsbezirk in der Schwarzburg-Rudolstädter Unterherrschaft mit Sitz in Benneckenstein.

GeschichteBearbeiten

Das Amt umfasste lediglich den Viertel-Anteil, den Schwarzburg-Rudolstadt an Benneckenstein besaß.

Benneckenstein war 1373 zwischen den beiden Linien der Grafen von Honstein-Klettenburg und Hohnstein-Heringen geteilt worden. 1403 hatte Graf Dietrich von Hohnstein seine Hälfte an die Landgrafen von Thüringen abgetreten und 1424 hatten die Schwarzburger Grafen der Linie Schwarzburg-Blankenburg die Heringische Hälfte erworben. 1574 ging der Besitz auf Schwarzburg-Sondershausen über und fiel 1584 an Schwarzburg-Frankenhausen. 1599 wurde die Hälfte erneut geteilt. Nun besaß Schwarzburg-Sondershausen und Schwarzburg-Rudolstadt je ein Viertel. Letzteres wurde als Amt Benneckenstein verwaltet.

1648 erwarb das Kurfürstentum Brandenburg die Klettenburger Hälfte, 1676 das Sondershausener Viertel und schließlich 1741 den Rudolstädter Anteil.

UmfangBearbeiten

AmtmännerBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Ulrich Hess: Geschichte der Staatsbehörden in Schwarzburg-Rudolstadt. G. Fischer, Jena/Stuttgart 1994, ISBN 3-334-60503-5, S. 145