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Alpenzoo Innsbruck

Zoo in Österreich
(Weitergeleitet von Alpenzoo)

Koordinaten: 47° 16′ 50″ N, 11° 23′ 53″ O

Alpenzoo Innsbruck
Lgo Alpnzoo Innsbrck.bmp
Ort Innsbruck
Fläche 5 Hektar
Eröffnung 1962
Tierarten ca. 150 Arten
Individuen ca. 2000 Tiere
Artenschwerpunkte Tiere des Alpenraums
Besucherzahlen 341.486[1] (2014)
Organisation
Leitung André Stadler (Direktor und Geschäftsführer)
Trägerschaft Gemeinnütziger Verein
Förderorganisationen Freunde des Alpenzoo
Mitglied bei WAZA, EAZA, VdZ, OZO
http://www.alpenzoo.at
Alpenzoo Innsbruck (Tirol)
Alpenzoo Innsbruck

Der Alpenzoo Innsbruck ist einer der höchstgelegenen Zoos Europas (750 m), höher liegt der Parc Zoologique in La Chaux-de-Fonds. Auf einer Fläche von rund 4,1 ha befindet sich in diesem Themenzoo der alpinen Tierwelt eine einzigartige Sammlung von 150 Tierarten mit 2000 Tieren aus dem gesamten Alpenraum.

LageBearbeiten

 
Haupteingang

Der Alpenzoo liegt am Hang der Nordkette unterhalb der Hungerburg im Stadtteil Hötting, unmittelbar anschließend an die Weiherburg. Er ist über die Hungerburgbahn mit einem kurzen Spaziergang oder über die Buslinie W erreichbar. Die Zufahrt für Pkw ist im Stadtgebiet gut beschildert, Parkplätze beim Alpenzoo sind gebührenpflichtig.

GeschichteBearbeiten

 
Kauz im Alpenzoo

Der Alpenzoo wurde am 22. September 1962 von Hans Psenner gegründet. Einen Namen machte sich der Zoo durch Wiederansiedlungsprojekte von in Tirol ausgestorbenen oder vom Aussterben bedrohter Tierarten. Zu erwähnen sind Bartgeier, Steinböcke und Waldrappe. Von 1979 bis 1991 leitete der spätere Direktor des Tiergartens Schönbrunn in Wien, Helmut Pechlaner, den Alpenzoo. Auf ihn folgte von 1992 bis 2017 Michael Martys. Seit 2018 ist André Stadler zoologischer und geschäftsführender Direktor[2].

AnlagenBearbeiten

Die 2002 errichtete Waldrappvoliere ist für Besucher begehbar. Für den Waldrapp koordiniert der Alpenzoo auch das Europäische Erhaltungszuchtprogramm.[3] Der Zoo besitzt einen Schaubauernhof mit alten Tiroler Nutztierrassen wie Tuxer Rind, Pustertaler Sprintzen, Tiroler Grauvieh, Original Braunvieh, Turopolje-Schweinen, Tauernschecken, Pfauenziegen, Schwarznasenschafen, Alpinen Steinschafen und Brillenschafen sowie Altsteirer und Sulmtaler Hühnern. Anlässlich seines 35-jährigen Bestehens finanzierte der Förderverein des Alpenzoos eine Gemeinschaftsanlage für Schneehasen, Birkhühner und Tannenhäher, die im Mai 2015 eröffnet wurde.[4]

Ende September 2019 wurde die bis zu 14 m hohe und über 1000 m2 große Zogg-Troller-Voliere für Gänsegeier und Schmutzgeier eröffnet.

BesonderheitenBearbeiten

Als einziger Zoo weltweit hält der Alpenzoo erfolgreich die Vogelart Mauerläufer. Im Zoo befindet sich ferner das nach eigenen Angaben größte Kaltwasseraquarium der Welt.[5]

LiteraturBearbeiten

  • Hans Psenner: Der Alpenzoo. Mein Leben, Wörgl 1982.
  • Alpenzoo Innsbruck, in: Dirk Petzold, Silke Sorge (Hrsg.): Abenteuer Zoo. 550 Tierparks, Aquarien und Reptilienhäuser. Der Zooführer für Deutschland, Österreich und die Schweiz, Graz 2007, S. 353–356.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Alpenzoo Innsbruck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Datenblatt zum Alpenzoo auf der Homepage des Verbands der Zoologischen Gärten, abgerufen am 19. Mai 2015.
  2. Tiroler Tageszeitung Online: Hofübergabe im Alpenzoo in aller Freundschaft | Tiroler Tageszeitung Online - Nachrichten von jetzt! In: Tiroler Tageszeitung Online. (tt.com [abgerufen am 25. Februar 2018]).
  3. Complete List of EEPs and ESBs (Memento vom 4. November 2016 im Internet Archive) auf der Website der EAZA, abgerufen am 16. Mai 2016.
  4. Neues Gehege im Alpenzoo eröffnet. Meldung auf meinbezirk.at vom 20. Mai 2015.
  5. Fische im Alpenzoo. (Memento vom 5. September 2017 im Internet Archive) Homepage des Alpenzoos, abgerufen am 20. Mai 2015.