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Al-Hīra (arabisch الحيرة, DMG al-Ḥīra) war die Hauptstadt der Lachmiden. Die Stadt lag am unteren Euphrat südlich der heutigen Städte Nadschaf und Kufa im Irak. Sie wurde 602 von den Sassaniden unter Chosrau II. und 633 von den Arabern unter Chālid ibn al-Walīd, einem Heerführer Mohammeds, erobert.

Al-Hīra
Lage
Al-Hīra (Irak)
Al-Hīra
Al-Hīra
Koordinaten 31° 53′ N, 44° 27′ OKoordinaten: 31° 53′ N, 44° 27′ O
Staat Irak
Gouvernement Nadschaf
Basisdaten

ArchitekturBearbeiten

In Al-Hīra soll das Fort von Karnaq gestanden haben.

 
Der Bau des Forts von Karnaq

PersönlichkeitenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Andreas Götze: „Al Hira“, in: Eine Religion fällt nicht vom Himmel. Die ersten Jahrhunderte des Islam. 4. Aufl. WGB Verlag, Darmstadt, 2012, ISBN 978-3-534-26378-3, Kap. 3, Seite 109–111.
  • Isabel Toral-Niehoff: Al- Ḥīra. Eine arabische Kulturmetropole im spätantiken Kontext. Brill, Leiden und Boston, 2014. ISBN 978-90-04-22926-6

WeblinksBearbeiten

  Commons: Al-Hirah – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Die Arabistin Isabel Toral-Niehoff beschreibt Adi bin Zaid als einen christlich städtischen Araber, „der Beduinenpoesie verfasste, aber auch Persisch und Aramäisch sprach und am persischen Hof ein und aus ging“. In: „Al-Hira, das Berlin von Mesopotamien“ (Memento des Originals vom 8. Juni 2018 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.alsharq.de, Alsharq, 3. Juni 2018. Abfragedatum: 6. Juni 2018.