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Adressbereich (Elektronik)

Der Adressbereich ist der mögliche zu adressierende Speicherbereich eines integrierten Schaltkreises (ICs).

Adressbereich in RAM-ChipsBearbeiten

Die Adressierung ist mit dem Adressbus möglich, dieser besteht aus einer bestimmten Anzahl von Pins (Anschlüssen). Diese können entweder mit High oder Low versorgt werden (High und Low sind vordefiniert, bei TTL-ICs gilt 5 V bzw. 0 V, für die serielle Schnittstelle wird 3 bis 15 V bzw. −3 bis −15 V verwendet usw.). Daher ergeben sich für jeden Anschluss zwei Möglichkeiten. Also ergeben sich für n Pins 2n Möglichkeiten.

Anhand eines Beispiels lässt sich dies genauer verdeutlichen: Der RAM-Chip 51256 ist ein 32Ki * 8bit statisches RAM. 32Ki bedeutet, dass 32.768 Speicherstellen zu je 8 Bit vorhanden sind. Aus den Speicherstellen lässt sich mit der obigen Formel (2n) auf eine Pin-Anzahl von 15 schließen. Daher ergibt sich ein Adressbereich für 15 Pins von 0 bis 32.767 bzw. in Dualschreibweise: von 000.000.000.000.000 bis 111.111.111.111.111.

Adressbereich in MikrocontrollerBearbeiten

Bei einem 8051-Mikrocontroller lässt sich der Adressbereich so erklären, dass zum Beispiel im internen 64k-Datenspeicher 16 Pins benötigt werden – die aber nur intern zugänglich sind – und somit ein Adressbereich von 0 bis 65535 vorherrscht. Der Interne Programmspeicher hat einen Adressbereich von 0000H bis 0FFFH (siehe: Hexadezimalsystem) dies ergibt im Dezimalsystem 4095. Daher werden 12 Bit bzw. Pins für die Adressierung eines Assemblersprachenbefehls benötigt.

Siehe auch: Adressierung (Rechnerarchitektur), Adressraum