İlahî (Plural ilahîler, von arabisch الٰهي, DMG ilāhī ‚göttlich, auf Gott bezüglich‘)[1] sind bei den Turkvölkern vertonte Gedichte religiösen oder sufistischen Inhalts. Die Bezeichnung dieser Hymnen als „ilahi“ ist seit dem 17. Jahrhundert nachweisbar. Die Praxis solcher Hymnen ist unter den Türken bereits seit vorislamischer Zeit bekannt.

Oft liefern die poetischen Werke bekannter Sufis wie zum Beispiel Dschalal ad-Din Rumi oder Yunus Emre die Texte für ein İlahî. İlahîs werden oft in Verbindung mit der Zeremonie des Dhikr gesungen.

Siehe auch die Artikel Staatsensemble für klassische türkische Musik und Nay.

Bekannte InterpretenBearbeiten

AnmerkungenBearbeiten

  1. Vgl. Hans Wehr: Arabisches Wörterbuch, Wiesbaden 1968, S. 21.