Ähnlichkeit (Philosophie)

In der Philosophie ist Ähnlichkeit eine Beziehung zwischen Objekten, die angibt, wie sehr sich diese Objekte gleichen. Ähnlichkeit tritt in Graden auf: z. B. sind Orangen ähnlicher zu Äpfeln als zu dem Mond. Sie wird traditionell als eine interne Beziehung angesehen und anhand gemeinsamer Eigenschaften analysiert: Zwei Dinge sind sich ähnlich, weil sie eine Eigenschaft gemeinsam haben.[1] Je mehr Eigenschaften sie gemeinsam haben, desto ähnlicher sind sie sich. Es besteht exakte Ähnlichkeit, wenn sie alle ihre Eigenschaften gemeinsam haben. Eine Orange ähnelt also dem Mond, weil sie beide die Eigenschaft haben, rund zu sein, aber sie ist einem Apfel noch ähnlicher, weil sie sich zusätzlich verschiedene andere Eigenschaften teilen, wie die Eigenschaft, eine Frucht zu sein. Auf formaler Ebene wird Ähnlichkeit normalerweise als eine Beziehung betrachtet, die reflexiv (alles ähnelt sich selbst), symmetrisch (wenn a ähnlich zu b ist, dann ist b ähnlich zu a) und nicht-transitiv ist (a muss nicht ähnlich zu c sein, selbst wenn a ähnlich zu b und b ähnlich zu c ist).[2] Es gibt zwei Formen der Ähnlichkeit: die respektive Ähnlichkeit, die sich auf einen Aspekt oder ein Merkmal bezieht, und die Gesamtähnlichkeit, die den Grad der Ähnlichkeit zwischen zwei Objekten insgesamt ausdrückt. Es besteht kein allgemeiner Konsens darüber, ob Ähnlichkeit ein objektives, geistunabhängiges Merkmal der Realität ist, und wenn ja, ob sie ein grundlegendes Merkmal ist oder auf andere Merkmale reduzierbar ist.[3][4]

Ähnlichkeit ist für die menschliche Kognition von zentraler Bedeutung, da sie die Grundlage für die Kategorisierung von Entitäten in Arten und für verschiedene andere kognitive Prozesse wie analogistisches Denken bildet.[3][5] Sie spielt in verschiedenen philosophischen Theorien eine zentrale Rolle, z. B. als Lösung für das Universalienproblem durch den Ähnlichkeitsnominalismus oder bei der Analyse kontrafaktischer Konditionalsätze im Hinblick auf die Ähnlichkeit zwischen möglichen Welten.[6][7] Der Begriff der Ähnlichkeit weist auf eine tiefere philosophische Problematik des Erkennens der Wirklichkeit hin. Zudem berührt der Begriff der Ähnlichkeit verschiedene Bereiche sowohl der Natur als auch der menschlichen Kultur und Wahrnehmung.

Konzeptionen der ÄhnlichkeitBearbeiten

Konzeptionen der Ähnlichkeit beschreiben Ähnlichkeit und ihren Grad auf einer metaphysischen Ebene. Die einfachste Auffassung, die allerdings nicht sehr populär ist, sieht Ähnlichkeit als einen grundlegenden Aspekt der Realität, der nicht auf andere Aspekte reduziert werden kann.[3][8] Die gängigere Sichtweise ist, dass die Ähnlichkeit zwischen zwei Dingen durch andere Tatsachen bestimmt wird, zum Beispiel durch ihre gemeinsamen Eigenschaften, durch ihren qualitativen Abstand oder durch das Vorhandensein bestimmter Transformationen zwischen ihnen.[5][9] Diese Konzeptionen analysieren die Ähnlichkeit in Bezug auf andere Aspekte, anstatt sie als grundlegende Beziehung zu behandeln.

NumerischBearbeiten

Die numerische Auffassung besagt, dass der Grad der Ähnlichkeit zwischen Objekten durch die Anzahl ihrer gemeinsamen Eigenschaften bestimmt wird.[10] In der einfachsten Version dieser Sichtweise ist der Ähnlichkeitsgrad mit dieser Zahl identisch. Wären beispielsweise „die Eigenschaften von Erbsen in einer Schote nur Grünheit, Rundheit und Ekligkeit ... dann wäre ihr Ähnlichkeitsgrad drei“.[11] Zwei Dinge müssen mindestens eine Eigenschaft teilen, um als ähnlich zu gelten. Es besteht exakte Ähnlichkeit, wenn sie alle ihre Eigenschaften gemeinsam haben. Dies wird auch als qualitative Identität oder Ununterscheidbarkeit bezeichnet. Damit die numerische Konzeption der Ähnlichkeit funktioniert, ist es wichtig, dass nur ähnlichkeitsrelevante Eigenschaften berücksichtigt werden, welche manchmal als spärliche Eigenschaften (sparse properties) im Gegensatz zu reichlichen Eigenschaften (abundant properties) bezeichnet werden.[11][12] Quantitative Eigenschaften, wie Temperatur oder Masse, die in Graden auftreten, stellen ein weiteres Problem für die numerische Konzeption dar.[3] Der Grund dafür ist, dass z. B. ein Körper mit 40 °C einem anderen Körper mit 41 °C ähnelt, obwohl die beiden Körper keine gemeinsame Temperatur haben.

MetrischBearbeiten

Das Problem der quantitativen Eigenschaften wird besser durch die metrische Konzeption der Ähnlichkeit behandelt, die davon ausgeht, dass es bestimmte Dimensionen der Ähnlichkeit in Bezug auf verschiedene Aspekte gibt, z. B. Farbe, Form oder Gewicht, die die Achsen eines einheitlichen metrischen Raums bilden.[11][3] Dies lässt sich in Analogie zum dreidimensionalen physikalischen Raum veranschaulichen, dessen Achsen üblicherweise mit x, y und z bezeichnet werden.[13] Sowohl im qualitativen als auch im physikalischen metrischen Raum wird der Gesamtabstand durch die relativen Abstände innerhalb jeder Achse bestimmt. Der metrische Raum stellt somit eine Weise dar, die verschiedenen respektiven Ähnlichkeitsgrade zu einem Gesamtähnlichkeitsgrad zu aggregieren.[14][13] Die entsprechende Funktion wird manchmal als Ähnlichkeitsmaß bezeichnet. Ein Problem bei dieser Sichtweise ist, dass es fraglich ist, ob die unterschiedlichen Aspekte in dem Sinne miteinander kommensurabel sind, dass eine Zunahme bei einem Typ einen Mangel bei einem anderen Typ ausgleichen kann.[14] Selbst wenn man dies zulässt, stellt sich immer noch die Frage, wie der Korrelationsfaktor zwischen den Graden der verschiedenen Aspekte zu bestimmen ist.[3] Jeder derartige Faktor scheint unnatürlich zu sein,[13] wie sich beispielsweise bei der Betrachtung möglicher Antworten auf den folgenden Fall zeigt: „Angenommen, ein Mensch ähnelt Ihnen insgesamt mehr als jemand anderes. Und lassen Sie ihn in Bezug auf sein Gewicht etwas weniger wie Sie werden, indem er ein wenig zunimmt. Beantworten Sie nun diese Fragen: Wie viel wärmer oder kälter sollte er werden, um den ursprünglichen Gesamtvergleich wiederherzustellen? Wie viel ähnlicher muss er Ihnen in Bezug auf seine Größe werden?“[14] Dieses Problem stellt sich nicht bei physischen Entfernungen, bei denen es sich um vergleichbare Dimensionen handelt und die konstant gehalten werden können, indem man sich beispielsweise um den richtigen Betrag nach Norden oder Süden bewegt, nachdem man sich um eine bestimmte Strecke nach Westen bewegt hat.[14][13] Ein weiterer Einwand gegen das metrische Konzept der Ähnlichkeit ergibt sich aus empirischen Untersuchungen, die darauf hindeuten, dass Ähnlichkeitsurteile nicht den Axiomen des metrischen Raums gehorchen. Zum Beispiel akzeptieren die Menschen eher, dass „Nordkorea China ähnlich ist“ als dass „China Nordkorea ähnlich ist“, wodurch das Axiom der Symmetrie geleugnet wird.[10][3]

TransformationBearbeiten

Eine andere Art der Definition von Ähnlichkeit, die vor allem aus der Geometrie bekannt ist, ist in Bezug auf Transformationen. Gemäß dieser Definition sind zwei Objekte einander ähnlich, wenn es eine bestimmte Art von Transformation gibt, die das eine Objekt in das andere überführt, wobei bestimmte Eigenschaften, die für die Ähnlichkeit wesentlich sind, erhalten bleiben.[9][5] In der Geometrie zum Beispiel sind zwei Dreiecke ähnlich, wenn es eine Transformation gibt, die ein Dreieck auf das andere abbildet und dabei nichts anderes als Skalierung, Drehung, Verschiebung und Spiegelung beinhaltet. Die Eigenschaft, die durch diese Transformationen intakt gehalten wird, betrifft die Winkel der beiden Dreiecke.[9]

Respektive Ähnlichkeit und GesamtähnlichkeitBearbeiten

Es gibt zwei Arten von Ähnlichkeitsurteilen: im Hinblick auf die respektive Ähnlichkeit (respective similarity), welche sich auf einen Aspekt oder ein Merkmal bezieht, oder auf die Gesamtähnlichkeit (overall similarity), die den Grad der Ähnlichkeit zwischen zwei Objekten insgesamt ausdrückt.[3][4][13] Zum Beispiel ähnelt ein Basketball der Sonne in Bezug auf seine runde Form, aber insgesamt sind sie sich nicht sehr ähnlich. In der Regel geht man davon aus, dass die Gesamtähnlichkeit von der respektiven Ähnlichkeit abhängt, z. B. dass eine Orange einem Apfel insgesamt ähnlich ist, weil sie sich in Bezug auf Größe, Form, Farbe usw. ähneln. Dies bedeutet, dass sich zwei Objekte nicht in ihrer Gesamtähnlichkeit unterscheiden können, ohne sich in ihrer respektiven Ähnlichkeit zu unterscheiden.[3] Es besteht jedoch keine allgemeine Einigkeit darüber, ob die Gesamtähnlichkeit vollständig analysiert werden kann, indem die Ähnlichkeiten in allen Aspekten aggregiert werden.[14][13] Wenn dies der Fall wäre, dann müsste es möglich sein, den Ähnlichkeitsgrad zwischen Apfel und Orange trotz einer Veränderung der Größe des Apfels konstant zu halten, indem man sie beispielsweise durch eine Farbänderung ausgleicht. Aber dass dies möglich ist, dass also die Erhöhung der Ähnlichkeit in einer anderen Hinsicht die fehlende Ähnlichkeit in ersterer Hinsicht ausgleichen kann, wird von einigen Philosophen bestritten.[14]

Eine besondere Form der respektiven Ähnlichkeit ist die vollständige respektive Ähnlichkeit, die gegeben ist, wenn zwei Objekte genau die gleiche Eigenschaft haben, wie zum Beispiel ein Elektron zu sein oder ganz aus Eisen zu bestehen.[3] Eine schwächere Form der respektiven Ähnlichkeit ist bei quantitativen Eigenschaften wie Masse oder Temperatur möglich, die einen Grad beinhalten. Nahe beieinander liegende Grade ähneln einander, ohne eine gemeinsame Eigenschaft zu bilden.[3][4] Auf diese Weise ähnelt eine Packung Reis mit einem Gewicht von 1000 Gramm einer Honigmelone mit einem Gewicht von 1010 Gramm in Bezug auf die Masse, aber nicht aufgrund einer gemeinsamen Eigenschaft. Diese Art der respektiven Ähnlichkeit und ihre Auswirkung auf die Gesamtähnlichkeit wird bei mehrdimensionalen Größen, wie Farben oder Formen, noch komplizierter.[3]

Exakte Ähnlichkeit und IdentitätBearbeiten

Identität ist die Beziehung, die jedes Ding nur zu sich selbst hat.[15] Sowohl Identität als auch exakte Ähnlichkeit oder Ununterscheidbarkeit werden durch das Wort „gleich“ ausgedrückt.[16][17] Angenommen zwei Kinder mit gleichen Fahrrädern nehmen an einem Rennen teil, während ihre Mutter zusieht. Die beiden Kinder haben das gleiche Fahrrad in einem Sinne (exakte Ähnlichkeit) und die gleiche Mutter in einem anderen Sinne (Identität).[16] Die beiden Sinne der Gleichheit sind durch zwei Prinzipien miteinander verbunden: das Prinzip der Ununterscheidbarkeit von Identischem (indiscernibility of identicals) und das Prinzip der Identität von Ununterscheidbarem (identity of indiscernibles). Das Prinzip der Ununterscheidbarkeit von Identischem ist unumstritten und besagt, dass, wenn zwei Entitäten miteinander identisch sind, sie einander exakt ähneln.[17] Das Prinzip der Identität von Ununterscheidbarem hingegen ist kontroverser, da es die umgekehrte Behauptung aufstellt, dass, wenn sich zwei Entitäten exakt ähneln, sie identisch sein müssen.[17] Dies hat zur Folge, dass „keine zwei unterschiedlichen Dinge einander exakt ähneln“.[18] Ein bekanntes Gegenbeispiel stammt von Max Black, der ein symmetrisches Universum beschreibt, das nur aus zwei Kugeln mit gleichen Merkmalen besteht.[19] Black argumentiert, dass die beiden Kugeln zwar ununterscheidbar, aber nicht identisch sind, was einen Verstoß gegen das Prinzip der Identität von Ununterscheidbarem darstellt.[20]

Anwendungen in der PhilosophieBearbeiten

UniversalienproblemBearbeiten

Das Universalienproblem ist das Problem zu erklären, wie verschiedene Objekte eine Eigenschaft gemeinsam haben und sich dadurch in dieser Hinsicht ähneln, wie beispielsweise Wasser und Öl die Eigenschaft teilen können, flüssig zu sein.[21][22] Die realistische Lösung postuliert eine zugrundeliegende Universalie, die von beiden Objekten instanziiert wird und somit ihre Ähnlichkeit begründet.[16] Dies wird von Nominalisten zurückgewiesen, die die Existenz von Universalien ablehnen. Von besonderem Interesse für den Begriff der Ähnlichkeit ist die als Ähnlichkeitsnominalismus bekannte Position, die die Ähnlichkeit zwischen Objekten als grundlegende Tatsache betrachtet.[22][16] Nach dieser Auffassung haben zwei Objekte ein gemeinsames Merkmal, weil sie einander ähneln, und nicht umgekehrt, wie gemeinhin angenommen wird.[23] Auf diese Weise wird das Universalienproblem gelöst, ohne dass die Notwendigkeit besteht, gemeinsame Universalien zu postulieren.[22] Ein Einwand gegen diese Lösung besteht darin, dass sie nicht zwischen koextensiven Eigenschaften unterscheiden kann. Koextensive Eigenschaften sind verschiedene Eigenschaften, die immer zusammen auftreten, wie ein Herz zu haben und eine Niere zu haben. Aber im Ähnlichkeitsnominalismus werden sie als eine Eigenschaft behandelt, da alle ihre Träger derselben Ähnlichkeitsklasse angehören.[24] Ein weiteres Gegenargument ist, dass dieser Ansatz das Universalienproblem nicht vollständig löst, da er scheinbar eine neue Universalie einführt: die Ähnlichkeit selbst.[22][3]

KontrafaktizitätBearbeiten

Kontrafaktische Aussagen sind Sätze, die ausdrücken, was unter anderen Umständen wahr gewesen wäre, zum Beispiel: „Wenn Richard Nixon den Knopf gedrückt hätte, wäre es zu einem Atomkrieg gekommen“.[25] In Theorien über kontrafaktische Aussagen wird versucht, die Bedingungen zu bestimmen, unter denen kontrafaktische Aussagen wahr oder falsch sind. Der bekannteste Ansatz, der auf Robert Stalnaker und David Lewis zurückgeht, schlägt vor, kontrafaktische Aussagen im Hinblick auf die Ähnlichkeit zwischen möglichen Welten zu analysieren.[7][26] Eine mögliche Welt ist eine Art und Weise, wie die Dinge hätten sein können. Laut der Stalnaker-Lewis-Erklärung wählt der Vordersatz oder der Wenn-Satz eine mögliche Welt aus, im obigen Beispiel die Welt, in der Nixon den Knopf gedrückt hat. Die kontrafaktische Aussage ist wahr, wenn der Folgesatz oder der Dann-Satz in der ausgewählten möglichen Welt wahr ist.[26][7] Das Problem bei der bisher skizzierten Darstellung besteht darin, dass es verschiedene mögliche Welten gibt, die durch den Vordersatz herausgegriffen werden könnten. Lewis schlägt vor, das Problem durch Gesamtähnlichkeit zu lösen: Es wird nur die mögliche Welt ausgewählt, die der tatsächlichen Welt am ähnlichsten ist.[25] Ein „Gewichtungssystem“ in Form einer Reihe von Kriterien soll die Beurteilung des Ähnlichkeitsgrades zwischen möglichen Welten leiten.[7] So wird beispielsweise die Vermeidung weit verbreiteter Verstöße gegen die Naturgesetze („große Wunder“) als wichtiger Faktor für die Ähnlichkeit angesehen, während die Nähe zu einzelnen Tatsachen wenig Einfluss hat.[7] Ein Einwand gegen Lewis' Ansatz ist, dass das vorgeschlagene Gewichtungssystem nicht so sehr unsere Intuition bezüglich der Ähnlichkeit zwischen Welten erfasst, sondern vielmehr darauf abzielt, mit unseren kontrafaktischen Intuitionen in Einklang zu stehen.[27] Rein von der Ähnlichkeit her betrachtet, ist die ähnlichste Welt im obigen Beispiel wohl die Welt, in der Nixon den Knopf drückt, nichts passiert und die Geschichte so weitergeht, wie sie tatsächlich war.[27]

AbbildungBearbeiten

Abbildung ist die Beziehung, die Bilder zu den Dingen haben, die sie darstellen, zum Beispiel die Beziehung zwischen einem Foto von Albert Einstein und Einstein selbst. Theorien der Abbildung versuchen zu erklären, wie Bilder in der Lage sind, zu verweisen.[28] Die traditionelle, ursprünglich von Platon vorgeschlagene Sichtweise erklärt die Abbildung mithilfe der Mimesis oder Ähnlichkeit.[29][30] Demnach stellt das Foto Einstein dar, weil es ihm in Form und Farbe ähnelt. In dieser Hinsicht unterscheiden sich Bilder von sprachlichen Zeichen, welche größtenteils willkürlich auf ihre Referenten bezogen sind.[28][30] Bilder können abstrakte Begriffe wie Gott oder Liebe indirekt darstellen, indem sie konkreten Dingen ähneln, wie einem bärtigen Mann oder einem Herz, die wir mit dem betreffenden abstrakten Begriff assoziieren.[29] Trotz ihrer intuitiven Attraktivität ist die Erklärung in Bezug auf Ähnlichkeit mit verschiedenen Problemen behaftet. Ein Problem ergibt sich aus der Tatsache, dass Ähnlichkeit eine symmetrische Beziehung ist, wenn also a ähnlich zu b ist, dann muss b ähnlich zu a sein.[28] Aber Einstein ist keine Abbildung seines Fotos, obwohl er ihm ähnlich ist. Ein weiteres Problem ergibt sich aus der Tatsache, dass nicht existierende Dinge, wie Drachen, abgebildet werden können. Ein Bild eines Drachens zeigt also einen Drachen, obwohl es keine Drachen gibt, die dem Bild ähnlich sein könnten.[28][30] Die Verfechter der Ähnlichkeitstheorien versuchen, diese Gegenbeispiele zu vermeiden, indem sie zu ausgefeilteren Formulierungen übergehen, die neben der Ähnlichkeit auch andere Konzepte beinhalten.[29]

AnalogieschlussBearbeiten

Eine Analogie ist ein Vergleich zwischen zwei Objekten auf der Grundlage von Ähnlichkeit.[31] Bei Analogieschlüssen wird von Informationen über ein bekanntes Objekt (die Quelle) auf die Merkmale eines unbekannten Objekts (das Ziel) aufgrund der Ähnlichkeit der beiden Objekte geschlossen.[32][33][34] Analogieschlüsse haben die folgende Form: a ist b ähnlich und a hat Merkmal F, also hat b wahrscheinlich auch Merkmal F.[31][35] Mit diesem Schema kann man aus der Ähnlichkeit zwischen Ratten (a) und Menschen (b) und aus der Tatsache, dass Antibabypillen die Gehirnentwicklung (F) von Ratten beeinflussen, schließen, dass sie auch die Gehirnentwicklung von Menschen beeinflussen können.[36] Analogieschlüsse sind anfechtbar: Sie machen ihre Konklusion rational überzeugend, gewährleisten aber nicht deren Wahrheit.[37] Die Stärke solcher Argumente hängt unter anderem vom Grad der Ähnlichkeit zwischen der Quelle und dem Ziel und von der Relevanz dieser Ähnlichkeit für das abgeleitete Merkmal ab.[36] Wichtige Analogieschlüsse in der Philosophie sind das Designargument (das Universum ähnelt einer Maschine und Maschinen haben intelligente Designer, also hat das Universum einen intelligenten Designer) und den Analogieschluss bezüglich des Bestehens des Bewusstseins bei anderen Menschen (mein Körper ähnelt anderen menschlichen Körpern, und ich habe ein Bewusstsein, also haben auch sie ein Bewusstsein).[32][38][39][40]

FamilienähnlichkeitBearbeiten

Der Term Familienähnlichkeit bezieht sich auf Ludwig Wittgensteins Idee, dass bestimmte Begriffe nicht durch notwendige und hinreichende Bedingungen definiert werden können, die sich auf wesentliche Merkmale beziehen, welche allen Beispielen gemeinsam sind.[41][42] Stattdessen wird die Verwendung eines Terms für alle seine Fälle durch Ähnlichkeitsbeziehungen gerechtfertigt, die auf ihren gemeinsamen Merkmalen beruhen. Diese Beziehungen bilden „ein Netzwerk überlappender, aber diskontinuierlicher Ähnlichkeiten, wie die Fasern eines Seils“.[42] Eines von Wittgensteins Lieblingsbeispielen ist der Begriff des Spiels, zu dem Kartenspiele, Brettspiele, Ballspiele usw. gehören. Verschiedene Spiele teilen verschiedene Eigenschaften miteinander, wie z. B. dass sie unterhaltsam sind, dass man gewinnen und verlieren kann, dass es auf Geschicklichkeit oder Glück ankommt, usw.[43] Ein Spiel zu sein bedeutet nach Wittgenstein, anderen Spielen hinreichend ähnlich zu sein, obwohl es keine Eigenschaften gibt, die für jedes Spiel wesentlich sind.[41] Diese Überlegungen drohen traditionelle Versuche, analytische Definitionen zu finden, vergeblich zu machen, wie etwa für Begriffe wie Aussagen, Name, Zahl, Beweis oder Sprache.[42] Die Prototypentheorie wurde auf der Grundlage dieser Erkenntnisse formuliert. Sie besagt, dass die Zugehörigkeit einer Entität zu einer begrifflichen Kategorie davon abhängt, wie nahe oder ähnlich diese Entität dem Prototyp oder Exemplar dieses Begriffs ist.[44][45]

IdentitätBearbeiten

Hinter dem Begriff Ähnlichkeit verbirgt sich ein alltägliches Problem unserer Erkenntnis, das schon seit Heraklit bekannt ist, wenn dieser schreibt: „In dieselben Flüsse steigen wir und steigen wir nicht.“ (Fragment 49a) Denn es ist jedes Mal anderes Wasser, das uns entgegenströmt. Weil alles in ständiger Veränderung ist, sind die „Dinge“ sogar zu jeder Zeit verschieden von allen anderen vorherigen oder zukünftigen Zuständen ihrer eigenen Existenz. Ein ähnliches Beispiel betrifft die Identität von Personen: In einem strengen Sinn ist ein Mensch mit sich selbst nur zu einem bestimmten Raum-Zeit-Punkt identisch, im Laufe der Zeit ist er sich nur ähnlich, da er in der nächsten Sekunde etwas anderes denkt, sieht, ein Haar verliert etc.

Wenn in der Welt aber keine völlig gleichen Dinge existieren, dann muss jede Feststellung von Identität in Wahrheit auf der Feststellung von Ähnlichkeit beruhen, die vom Beobachter nur irrtümlich als Identität angesehen wird, etwa weil er mit seinen beschränkten Sinnesorganen und Messapparaten keine Unterschiede entdecken kann. Identität ist aus dieser Perspektive eine Sache des Betrachters, die Wirklichkeit dagegen kennt nur Ähnliches.

ErkenntnistheorieBearbeiten

Erkenntnistheoretisch wird Ähnlichkeit ebenfalls in mehrfacher Hinsicht thematisiert.

Zum einen geht es um die Frage, ob Ähnliches nur durch Ähnliches erkannt werden kann. Dies wurde unter anderem von Pythagoras, Empedokles und Demokrit vertreten.[33] In seinem Dialog Kratylos beschreibt Platon die Möglichkeit, dass die erkannte Ähnlichkeit von mit Symbolen beschriebenen Dingen die Ähnlichkeit der Symbole selbst voraussetzen könnte.[46]

Zum anderen geht es um die mehr ontologische Frage des Grundes der Ähnlichkeit der Dinge. Nach Platon ist dies die Ähnlichkeit der Wahrnehmungsgegenstände mit den Ideen, derer sich der erkennende Mensch in der Anamnese erinnert. Nach der scholastischen Philosophie ist es die analogia entis.

Des Weiteren geht es um die Ähnlichkeit der Erkenntnis mit dem Erkannten als Wesen der Erkenntnis wie es in der klassischen Formel der Wahrheit als veritas est adaequatio rei et intellectus (vgl. Adäquationstheorie) anklingt.

Unter den Philosophen der Neuzeit war es David Hume, der in seiner Untersuchung über den menschlichen Verstand alle Argumente aus Erfahrung auf erlebte Ähnlichkeit (similarity) zurückführte. „Von ähnlich erscheinenden Ursachen erwarten wir ähnliche Wirkungen“, ist nach Hume die Summe aller empirischen Schlussfolgerungen.

In der Philosophie ist auch über den Zusammenhang der Ähnlichkeit mit der Identität diskutiert worden. Basiert Ähnlichkeit auf (partieller) Identität, Identität auf Ähnlichkeit oder ist der Zusammenhang anders zu fassen? Und was folgt daraus?[47][48]

Das Phänomen „Ähnlichkeit“ kann mit der Systemtheorie von Niklas Luhmann in Verbindung gebracht werden, weil Ähnlichkeit die Grundlage von Unterscheidungen ist, die in Luhmanns Theorie als Bausteine der Erkenntnis genau betrachtet werden. Mit dem Akt des Unterscheidens stellte Luhmann den Beobachter mit in sein theoretisches Konzept. Ähnlichkeit ist ein Phänomen der Unterscheidung, das nicht ohne Betrachtung des Betrachters vollständig erklärt werden kann.

Bezug zu anderen BereichenBearbeiten

Psychologie und BiologieBearbeiten

„Die Ähnlichkeit dürfte noch einmal die wichtigste Rolle in der Psychologie spielen. Vielleicht hat man die Ähnlichkeit bisher instinktiv darum vernachlässigt, weil man sonst zu früh hätte einsehen müssen, wie tief unser logisches oder sprachliches Wissen unter unseren wissenschaftlichen Ansprüchen stehe, wie weit entfernt unsere Begriffsbildung von mathematischer Genauigkeit sei; denn unsere Sprachbegriffe beruhen auf Ähnlichkeit, die mathematischen Formeln auf Gleichheit.“

Fritz Mauthner: Beiträge zu einer Kritik der Sprache, 1906

Auch eine irrtümliche Gleichsetzung kann nützlich zur Orientierung sein. In einer Welt, in der kein Gleiches existiert, kann ein Lebewesen sich nur orientieren, wenn es ein Gespür für Ähnlichkeit hat, mit dem es auf ähnliche Erscheinungen in ähnlicher Weise reagieren kann. Dieses Gespür für Ähnlichkeit liegt allem Wiedererkennen zu Grunde und entsteht schon auf den frühesten Entwicklungsstufen der Sinnesorgane. Artgenossen von Feinden zu unterscheiden, Essbares von Ungenießbarem, Männchen von Weibchen abzugrenzen – diese Orientierungsaufgaben sind für alle Lebewesen lebensnotwendig und lassen sich nur durch Sinnesorgane bewältigen, die schnell Ähnliches von Unähnlichem unterscheiden können.

Die irrtümliche Gleichsetzung von Ähnlichem lässt den Fisch nach dem fliegenähnlichen Köder schnappen, Vögel auf Attrappen von Feinden fluchtartig reagieren; durch irrtümliche Gleichsetzung werden Zwillinge verwechselt und falsche Geldscheine als echtes Geld angenommen. Ähnliches wird leicht als Gleiches wahrgenommen, aber in der Regel ist dieser Irrtum eher nützlich als schädlich, denn die meisten Geldscheine, Feindgestalten und Fliegen sind echt. Die Natur selbst hat unzählige Formen der Ähnlichkeit hervorgebracht – von den Spiralformen der Galaxien über die Arten von Tieren und Pflanzen bis in den Bau der Atome hinein.

KulturBearbeiten

 
Matka

Auch in der menschlichen Kultur spielt das Prinzip der Ähnlichkeit eine tragende Rolle. Erst indem wir Ähnlichkeiten feststellen, können wir Gegenstände in Gattungen und Kategorien erfassen und klassifizieren. Jeder Begriff der menschlichen Sprache umfasst eine unzählbare Menge ähnlicher Gestalten oder Sachverhalte – z. B. umfasst das Wort „Baum“ unendlich viele Gewächse mit ähnlichen Eigenschaften.

Aber der Mensch stellt nicht nur bestehende Ähnlichkeiten in der Natur fest, um sich in ihr zu orientieren, sondern ist auch selbst Schöpfer von Ähnlichkeiten. Seine Kultur besteht seit der Steinzeit aus ähnlichen Produkten, angefangen mit dem Faustkeil bis hin zur industriellen Massenproduktion. Dies gilt auch für seine geistigen Produkte wie Sprache, Musik oder Kunst.

In der Sprache wird etwa ein Wort immer in gleicher Weise verstanden, auch wenn es in verschiedener Geschwindigkeit oder Tonhöhe, gar in verschiedenen Dialekten erklingt, von Kleinkindern gestammelt oder Betrunkenen gelallt – wir erfassen die Ähnlichkeit und verstehen. Ebenso ist es mit den Buchstaben, die gedruckt oder gekritzelt, winzig oder riesengroß in unendlichen Variationen immer als die gleiche Figur gesehen werden, wenn nur eine gewisse Ähnlichkeit von Strukturmerkmalen erhalten ist.

Auch die (gegenständliche) Malerei beruht auf dem Prinzip der Ähnlichkeit, etwa beim Porträt oder bei Landschaftsbildern. Stets ist das Abbild seinem Abgebildeten in bestimmten Eigenschaften ähnlich. Karikaturisten zeigen mit wenigen Strichen, wie Ähnlichkeit mit sparsamsten Mitteln hergestellt uns immer noch zum Wiedererkennen ausreicht (siehe auch: Ikon). Heute ersetzt oft die Fotografie den Maler bei der ähnlichen Darstellung von Dingen.

In der Musik taucht die Ähnlichkeit schon im Rhythmus in Form ähnlicher Zeitwerte auf. Auch alle Melodien können in verschiedenen Tonhöhen und Geschwindigkeiten ähnlich gespielt und gehört werden. Die Kunst der Fuge macht davon systematischen Gebrauch. Richard Wagners Leitmotive und die Popmusik tragen das Prinzip der musikalischen Ähnlichkeit bis in die Gegenwart, die gerade im Bereich der Popmusik wesentlich voneinander ähnlichen, stets nach demselben Muster gestrickten, oft „kulturindustriell“ gefertigten Produkten geprägt und dominiert ist.

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Wiktionary: Ähnlichkeit – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Fußnoten und EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Sophie Allen: Properties. In: Internet Encyclopedia of Philosophy. Abgerufen am 19. Januar 2021.
  2. Gonzalo Rodriguez-Pereyra: Resemblance Nominalism: A Solution to the Problem of Universals. Oxford University Press, 2002, 4.5 The formal properties of resemblance (philpapers.org).
  3. a b c d e f g h i j k l m Sam Cowling: Resemblance. In: Philosophy Compass. 12, Nr. 4, 2017, S. e12401. doi:10.1111/phc3.12401.
  4. a b c Ghislain Guigon: Overall Similarity, Natural Properties, and Paraphrases. In: Philosophical Studies. 167, Nr. 2, 2014, S. 387–399. doi:10.1007/s11098-013-0105-y.
  5. a b c K. Holyoak, B. Morrison: The Cambridge Handbook of Thinking and Reasoning. Cambridge University Press, 2. Similarity (philpapers.org).
  6. Eric M. Rubenstein: Universals. In: Internet Encyclopedia of Philosophy. Abgerufen am 18. Januar 2021.
  7. a b c d e William Starr: Counterfactuals. In: The Stanford Encyclopedia of Philosophy. Metaphysics Research Lab, Stanford University. 2019. Abgerufen am 18. Januar 2021.
  8. Gonzalo Rodriguez-Pereyra: Resemblance Nominalism: A Solution to the Problem of Universals. Oxford University Press, 2002, 4.3 The objectivity and primitiveness of resemblance (philpapers.org).
  9. a b c Jürgen Mittelstraß: Enzyklopädie Philosophie und Wissenschaftstheorie. Metzler, 2005, ähnlich/Ähnlichkeit (springer.com).
  10. a b Amos Tversky: Features of Similarity. In: Psychological Review. 84, Nr. 4, 1977, S. 327–352. doi:10.1037/0033-295X.84.4.327.
  11. a b c Ben Blumson: Two Conceptions of Similarity. In: Philosophical Quarterly. 68, Nr. 270, 2018, S. 21–37. doi:10.1093/pq/pqx021.
  12. Francesco Orilia, Michele Paolini Paoletti: Properties. In: The Stanford Encyclopedia of Philosophy. Metaphysics Research Lab, Stanford University. 2020.
  13. a b c d e f Ben Blumson: Distance and Dissimilarity. In: Philosophical Papers. 48, Nr. 2, 2018, S. 211–239. doi:10.1080/05568641.2018.1463103.
  14. a b c d e f Michael Morreau: It Simply Does Not Add Up: Trouble with Overall Similarity. In: Journal of Philosophy. 107, Nr. 9, 2010, S. 469–490. doi:10.5840/jphil2010107931.
  15. Robert Audi: The Cambridge Dictionary of Philosophy. Cambridge University Press, identity (philpapers.org).
  16. a b c d Hans Jörg Sandkühler: Enzyklopädie Philosophie. Meiner, 2010, Ontologie: 4 Aktuelle Debatten und Gesamtentwürfe (meiner.de).
  17. a b c Harold Noonan, Ben Curtis: Identity. In: The Stanford Encyclopedia of Philosophy. Metaphysics Research Lab, Stanford University. 2018. Abgerufen am 4. Januar 2021.
  18. Peter Forrest: The Identity of Indiscernibles. In: The Stanford Encyclopedia of Philosophy. Metaphysics Research Lab, Stanford University. 2020. Abgerufen am 20. Januar 2021.
  19. Max Black: The Identity of Indiscernibles. In: Mind. 61, Nr. 242, 1952, S. 153–164. doi:10.1093/mind/LXI.242.153.
  20. Sam Cowling: Non-Qualitative Properties. In: Erkenntnis. 80, Nr. 2, 2015, S. 275–301. doi:10.1007/s10670-014-9626-9.
  21. Donald Borchert: Macmillan Encyclopedia of Philosophy, 2nd Edition. Macmillan, 2006, Ontology (philpapers.org).
  22. a b c d Mary C. MacLeod: Universals. In: Internet Encyclopedia of Philosophy. Abgerufen am 4. Januar 2021.
  23. Gonzalo Rodriguez-Pereyra: Resemblance Nominalism: A Solution to the Problem of Universals. Oxford University Press, 2002, 4.2 Properties and relations as classes (philpapers.org).
  24. Gonzalo Rodriguez-Pereyra: Resemblance Nominalism: A Solution to the Problem of Universals. Oxford University Press, 2002, 5.1 The coextension difficulty (philpapers.org).
  25. a b Brian Weatherson: David Lewis. In: The Stanford Encyclopedia of Philosophy. Metaphysics Research Lab, Stanford University. 2016. Abgerufen am 20. Januar 2021.
  26. a b Donald Borchert: Macmillan Encyclopedia of Philosophy, 2nd Edition. Macmillan, 2006, Counterfactuals in science (philpapers.org).
  27. a b Edward Craig: Routledge Encyclopedia of Philosophy. Routledge, 1996, Counterfactual conditionals (philpapers.org).
  28. a b c d Edward Craig: Routledge Encyclopedia of Philosophy. Routledge, 1996, Depiction (philpapers.org).
  29. a b c John Hyman, Katerina Bantinaki: Depiction. In: The Stanford Encyclopedia of Philosophy. Metaphysics Research Lab, Stanford University. 2017. Abgerufen am 21. Januar 2021.
  30. a b c Ben Blumson: Images, Intentionality and Inexistence. In: Philosophy and Phenomenological Research. 79, Nr. 3, 2009, S. 522–538. doi:10.1111/j.1933-1592.2009.00292.x.
  31. a b Paul Bartha: Analogy and Analogical Reasoning. In: The Stanford Encyclopedia of Philosophy. Metaphysics Research Lab, Stanford University. 2019. Abgerufen am 21. Januar 2021.
  32. a b Nicholas Bunnin, Jiyuan Yu: The Blackwell Dictionary of Western Philosophy. Wiley, 2009, ISBN 978-0-470-99721-5, analogy (englisch, google.com).
  33. a b Regenbogen/Meyer, Wörterbuch der philosophischen Begriffe (2005)/Ähnlichkeit
  34. Vgl. Spree, in: Rehfus, Handwörterbuch Philosophie (2003)/Analogieschluss
  35. Hans Jörg Sandkühler: Enzyklopädie Philosophie. Meiner, 2010, Analogie (meiner.de).
  36. a b Merrilee Salmon: Introduction to Logic and Critical Thinking. Cengage Learning, 2012, ISBN 1-133-71164-2, Arguments from analogy, S. 132–142 (google.com).
  37. Robert Koons: Defeasible Reasoning. In: The Stanford Encyclopedia of Philosophy. Metaphysics Research Lab, Stanford University. 2017. Abgerufen am 21. Januar 2021.
  38. Argument from design (en) In: Encyclopedia Britannica. Abgerufen am 21. Januar 2021.
  39. Problem of other minds (en) In: Encyclopedia Britannica. Abgerufen am 21. Januar 2021.
  40. Stephen P. Thornton: Solipsism and the Problem of Other Minds: 3. The Argument from Analogy. In: Internet Encyclopedia of Philosophy. Abgerufen am 21. Januar 2021.
  41. a b Anat Biletzki, Anat Matar: Ludwig Wittgenstein. In: The Stanford Encyclopedia of Philosophy. Metaphysics Research Lab, Stanford University. 2020. Abgerufen am 22. Januar 2021.
  42. a b c Ted Honderich: The Oxford Companion to Philosophy. Oxford University Press, 2005, family resemblance (philpapers.org).
  43. Ludwig Wittgenstein: Philosophical Investigations. Basil Blackwell, 1958, §66 (squarespace.com [PDF]).
  44. L. Lipka: Perspectives on Language in Performance. 1987, Prototype Semantics or Feature Semantics - an alternative? (core.ac.uk [PDF]).
  45. Dennis Earl: The Classical Theory of Concepts: 2d. The Classical Theory of Concepts. In: Internet Encyclopedia of Philosophy. Abgerufen am 22. Januar 2021.
  46. Robert Spaemann: Ähnlichkeit, veröffentlicht in Zeitschrift für philosophische Forschung, Band 50, Heft 1/2 (Januar – Juni 1996), S. 286 als Auszug auf der Webseite von JSTOR
  47. F. H. Bradley: On Professor James' doctrine of simple resemblance. Mind (N. S.) 2(1893), 83 – 88
  48. William James: Mr. Bradley on immediate resemblance. Mind (N. S.) 2(1893), 208 – 210