Portal:Deutsches Kaiserreich/Militär und Militarismus


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Deutsches Kaiserreich
BASF Werk Ludwigshafen 1881

Militär und Militarismus

Im Deutschen Kaiserreich hatten Armee und Marine eine Sonderstellung. Die Bevölkerung wurde von Kindesbeinen an auf eine militaristische Denkweise und Disziplinierung getrimmt. Militärische Tugenden wie Gehorsam, Pflichterfüllung und Opferbereitschaft wurden in Schulen, Vereinen und durch die Medien gefördert. Der Militarismus prägte auch das gesellschaftliche Leben, beispielsweise durch Paraden, militärische Aufmärsche und die Verherrlichung von Kriegshelden. Zudem wurden Rüstungsunternehmen und die militärische Industrie stark gefördert, was zu einer engen Verflechtung von Wirtschaft und Militär führte. Das Heer war streng hierarchisch organisiert. Die Offiziere stammten meist aus adligen Familien und hatten eine privilegierte Stellung in der Gesellschaft.


Heer

Deutsches Heer - Preußische Armee - Sächsische Armee - Bayerische Armee, Württembergische Armee - Schutztruppe für Deutsch-Südwestafrika - Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika - Dienstgrade des Deutschen Heeres (Deutsches Kaiserreich)


Kaiserliche Marine

Kaiserliche Marine - Flottengesetze (ab 1898) - Deutsch-Britisches Flottenwettrüsten - Inspektion der Marineinfanterie - Alfred von Tirpitz - Reichskriegshafen - Wilhelmshaven - Kriegsmarinewerft Wilhelmshaven - Marinestützpunkt Bremerhaven - Kieler Matrosenaufstand


Hierarchien, Führung, Behörden und Versicherungen

Dienstgrade des Deutschen Heeres - Großer Generalstab - Militärkabinett - Oberste Heeresleitung - Großes Hauptquartier - Auslandsabteilung der OHL - Preußisches Kriegsministerium - Armee-Inspektion - Reichsmilitärgericht - Generalauditoriat - Kriegsamt - Felddienstordnung - Lebensversicherungsanstalt für die Armee und Marine - Deutsche Militairdienst-Versicherungs-Anstalt - Schlieffen-Plan

Personen

Erich von Falkenhayn - Paul von Hindenburg - Helmuth von Moltke - Helmuth von Moltke der Jüngere - Prinz Friedrich Karl von Preußen - Reinhard Scheer - Alfred von Schlieffen - Maximilian von Spee - Karl Friedrich von Steinmetz - Alfred von Tirpitz - Alfred von Waldersee