Liste der Baudenkmäler in Sailauf

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler in der unterfränkischen Gemeinde Sailauf zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1] Diese Liste gibt den Fortschreibungsstand vom 20. März 2024 wieder und enthält 31 Baudenkmäler.

Baudenkmäler nach Ortsteilen Bearbeiten

Sailauf Bearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Am Geisenberg 3
(Standort)
Marienbildstock Gemauert mit Satteldach und Nische sowie bekrönendem Kreuz, 19. Jahrhundert D-6-71-150-10
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Brückenstraße 7
(Standort)
Gasthaus Traube Zweigeschossiges giebelständiges Satteldachgebäude mit Fachwerkobergeschoss, bezeichnet „1715“ D-6-71-150-3
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Eichelhecke
(Standort)
Bildstock, sogenanntes Marienhellchen Auf unbehauenem Felsblock kurzer Inschriftenpfeiler mit spitzbogigem Bildnischenaufsatz, Sandstein, bezeichnet „1831“ D-6-71-150-12
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Engländerstraße 5
(Standort)
Forsthaus Zweigeschossiger, traufständiger Sandsteinquaderbau mit Satteldach und Ecklisenen, 1864 D-6-71-150-31
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Forsthausweg
(Standort)
Feldkreuz Kruzifix über Inschriftensockel, Metallcorpus später, Dreinageltypus, Sandstein, bezeichnet „1849“ D-6-71-150-13
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In der Eichelhecke
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Feldkreuz nicht nachqualifiziert, im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht kartiert D-6-71-150-15
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Kirchberg 2
(Standort)
Pfarrhaus Zweigeschossiger traufständiger unverputzter Satteldachbau aus Quadermauerwerk, 1846, 1977 verändert D-6-71-150-5
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Kirchberg 8
(Standort)
Alte katholische Pfarrkirche St. Vitus Verputzter Saalbau mit eingezogenem Chor und Satteldach mit Turm, 1789, Turm im

Kern mittelalterlich, mit Ausstattung

D-6-71-150-4
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Kirchberg 8
(Standort)
Friedhofsmauer Sandbruchstein und Sandwerksteinquader, südlich Rundbogenportal mit drei bekrönenden Sandsteinfiguren auf Gesims, 18. Jahrhundert
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Kirchberg 8
(Standort)
Friedhofskreuz Sandsteinkruzifix auf hohem Inschriftensockel mit Assistenzfiguren, bezeichnet „1712“ D-6-71-150-4
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Kirchberg 8
(Standort)
Grabmal m. durchbrochenem Gusseisenkruzifix, letztes Viertel 19. Jahrhundert D-6-71-150-4
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Kirchberg 8
(Standort)
Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Deutsch-Französischen Kriegs Kruzifix mit Gusssteincorpus auf gemauertem Unterbau mit integrierter Inschriftentafel, Granit, Ende 19. Jahrhundert, ergänzt durch zwei flankierende Inschriftentafeln für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs, Sandstein, um 1920 D-6-71-150-4
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Nähe Rathausstraße
(Standort)
Bildstock, sogenanntes Marienhelgen Gemauert mit Rundbogennische und bekrönendem Kreuz, Sandstein, 19. Jahrhundert D-6-71-150-29
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Rathausstraße 9
(Standort)
Bildstock Auf Säule Ädikulaaufsatz mit Pietà, heiligem Sebastian und heiligem Johannes von Nepomuk und bekrönendem Kreuz, Sandstein, zweite Hälfte 17. Jahrhundert, erste Hälfte 18. Jahrhundert D-6-71-150-7
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Rathausstraße 9
(Standort)
Rathaus Zweigeschossiger giebelständiger Fachwerkbau mit Satteldach, Dachreiter später, Erdgeschoss teilweise massiv, um 1800, nordwestlicher

Anbau zweite Hälfte 19. Jahrhundert

D-6-71-150-6
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Rottenberger Straße
(Standort)
Feldkreuz Kruzifix über Inschriftensockel, Metallcorpus, Dreinageltypus, Sandstein, bezeichnet „1754“, Kreuz „1823“ D-6-71-150-8
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Scheitling
(Standort)
Herz-Jesu-Bildstock Pfeiler mit Satteldachaufsatz mit vergitterter Bildnische, Sandstein, 18. Jahrhundert D-6-71-150-9
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Steingasse
(Standort)
Marienbildstock Gemauert und verputzt mit Satteldach und Rundbogennische, 19. Jahrhundert

nachqualifiziert

D-6-71-150-11
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Wingert
(Standort)
Bildstock Pfeiler auf Inschriftenpostament, Satteldach, Spitzbogennische und bekrönendes Kreuz, bezeichnet „1755“ D-6-71-150-14
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Eichenberg Bearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Alter Kirchweg 8
(Standort)
Doppelwohnhaus Zweigeschossiges traufständiges Fachwerkgebäude mit Satteldach auf Kellersockel, um 1800 D-6-71-150-16  
Nähe Hauptstraße
(Standort)
Bildstock Auf Säule vierseitiger profilierter Rundbogenaufsatz mit Bildnischen und bekrönendem Kreuz, Sandstein,17./18. Jahrhundert D-6-71-150-23
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Hauptstraße 1
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger giebelständiger Fachwerkbau mit Satteldach auf Kellersockel, Geschossbau, dendrochronologisch datiert 1605, bezeichnet „1604“ D-6-71-150-17
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Hauptstraße 1
(Standort)
Scheune D-6-71-150-17
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BW
Hauptstraße 2a
(Standort)
Ehemalige katholische Kirche St. Wendelin Verputzter Saalbau mit Satteldach und kleinem Chorturm, 1685, 1740 verändert, Turm 1876, das Innere umgebaut D-6-71-150-1
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Hauptstraße 5
(Standort)
Fachwerkhaus zweigeschossig mit Satteldach, um 1800 D-6-71-150-18  
Hauptstraße 7
(Standort)
Scheune mit Satteldach, Fachwerk und Bruchstein, 18. Jahrhundert D-6-71-150-18 BW
Hauptstraße 9
(Standort)
Scheunen Fachwerk, bezeichnet 1771 D-6-71-150-18 BW
Hauptstraße 42
(Standort)
Ehemaliges Wohnstallhaus Zweigeschossiger traufständiger Fachwerkbau mit Satteldach auf hohem Kellersockel, zweite Hälfte 18. Jahrhundert, Erneuerung des Wirtschaftsteils als zweigeschossiger traufständiger Fachwerkbau mit Satteldach, zweite Hälfte 19. Jahrhundert D-6-71-150-19  
Hauptstraße 46,48
(Standort)
Doppelwohnhaus Zweigeschossiges giebelständiges Fachwerkgebäude mit Krüppelwalmdach auf Kellersockel, Ende 18. Jahrhundert D-6-71-150-20
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Nähe Hauptstraße
(Standort)
Katholische Wallfahrtskapelle Mariä Heimsuchung Neugotisch, 1892–93 D-6-71-150-21
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Hauptstraße 82
(Standort)
Ehemalige Ziegelei Tunnelofen, eingeschossiges traufständiges Pultdachgebäude aus Bruchstein, hölzerner Aufsatz vermutlich später, 1905 D-6-71-150-30
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Hauptstraße 82
(Standort)
Ehemalige Ziegelei Kamin, polygonaler Grundriss, Ziegelstein, 1905 D-6-71-150-30
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Hauptstraße 82
(Standort)
Ehemalige Ziegelei Wohn- und Verwalterhaus, eingeschossiges traufständiges Backsteingebäude mit Satteldach und Zwerchgiebel, 1905 D-6-71-150-30
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Kreuzäcker
(Standort)
Bildstock, sogenanntes Hellchen gemauert mit Satteldach und spitzbogiger Nische, 19./20. Jahrhundert D-6-71-150-24
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Nähe Hauptstraße, an der Friedhofsmauer
(Standort)
Sühnekreuz Sandstein, 18./19. Jahrhundert D-6-71-150-26
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Wendelinusstraße 14
(Standort)
Katholische St.-Wendelinus-Kirche Saalkirche mit Chorturm, unverputzter Bruchsteinbau mit Satteldach und Eckquaderung, von Michael Niedermeier, 1948–50, mit Ausstattung D-6-71-150-22
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Flurabteilung Heh
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Zehntstein Mit Mainzer Rad

nicht nachqualifiziert, im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht kartiert

D-6-71-150-25
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Weyberhöfe Bearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Triftweiher, in Parkmauer
(Standort)
Bildstock Auf Inschriftensäule vierseitiger Giebeldachaufsatz mit Lisenen, Bildnischen und bekrönendem eisernem Kreuz, Sandstein, bezeichnet „1824“ D-6-71-150-27
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Weyberhöfe 9, an der Scheune
(Standort)
Figur des Heiligen Johannes Nepomuk 18. Jahrhundert D-6-71-150-28
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Weyberhöfe 11
(Standort)
Ehemaliges Jagdschloss Weiberhof,auch Gutshof und

Eisengießerei, jetzt Hotel

Zweigeschossiger massiver Satteldachbau mit Treppengiebeln und Eckquaderung, im Kern 16. Jahrhundert, historistischer Umbau um 1905 D-6-71-150-2
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Weyberhöfe 9
(Standort)
Scheune Eingeschossiger Backsteinbau mit Satteldach, teils Fachwerk, 18. Jahrhundert D-6-71-150-2
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BW
Weyberhöfe 17
(Standort)
Nebengebäude Eingeschossiger traufständiger Backsteinbau über Sandsteinsockel mit Satteldach, Kniestock und segmentbogigen

Fenstergewänden, spätes 19. Jahrhundert

D-6-71-150-2
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BW

Siehe auch Bearbeiten

Anmerkungen Bearbeiten

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist sowohl über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar als auch im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese Darstellungen geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht immer und überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Objekts in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmalschutz genießen, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist daher eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur Bearbeiten

Weblinks Bearbeiten

Commons: Baudenkmäler in Sailauf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien