Danke, l i e b e r P i u s , für deine Nachfrage. Ohne dein Profil zu lesen, merkte ich, um wen es im Kürzel 'Bibe' geht, haben wir doch beide den Workshop in Turbenthal besucht, uns zufällig sogar vor verschlossener Türe getroffen, ohne zu wissen, dass wir beide aus Bäri kamen.

  Zu deiner Frage kann ich dir keine entsprechende Antwort geben, da der Geschichte eigene Beobachtungen und Gespräche mit Fachleuten zugrunde liegen. Über 40 Mal leitete ich «LITERARISCH-HEIMATKUNDLICHE  WANDERUNGEN» auf Bäretswils Gemeindegebiet. Dazu gehörte auch die Route Täuferhöhle-Frauebrüneli, je mit ihren historischen Hintergründen. Von Anfang an beschäftigte mich die Entstehungsgeschichte der Höhle, und als ich von Einheimischen und Bewohnern des Fehrenwaltsbergs von Klüften im Rücken der Allmenkette erfuhr, die sie selbst entdeckt hatten, kam ich auf die mögliche Erklärung mit dem eiszeitlichen Schmelzwasser. Natürlich immer im Zusammenhang mit Realproben vor Ort, auch in der Höhle, wo über Mergelschichten mehrere einstige 'Wasseradern' auszumachen sind und vor allem unter der Höhlen-mündung das tief erodierte Hohlensteintobel, das unmöglich das Werk des Rinnsals sein kann, das über den Täugerhöhlegubel fällt. 
  In Diskussionen mit Wanderungsteilnehmern brachte ich meine Interpretationen ein und erhielt von Fachleuten Zustimmung, von denen mich besonders solche bestärkten, die vom Fach Geographie/ Gelogie kamen, namentlich von Prof. Willy Zweifel, der damals im Vorstand der Volkshochschule Winterthur war und mehrere Wanderungen in seinem Programm mit mir in Bäretswil anbot.
  Dies sind die Grundlagen, lieber Pius, auf die sich meine Erklärungen zur Entstehungsgeschichte der Täuferhöhle stützen.
  
  Herzliche Grüsse und beste Wünsche für befriedigendes Arbeiten am dokumentarischen Schatz von Bäretswil!
  
  Richard
 
  PS      Beim Sonnenberghaus,  L i e b e r  P i u s , haben ZH-Oberländer Amateure einen Film von Jakob Stutz' Gedicht «Hansels Klage» (auch 'Sternenberger Lied') mit mir als Protagonisten und Kommentator Gedreht: «Ach, monamoge mues i füe             
                         in Sténebèg ue goo...».    Letzten So. erfahre ich, dass der Film am Wettbewerb des SIFA (Schweiz. Interessengem. f. Film-Amateure) am Filmfestival von Schaffhausen vom 2. Okt. 21 eine  Silbermedaille  geholt hat. Autor: Dieter Hitz, Wetzikon. Eine Riesen-Freude! Am 11.11.21, 20 h ist der 16-minütige Streifen, auf 5 Min. gekürzt, Teil des längeren Films von Dieter Hitz: «Auf den Spuren von Jakob Stutz» im Kino Rex (Studiokino im Huber+Suhner–Areal) Pfäffikon ZH. <https://www.kulturimrex.ch/rex-vorverkauf2> (nicht signierter Beitrag von Sunsgi (Diskussion | Beiträge) 15:43, 8. Okt. 2021 (CEST))Beantworten