Regionalgeographie

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1. Die Regionalgeographie ist neben der Allgemeinen Geographie der zweite Teil im System der Geographie.

2. Die Regionalgeographie ist eine geographische Raumbetrachtung, bei welcher alle Teilbereiche der (Allgemeinen) Geographie Anwendung finden können.

AusrichtungBearbeiten

  1. Im Gegensatz zu Allgemeinen Geographie und ihren Teildisziplinen (z. B. Wirtschaftsgeographie, Geomorphologie), welche sich mit einzelnen Geofaktoren in weltweiter Hinsicht beschäftigen (nomothetisch), liegt der Fokus in der Regionalgeographie auf der Interaktion aller Geofaktoren in bestimmten Raumtypen (Landschaftskunde) oder Raumindividuen (Länderkunde). Sie arbeitet daher typologisch oder idiographisch.
  2. Die Regionalgeographie beschreibt im allgemeinen alle Teilgebiete der Wissenschaft Geographie in Bezug auf einen ausgewählten Raum, z. B. den Mittelmeerraum (naturräumliche und anthropogene Einflüsse). Hierzu gehört z. B. die Entwicklung und Entstehung von Siedlungen und Städten von deren Anfängen bis zum heutigen Stand als Teilbereich von Kultur- und Sozialgeographie und noch spezieller als Teilbereich von Wirtschaftsgeographie. Mittels der multidisziplinären, geographischen Untersuchung eines Raums entsteht Verständnis für die Zusammenhänge und es lassen sich z. B. Prognosen für stadtplanerische Aktivitäten erstellen (z. B. Quatiersentwicklung, Immobilien).

LiteraturBearbeiten