Polygram

deutsches Musiklabel
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Polygram (Eigenschreibweise PolyGram) war ein Medienkonzern, der 1971 aus der Deutschen Grammophon Gesellschaft (DGG) und Philips Phonographische Industrie (PPI) entstand.[1]

GeschichteBearbeiten

Bereits 1962 gründeten die Philips-Tochter Philips Phonographische Industrie N.V. (PPI) und die Siemens-Tochter Deutsche Grammophon Gesellschaft (DGG) die Gramophon-Philips Group (GPG), wobei Philips 50 Prozent an DGG und im Gegenzug Siemens 50 Prozent an PPI übernahm. Die beiden Unternehmen wurden 1972 zu PolyGram fusioniert, einer Holdinggesellschaft mit den Tochterfirmen Polydor International (Hamburg), die die Aufgaben der ehrwürdigen DGG weitgehend übernahm, und Phonogram International im niederländischen Baarn.[2], an welcher die Muttergesellschaften Philips und Siemens zu je 50 Prozent beteiligt waren.[3]

LabelBearbeiten

PolyGram-Label waren unter anderem: Archiv Produktion, Brunswick Records, Casablanca Records, Decca Records (ab 1979), Fontana Records, Karussell, Mercury Records, Polydor, Polystar, Vertigo Records, Verve Records, seit Anfang der 1990er-Jahre auch Polar Music.

LiteraturBearbeiten

  • Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein: Stadtlexikon Hannover: Von den Anfängen bis in die Gegenwart. Schlütersche 2010, ISBN 3-842-6820-77, S. 127.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. universal-music.de Abgerufen am 9. März 2012
  2. emil-berliner-studios.com Abgerufen am 9. März 2012
  3. SCHALLPLATTEN Unter der Tarnkappe SPIEGEL Online vom 28. Oktober 1985