Manfred Voß

deutscher Schauspieler
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Hermann Manfred Voß, auch Manfred Voss (* 1. September 1900 in Oldenburg; † 20. August 1942 im KZ Buchenwald) war ein deutscher Schauspieler.

LebenBearbeiten

Hermann Manfred Voß hatte gleich nach Ende des Ersten Weltkriegs ein Hochschulstudium begonnen, das er mit der Promotion abschloss.

25-jährig trat er sein erstes Engagement am Lübecker Stadttheater an. Nach Zwischenstationen in Hannover (Deutsches Theater) und München (Volkstheater) kam Voß 1929 nach Berlin, um einer Verpflichtung an das Theater in der Behrenstraße nachzukommen. In diesen Münchner und Berliner Jahren wurde Voß auch vor die Kamera geholt; im Film war er jedoch meist nur in Episodenrollen zu sehen. 1932 ging Voß nach Nürnberg, in den darauffolgenden Sommern führten ihn Auftritte an Bühnen in Kolberg und Bad Oeynhausen.

Zur Zeit des Nationalsozialismus von Spielzeit zu Spielzeit isolierter, geriet Voß nach zwei Jahren am Cottbuser Stadttheater (1934–36) und seiner letzten Verpflichtung 1937/38 an eine Wanderbühne (Kurmärkisches Landestheater von Luckenwalde) völlig ins Abseits.

Schließlich wurde der homosexuelle Künstler wegen Verstoßes gegen § 175 verhaftet und am 23. Juli 1942 in das KZ Buchenwald verbracht. Dort erhielt er die Häftlingsnr. 7407 und wurde in die Strafkompanie eingewiesen. Vier Wochen nach der Einlieferung in das Konzentrationslager verstarb Voß. Die offizielle Todesursache lautete Herzklappenfehler, ein gewaltsamer Tod kann als wahrscheinlich gelten.

FilmografieBearbeiten

  • 1927/28: Wenn die Schwalben heimwärts zieh’n / Der Fremdenlegionär
  • 1928: Das Geständnis der drei
  • 1928: Die Siebzehnjährigen
  • 1930: Dolly macht Karriere
  • 1930: Danton

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten