Hauptmenü öffnen

Ein Isomerieübergang, auch isomerer Übergang oder isomere Umwandlung genannt, ist der spontane Übergang eines Atomkerns aus einem metastabilen Zustand in einen weniger hoch angeregten Zustand oder in den Grundzustand. Die frei werdende Energie wird meist als Gammastrahlung abgestrahlt, kann aber auch durch innere Konversion abgegeben werden.

Nuklide in metastabilen Zuständen heißen Isomere und werden am Formelzeichen mit dem Kleinbuchstaben m (für metastabil) bezeichnet.

Beispiele für Isomere mit beobachtbarer Halbwertszeit T1/2:

 mit T1/2 = 10,5 min
mit T1/2 > 1,2·1015 a
 mit T1/2 = 6 h

Als „Zerfalls“art wird der Isomerieübergang häufig mit IT (englisch: Isomeric Transition) abgekürzt.

LiteraturBearbeiten

  • Povh, Rith, Scholz, Zetsche: Teilchen und Kerne. Springer, 4. Auflage 1997, ISBN 3-540-61737-X