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Georg Oelinger lebte im 16. Jahrhundert (1487–1557) in Deutschland. Er war Apotheker in Nürnberg und veröffentlichte im Jahr 1553 das "Magnarum Medicinae partium herbariae et zoographiae imagines".[1] Oellnger zeichnete und malte einige der Aquarelle, die botanische Illustrationen von Pflanzen zeigen, unter anderem malte er dabei Tomaten, die in Europa noch nicht weit verbreitet waren.

Mit dem Arzt und Botaniker Hieronymus Bock tauschte er Pflanzen und Saatgut, wie Bock in seinen Kräuterbüchern mehrfach erwähnte.[2] Der im 17. Jahrhundert lebende Georg Erasmus Oellinger aus Nürnberg scheint ein Sohn Georg Oelingers gewesen zu sein.[3]

LiteraturBearbeiten

  • Oelinger, Georg. Magnarum Medicinae partium herbariae et zoographiae imagines. (1553) gekürzte Ausgabe: Herbarium des Georg Oellinger, anno 1553 zu Nürnberg (Salzburg 1949)
  • Nitecki, Mathew H. and Nitecki, Doris V. (editors) (1987). The Evolution of Human Hunting. Plenum Press: New York. ISBN 0-306-42821-0. (mit Aquarellen von Georg Oelinger zur Illustration)

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Baumann, Susanne: Pflanzenabbildungen in alten Kräuterbüchern. Die Umbelliferen in der Herbarien- und Kräuterbuchliteratur der frühen Neuzeit (Heidelberger Schriften zur Pharmazie- und Naturwissenschaftsgeschichte, 15). Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart 1998, ISBN 978-3-8047-1568-4.
  2. Zum Beispiel: Hieronymus Bock. Kräuterbuch 1546. Buch I, Cap. 7: Dictam … Den selbigen Dictam haben Herr Georg Ollinger von Nürnberg / und D. Conrad Geßner von Zürich / denen ich höchlich dancksage … mir zugeschickt … (Digitalisat)
  3. Georg Erasmus Oellinger. Designatio alphabetica medicamentorum omnium in Officina pharmaceutica Öllingeriana Noribergae … Nürnberg 1663 (Digitalisat)