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Essener Bürgerbündnis
Vorsitzende Logo
Brigitte Wawrowsky
 
LOGO EBB.gif
Basisdaten
Art Wählergruppe
Gründungsdatum 3. März 2004
Vorsitzende Brigitte Wawrowsky
Stellvertreter Friedrich Frentrop, Kai Hemsteeg
Schatzmeister Ulrich Schwier
Adressen
Adresse Fraktion im Rat der Stadt Essen
Bäuminghausstraße 11
45326 Essen
Website www.buergerwaehlen.de
Struktur
Mitglieder „ca. 150“ (Oktober 2013)

Das Essener Bürgerbündnis (EBB) ist eine Wählergruppe in der Stadt Essen in Nordrhein-Westfalen. Die Wählergruppe wurde am 3. März 2004 in Essen gegründet. In ihr finden sich ehemalige Sozialdemokraten, Christdemokraten und Bündnisgrüne.[1]

StärkeBearbeiten

Bei den XIV. nordrhein-westfälischen Kommunalwahlen am 26. September 2004 wurde das Essener Bürger Bündnis mit 4 Mitgliedern in den Essener Rat gewählt und erreichte Fraktionsstärke. Im Verlauf derselben Amtsperiode traten zwei Ratsmitglieder zur Essener FDP über, so dass das EBB seinen Fraktionsstatus verlor und nur noch eine Ratsgruppe bildet.

An der Wahl zum 16. Bundestag am 18. September 2005 nahm das Essener Bürgerbündnis nicht teil. Nach der Kommunalwahl 2009 zog das EBB mit 3 Ratsleuten wieder als Fraktion in den Rat der Stadt Essen ein. Zusammen mit der CDU, der FDP und den Grünen stellen sie als sogenanntes "Viererbündnis" die Ratsmehrheit.

Wahl Wähler Anteil Sitze
Kommunalwahl 2004
- Ratswahl 10.526 4,7 % 4 von 82
- Bezirksvertretungen 11 von 169
Kommunalwahl in Essen 2009
- Ratswahl 8.875 4,2 % 3 von 82
- Bezirksvertretungen 10 von 171

InhalteBearbeiten

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Das Essener Bürger Bündnis setzt sich für die Konsolidierung der hochverschuldeten Stadtkasse ein. Dafür sollen städtische Dienstleistungen an die rückläufige Bevölkerung der Stadt Essen angepasst (durch moderne Technologien optimiert und gegebenenfalls eingespart) werden. Darüber hinaus setzt sich das EBB für eine genaue Analyse der Langzeitarbeitslosigkeit in Essen ein, die im Gegensatz zu anderen Regionen nur unterdurchschnittlich von dem sich verbessernden Beschäftigungsmarkt in Deutschland profitiert. Das EBB ist für eine stärkere Zusammenarbeit der Städte im Ruhrgebiet. Das EBB kritisiert die Auslagerung vieler städtischer Gesellschaften, deren Kontrolle damit dem Rat der Stadt entzogen worden ist. Das Essener Bürger Bündnis versteht sich als Bürgervertretung ("Essen gehört den Bürgern und nicht den Politikern") und versucht dazu die alten Strukturen ("Parteienfilz") zu durchbrechen.

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Nach den Kommunalwahlen am 30. August 2009 unterstrich das Essener Bürger Bündnis mit seinem erneuerten Logo die Eigenständigkeit auch von den Freien Wählern.

QuellenBearbeiten

  • Brigitte Wawrowsky e.a.: Essener Erklärung 2014 (PDF; 168 kB), EBB (Hrsg.), 31. Januar 2014
  • Die Landeswahlleiterin
  • Die Stadt Essen

VerweiseBearbeiten

  1. (woki): Der "Bürgerschreck" ist verpufft. Neue Ruhr Zeitung, 10. April 2008, abgerufen am 7. Juli 2015: „Immerhin, vor dreieinhalb Jahren war die Truppe, die Ex-Sozialdemokraten, Ex-CDUler und Ex-Grüne ebenso wie pol[i]tische Neulinge in ihren Reihen weiß, der "Bürgerschreck" auf politischem Parkett: Respektable 10 526 Stimmen sammelte man zur Kommunalwahl stadtweit ein, das reichte für vier Ratsleute, für mindestens einen Posten in jeder der neun Bezirksvertretungen und für den Fraktionsstatus, der die Arbeit auch finanziell unterfüttern half. Doch wie gewonnen, so zerronnen: Der interne Streit und der folgende Aus- und Übertritt zweier EBB-Ratsherren zur FDP bescherte den Absturz nach dem Höhenflug. "Wir mussten erstmal mit uns selber klar kommen", sagt Brigitte Wawrowsky, selbst einst Sozialdemokratin, die wegen eines Umzugs ins nahe Langenberg ihr Ratsmandat aufgeben musste.“