Bundesdeutsch

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Bundesdeutsch ist eine Bezeichnung für alles, was die Bundesrepublik Deutschland oder ihre Bundesbürger betrifft.[1]

In den Jahren vor dem Beitritt der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) zum Geltungsbereich des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland 1990 führten diese Bezeichnungen zur sprachlichen Unterscheidung zu „DDR-Deutsch“ und von den „DDR-Bürgern“. Sie waren nicht ausschließlich im Sprachgebrauch in der DDR verankert.

Im historischen Kontext steht demgegenüber die Bezeichnung „Reichsdeutsche“ oder Reichsbürger (Bürger des Deutschen Reiches) der Epoche von 1871 bis 1945. Insbesondere die Deutschen, die außerhalb des Reiches wohnten, also keine Reichsbürger waren, benannten so die Deutschen innerhalb des Reiches.

Im übrigen deutschen Sprachraum (Österreich, Deutschschweiz, Südtirol, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien usw.) wird der Terminus Bundesdeutsch als Bezeichnung für das in Deutschland gesprochene Standarddeutsch vor und nach der Wiedervereinigung genutzt. Es wird als Abgrenzung gegenüber dem Österreichischen Deutsch und dem Schweizer Hochdeutsch verwendet. Als Adjektiv bezeichnet „bundesdeutsch“ auch alles andere (Gegenstände, Personen, Ideen), was früher aus Westdeutschland kam und heute aus Deutschland stammt.

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Wiktionary: bundesdeutsch – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Duden: bundesdeutsch.