Meritor

Automobilzulieferer
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Meritor ist ein Zulieferer der Automobilindustrie für Pkw, Nutzfahrzeuge, Anhänger, OEM-Sonderfahrzeuge und Ersatzteilmärkte. Der Hauptsitz von Meritor liegt in Troy, Michigan.

Meritor, Inc.
Rechtsform Incorporated
ISIN US59001K1007
Gründung 1997
Sitz Troy, Vereinigte Staaten
Leitung Jeffrey A. Craig (CEO)
Mitarbeiterzahl 8.000[1]
Umsatz 3,199 Mrd. USD[1]
Branche Automobilzulieferer
Website www.meritor.com
Stand: 30. September 2016

TochterunternehmenBearbeiten

Weitere deutsche Standorte entstanden durch den Kauf der Unternehmen Zeuna Stärker GmbH & Co. KG in Augsburg mit Montagewerken (Customer Value Center) in Lilienthal bei Bremen (für Mercedes-Benz) und Leipzig (für Porsche). Die CVCs in Lilienthal und Leipzig fertigen und liefern „just in sequence“ an den ortsansässigen OEM.

Im Augsburger Werk wurden Abgasanlagen (Emissions Technologies), vorzugsweise für den Pkw-Bereich (Business Unit: Light Vehicle Systems), entwickelt, zur Serienreife geführt und gefertigt. Am 2. Februar 2007 gab die Konzernleitung in Troy bekannt[2], dass das Abgasanlagengeschäft (Emissions Technologies business group) an One Equity Partners (OEP) verkauft wird. Die Transaktion kostete ungefähr 310 Millionen Dollar und wurde am 17. Mai 2007 abgeschlossen[3]. Der Name der neuen Gesellschaft war EMCON Technologies. Emcon wurde 2010 von Faurecia übernommen, das Abgasgeschäft wurde unter Faurecia Emissions Control Technologies zusammengefasst.

GeschichteBearbeiten

 
Logo von 2000 bis 2011

Meritor wurde 1997 als Spin-off der Rockwell International gegründet. Nach der Akquisition von Arvin Industries, Inc. im Jahr 2000 wurde das Unternehmen als ArvinMeritor fortgeführt.

2003 versuchte man den Konkurrenten Dana zu übernehmen, was letztlich jedoch scheiterte.[4]

Am 30. März 2011 änderte das Unternehmen den Namen von ArvinMeritor Inc. wieder zu Meritor Inc.[5]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Meritor 2016 Form 10-K Report, abgerufen am 24. Februar 2017
  2. Presseerklärung vom 2. Februar 2007 (englisch)
  3. Presseerklärung vom 17. Mai 2007 (englisch)
  4. http://news.google.com/newspapers?nid=1893&dat=20030709&id=8fMpAAAAIBAJ&sjid=adYEAAAAIBAJ&pg=2404,1133843
  5. Pressemitteilung vom 30. März 2011 (englisch)