Zwerg Nase (1978)

Fernsehfilm von Karl-Heinz Bahls, 1978

Zwerg Nase ist ein deutscher Märchenfilm des Fernsehens der DDR aus dem Jahr 1978. Er basiert auf Wilhelm Hauffs Kunstmärchen Der Zwerg Nase.

Film
OriginaltitelZwerg Nase
Produktionsland DDR
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1978
Länge 75 Minuten
Altersfreigabe FSK 0
Stab
Regie Karl-Heinz Bahls
Drehbuch Günter Kaltofen
Beate Hanspach
Produktion Fernsehen der DDR
Musik Klaus-Peter Bruchmann
Kamera Joachim Bobey
Hubertus Lehmann
Renate Müller
Johanna Rothe
Schnitt Rolf Wellingerhof
Besetzung

HandlungBearbeiten

Das Original von Wilhelm Hauff wurde um einige Elemente aus dem Grimm’schen Märchen Jorinde und Joringel ergänzt.

Ein zwölfjähriger Junge -Jakob- half seiner Mutter beim Gemüseverkauf auf dem Markt. Oft trug er die von Kunden gekauften Sachen zu ihnen nach Hause. Eine uralte Frau kaufte sechs Kohlköpfe; der junge Jakob schimpfte über das sonderbare Verhalten der Frau, trug aber trotzdem die gekauften Kohlköpfe zu ihr nach Hause. Dort wird er in einen Zwerg mit einer langen Nase verwandelt und muss ihr zu Diensten sein. Er wird zum Meisterkoch ausgebildet. Jahre später kehrt er in seiner Zwergengestalt zu seinen Eltern zurück, doch sie erkennen ihn nicht und verjagen ihn.

Durch seine erlernte Kochkunst wurde er beim Hof des Herzogs angestellt. Später lernte Jakob eine sprechende Gans (Mimi) kennen, die, wie er auch, von der uralten Frau verzaubert wurde. Als der Fürst zu Besuch beim Herzog erschien, musste Jakob seine erlernte Kochkunst beweisen. In dem Rezept einer Pastete fehlte ein Kraut, welches er nicht kannte. Mit Hilfe der Gans konnte er das Kraut finden, welches ihn verzaubert hatte und wieder zurückverwandeln konnte.

Als schöner Mann konnte Jakob die verzauberte Gans Mimi zurück zu ihrem Vater bringen, der sie wieder zurückverwandelte.

Produktion und VeröffentlichungBearbeiten

Die Erstausstrahlung, des auf ORWO-Color geschaffenen Films, erfolgte am 30. Dezember 1978 im 1. Programm des Fernsehens der DDR.

WeblinksBearbeiten