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Zwei Nasen tanken Super

Film von Dieter Pröttel (1984)

Zwei Nasen tanken Super ist eine deutsche Filmkomödie von 1984 mit Mike Krüger und Thomas Gottschalk. Bei dem Film handelt es sich um eine Fortsetzung von Die Supernasen, ebenfalls mit Gottschalk und Krüger.

Filmdaten
OriginaltitelZwei Nasen tanken Super
Zwei nasen tanken super.svg
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr1984
Länge92 Minuten
AltersfreigabeFSK 6
Stab
RegieDieter Pröttel
DrehbuchThomas Gottschalk,
Mike Krüger
ProduktionKarl Spiehs
MusikDrafi Deutscher
KameraFranz Xaver Lederle
SchnittSusan Berthel-Ying,
Claudia Wutz
Besetzung

Inhaltsverzeichnis

HandlungBearbeiten

Tommy und Mike, mal wieder ohne Job und ohne Geld, geraten auf der Suche nach einer öffentlichen Toilette auf eine Automobilausstellung und werden dort prompt als 100.000. Besucher geehrt.

Der Hauptpreis sind zwei Trikes, zusätzlich gibt es einen Stapel Hamburger-Gutscheine und eine Camping-Ausrüstung. Was die beiden jedoch nicht wissen: In einem angrenzenden Museum sind in der Nacht zuvor zwei weltberühmte Edelsteine, die „Tigeraugen“, gestohlen und in der Verzierung der Trikes versteckt worden.

So machen sich die beiden auf in Richtung Österreich, nicht ahnend, welchen Wert ihre Trikes wirklich haben. Unterwegs nehmen sie zwei Anhalterinnen mit: Tommy eine Artistin, die nach Villach zu ihrem Zirkus will, und Mike eine Krankenschwester, die in Klagenfurt arbeitet. Zum Abschied bekommen die beiden Mädels von ihren Verehrern jeweils einen Edelstein geschenkt, wobei es sich um eben jene unbezahlbaren „Tigeraugen“ handelt.

Die Ganoven, die ihre Steine natürlich wiederhaben wollen, bleiben den beiden ständig auf den Fersen und es kommt zu einigen turbulenten Verfolgungsjagden.

HintergründeBearbeiten

Der Filmtitel ist eine Anspielung auf die markanten Nasen der beiden Hauptdarsteller sowie den Film Die Supernasen, den Gottschalk und Krüger zuvor gemeinsamen gedreht hatten. Gemeinsam mit Piratensender Powerplay und Die Einsteiger spricht man auch von den vier Supernasen-Filmen. Mit 6,6 Millionen Kinobesuchern war Zwei Nasen tanken Super der erfolgreichste davon.[1]

Kurze Gastauftritte haben auch Jürgen von der Lippe als Hamburger-Restaurant-Manager sowie Hans-Werner Olm als Moderator auf der Ausstellung. Der österreichische Filmproduzent Karl Spiehs, der den Gangsterboss spielte, ließ sich synchronisieren; diese Aufgabe übernahm Thomas Reiner.

Da zu jener Zeit Thomas Gottschalk für die Fast-Food-Kette McDonald’s Werbung machte, drehte sich die Geschichte immer wieder auch um diese Firma. Sie wurde zwar nicht namentlich genannt, jedoch gibt es eine ausführliche Szene, in der Hamburger in McDonald’s-Manier benannt wurden.

Bis auf die Anfangssequenz und die spätere Szene im Grünwalder Stadion wurde der Film in Österreich gedreht. Der Ort der Eingangssequenz des Films ist das BMW Museum in München. In Österreich diente das alte Casino in Velden als Kulisse für das Hamburgerrestaurant. Auch das Werzer Bad am nördlichen Ufer des Wörthersees wurde als Drehort genutzt. Als Krankenhaus diente das Unfallkrankenhaus in Klagenfurt. Das Möbelhaus ist tatsächlich ein echtes Möbelhaus an der Ostausfahrt von Klagenfurt und steht heute noch (leicht verändert) dort.[2]

KritikenBearbeiten

„Fortsetzung des Supernasen-Heulers, diesmal als Flucht-Road-Movie. Das Blödelduo Gottschalk/Krüger ist sich für keine Plattheit zu schade, die das Drehbuch ihm einbrockt; filmischer Absturz ins Kintopp der Adenauer-Ära. - Wertung: Flop“

Adolf Heinzlmeier, Berndt Schulz: Lexikon „Filme im Fernsehen“[3]

WeblinksBearbeiten

QuellenBearbeiten

  1. Roman Schliesser: Die Supernase. Karl Spiehs und seine Filme, Verlag Carl Ueberreuter, Wien 2006, S. 56
  2. Reisebericht zu den Drehorten (Memento des Originals vom 23. Februar 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.supernasen-fans.de auf supernasen-fans.de, abgerufen am 4. Oktober 2012
  3. Adolf Heinzlmeier, Berndt Schulz: Lexikon „Filme im Fernsehen“. Rasch und Röhring, Hamburg 1990, S. 965, ISBN 3-89136-392-3