Zwangsausschüttung

Die Zwangsausschüttung ist eine Sonderregelung zur Gewinnverteilung beim Lotto. Sie regelt die Ausschüttung von Gewinnen, wenn nach zwölf aufeinander folgenden Ziehungen der deutschen Klassenlotterie kein Gewinner in der Gewinnklasse 1 ermittelt werden konnte.

RegelungBearbeiten

Die Regelung sieht vor, dass bei einer Ziehung ohne Ausschüttung der Gewinnklasse 1 der zu gewinnende Betrag auf die folgende Ziehung addiert wird. Diese Regelung wird von der ersten bis zur zwölften Ziehung angewendet. Dadurch kommt es zu den in der Öffentlichkeit bekannten „Superjackpots“. In der 13. Ziehung ohne Gewinn in der ersten Gewinnklasse greift die Zwangsausschüttung und der Jackpot wird in einer niedrigeren Gewinnklasse ausgeschüttet, und zwar in der höchsten Gewinnklasse, in der es mindestens einen Gewinner gibt.

TriviaBearbeiten

Zu einer Zwangsausschüttung kam es erstmals am 14. Mai 2016. Die Gewinner aus der Gewinnklasse 2 (6 Richtige ohne Zusatzzahl) erhielten die Auszahlung der vergangenen zwölf Ziehungen.

Die zweite Zwangsausschüttung erfolgte im selben Jahr am 14. September 2016 bei der Mittwochsziehung.[1]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Zwangsausschüttung bei lotto.de