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Zsolt Lőw

ungarischer Fußballnationalspieler

Zsolt Lőw [ˈʒolt løːv] (* 29. April 1979 in Budapest) ist ein ehemaliger ungarischer Fußballspieler und jetziger Fußballtrainer. In seiner Spielerlaufbahn kam er hauptsächlich als linker Verteidiger zum Einsatz, agierte jedoch auch im linken Mittelfeld oder als Innenverteidiger. Er ist Co-Trainer von Thomas Tuchel bei Paris Saint-Germain in der französischen Ligue 1.

Zsolt Lőw
1. SC Sollenau vs. FC Red Bull Salzburg 2014-07-12 (018).jpg
Personalia
Geburtstag 29. April 1979
Geburtsort BudapestUngarn
Größe 182 cm
Position Abwehr, Mittelfeld
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1998–2002 Újpest FC 97 (6)
2002–2005 FC Energie Cottbus 79 (5)
2005–2006 F.C. Hansa Rostock 11 (0)
2006–2008 TSG 1899 Hoffenheim 39 (0)
2009–2011 1. FSV Mainz 05 29 (0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
2002–2008 Ungarn 25 (1)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2012–2014 FC Liefering (Co-Trainer)
2014–2015 RB Salzburg (Co-Trainer)
2015–2018 RB Leipzig (Co-Trainer)
2018– Paris Saint-Germain (Co-Trainer)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

KarriereBearbeiten

Als SpielerBearbeiten

Er begann seine Fußballlaufbahn beim Budapester Klub Újpest FC. Mit 17 Jahren debütierte er in der Profimannschaft beim UEFA-Pokal-Spiel gegen den FC Brügge. 2002 gewann er mit Újpest FC den ungarischen Pokal.

2002 wechselte er in die Bundesliga zu Energie Cottbus. Hier absolvierte er 31 Spiele und stieg am Ende der Saison mit Cottbus in die 2. Bundesliga ab. Lőw blieb bei den Lausitzern und absolvierte in den beiden Folgespielzeiten insgesamt 48 Zweitliga-Spiele und erzielte dabei fünf Tore. Zur Saison 2005/06 wechselte Lőw zum Ligakonkurrenten Hansa Rostock und absolvierte dort elf Spiele.

Nach nur einer Saison verließ er die Hanseaten und schloss sich dem Regionalligisten TSG 1899 Hoffenheim an. Er kam elfmal zum Einsatz und stieg mit den Badenern als Tabellenzweiter in die 2. Bundesliga auf. 2008 gelang ihm mit Hoffenheim der Aufstieg in die Bundesliga. Zur Rückrunde der Saison 2008/09 wechselte Lőw zum 1. FSV Mainz 05. Nach Ablauf seines Vertrages 2011 beendete er seine Profikarriere, da er der körperlichen Belastung nicht mehr gewachsen war.[1]

Für die ungarische Fußballnationalmannschaft spielte er 25-mal und erzielte ein Tor.

Als TrainerBearbeiten

Seine Trainerkarriere begann Lőw ein Jahr später als Co-Trainer von Peter Zeidler beim FC Liefering in der Regionalliga West, der dritten Leistungsstufe im österreichischen Fußball. Mit den Lieferingern stieg er in die zweitklassige Erste Liga auf. 2014 wechselte er zum FC Red Bull Salzburg,[2] mit dem der FC Liefering als Farmteam verbunden ist, und wurde Nachfolger von Oliver Glasner als Co-Trainer des neu verpflichteten Trainers Adi Hütter, der die Salzburger zur erneuten Meisterschaft führte.

Zur Saison 2015/16 wechselte Lőw als Co-Trainer zum deutschen Zweitligisten RB Leipzig[3] und stieg mit der Mannschaft 2016 in die Bundesliga auf.

Im Sommer 2018 wurde er als Co-Trainer von Thomas Tuchel von Paris Saint-Germain verpflichtet.[4]

Erfolge als TrainerBearbeiten

Co-TrainerBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. mainzer-rhein-zeitung.de (Memento vom 17. März 2012 im Internet Archive)
  2. weltfussball.de: Zsolt Löw. Abgerufen am 23. Juni 2015.
  3. http://www.dierotenbullen.com/rbl/neuigkeiten/Saison_2014_15/RBL-Kurzpass.html (abweichender Inhalt)
  4. Zsolt Löw nouvel adjoint de Thomas Tuchel. Abgerufen am 17. Juli 2018 (französisch).

WeblinksBearbeiten

  Commons: Zsolt Lőw – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien