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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Zedlitz
Zedlitz
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Zedlitz hervorgehoben
Koordinaten: 50° 49′ N, 12° 2′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Greiz
Verwaltungs­gemeinschaft: Münchenbernsdorf
Höhe: 257 m ü. NHN
Fläche: 13,08 km2
Einwohner: 671 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 51 Einwohner je km2
Postleitzahl: 07557
Vorwahl: 036603
Kfz-Kennzeichen: GRZ, ZR
Gemeindeschlüssel: 16 0 76 086
Adresse der Verbandsverwaltung: Karl-Marx-Platz 13
07589 Münchenbernsdorf
Website: www.rathaus-muenchenbernsdorf.de
Bürgermeister: Lutz Schoßee
Lage der Gemeinde Zedlitz im Landkreis Greiz
Auma-WeidatalBad KöstritzBerga/ElsterBethenhausenBockaBrahmenauBraunichswaldeCaaschwitzCrimlaEndschützGauernGreizGroßensteinLangenwetzendorfHarth-PöllnitzHartmannsdorfHilbersdorfHirschfeldHohenleubenWeidaHundhauptenKauernKorbußenKraftsdorfKühdorfLangenwetzendorfLangenwolschendorfLederhoseLindaLindenkreuzLangenwetzendorfMohlsdorf-TeichwolframsdorfMünchenbernsdorfLangenwetzendorfNeumühlePaitzdorfPölzigReichstädtRonneburgRückersdorfSaaraWeidaSchwaaraSchwarzbachSeelingstädtWeidaTeichwitzWeidaWeißendorfLangenwetzendorfWünschendorfZedlitzZeulenroda-TriebesThüringenKarte
Über dieses Bild

Zedlitz ist eine Gemeinde im Landkreis Greiz in Thüringen. Sie gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Münchenbernsdorf.

Inhaltsverzeichnis

LageBearbeiten

Zedlitz liegt westlich der Weiße Elster und östlich der Bundesstraße 2 in einem Ackerbaugebiet südlich von Gera.

NachbargemeindenBearbeiten

Angrenzende Gemeinden sind Bocka, Crimla, Harth-Pöllnitz, Hundhaupten, die Stadt Weida und Wünschendorf/Elster im Landkreis Greiz sowie die kreisfreie Stadt Gera.

GemeindegliederungBearbeiten

Die Gemeinde hat vier Ortsteile:

GeschichteBearbeiten

SeifersdorfBearbeiten

Kirchenpolitisch ab 1267 dem Sprengel Frießnitz zugehörig, ist Seifersdorf heute ein Ortsteil von Zedlitz. Die erste urkundliche Erwähnung stammt von 1209 als Sifredestorff bzw. Siversdorff im Urkundenbuch der Vögte von Weida. Eine spätere Schreibweise ist Seyfferstorff (Quelle: Lehnbuch des Klosters Mildenfurth).

SirbisBearbeiten

Erstmals urkundlich erwähnt im Jahre 1287 als Syrwis. Weitere Schreibweisen waren Syrewisen, Syrbis, Sirwis, Syrwis und Serewiz.

WolfsgefärthBearbeiten

Erste urkundliche Erwähnung (durch den Vogt von Weida) im Jahre 1209 in der Schreibweise Wolfesszferthe, Wolfersferthe, Wolfe(r)szferthe, aber auch Wolferfert bzw. Wolfferfert.[2]

 
Blick auf Zedlitz

ZedlitzBearbeiten

Ein bronzezeitliches Hügelgrab beweist, dass hier schon zu Urzeiten Menschen siedelten. Zedlitz liegt im reizvollen Seilersbachtal, im Volksmund auch als „Silbergrund“ bekannt. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1196.

EingemeindungenBearbeiten

Am 1. Juli 1950 wurden die bis dahin eigenständigen Gemeinden Seifersdorf und Sirbis eingegliedert. Am 1. Dezember 1991 wurde Wolfsgefärth eingemeindet.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):
  • 1994 – 477
  • 1995 – 497
  • 1996 – 557
  • 1997 – 677
  • 1998 – 703
  • 1999 – 711
  • 2000 – 739
  • 2001 – 761
  • 2002 – 757
  • 2003 – 749
  • 2004 – 737
  • 2005 – 724
  • 2006 – 702
  • 2007 – 669
  • 2008 – 663
  • 2009 – 671
  • 2010 – 665
  • 2011 – 680
  • 2012 – 686
  • 2013 – 672
  • 2014 – 677
  • 2015 – 671
  • 2016 – 675
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

PolitikBearbeiten

WappenBearbeiten

Blasonierung: „In Silber sich gegenüber stehend und bewehrt einen roten Fuchs mit goldenen Krallen und einen redenden schwarzen Wolf mit roten Krallen. Neben einer gestürzt eingebogenen Spitze sind im roten Schildfuß links und rechts je eine goldene Ähre angeordnet.“

Das Wappen der Gemeinde Zedlitz basiert auf Elementen, die sich auf alten Siegeln der vier Dörfer der Gemeinde befinden: Die Weizen-Ähren stammen von den Siegeln der Orte Seifersdorf und Sirbis. Der Wolf ist dem Siegel Wolfsgefährts, der Fuchs dem Siegel von Zedlitz entnommen. Die Formation der Elemente symbolisiert die Position der Dörfer in der sogenannten Silbergrund-Region. In dieser hier gezeigten Form, wurde das Wappen von Zedlitz am 17. Januar 1994 bewilligt.

FlaggeBearbeiten

Die Flagge der Gemeinde ist gelb – rot – gelb (1:2:1) längs gestreift und mittig mit dem Gemeindewappen belegt.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik (Hilfe dazu).
  2. Ottger Mühlmann: Die Kirche von Wolfsgefärth/Weida. In: Das Thüringer Fähnlein. Band 11. Verlag Gustav Neuenhahn, Jena 1942, S. 111–112 (zfbb.thulb.uni-jena.de).

LiteraturBearbeiten

  • Rudolf Diezel: Das Prämonstratenserkloster Mildenfurt. Verlag der Frommannschen Buchhandlung Walter Biedermann, Jena 1937.
  • Berthold Schmidt: Urkundenbuch der Vögte von Weida, Gera und Plauen. Zweiter Band 1122–1356. Verlag Gustav Fischer, Jena 1885.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Zedlitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien