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LebenBearbeiten

 
Yelawolf (2008)

Yelawolf ist europäischer Abstammung. Ein Teil seiner Vorfahren waren zudem Cherokee-Indianer. In seiner Kindheit zog er oft um und musste demzufolge häufig die Schule wechseln. Zu den Städten, in denen er während seiner Kindheit und Jugend lebte, gehören Baton Rouge, Antioch (Tennessee), Gainesville und Atlanta. Er zog somit quer durch die Vereinigten Staaten und wurde von verschiedenen Kulturen beeinflusst.[2] Am College in Gadsden erlangte er schließlich seine Hochschulreife und sein Stiefvater schenkte ihm ein Auto, mit dem er nach Berkeley übersiedelte, um eine Karriere als Profi-Skateboarder zu beginnen. Nach mehreren Verletzungen entschied er sich, ins Musikgeschäft einzusteigen.

Yelawolf besitzt sehr viele Tattoos mit unterschiedlichen Motiven. Zum Beispiel ziert ein Wels seinen linken Arm, dem er seinen Spitznamen „Catfish Billy“ verdankt. Des Weiteren hat er Porträts von Michael Landon und John Wayne auf dem rechten Arm, diese waren Lieblings-Schauspieler seiner Mutter und nach ihnen ist er benannt. Auf seinem Hals ist außerdem ein RED Tattoo mit einem Revolver, welches „redneck“ bedeutet.

Er ist seit September 2019 mit der kanadischen Sängerin Fefe Dobson verheiratet.

KarriereBearbeiten

 
Yelawolf bei einem Auftritt (2012)

Nachdem Yelawolf 2005 sein erstes Soloalbum Creek Water veröffentlichte, unterschrieb er 2007 einen Vertrag bei Columbia Records, trennte sich jedoch noch im gleichen Jahr wieder vom Label.[3] Es folgten eine EP und mehrere Mixtapes bei Untergrund-Labels, bevor er 2009/2010 durch Gastauftritte auf Alben der Rapper Bizarre, Juelz Santana, Big Boi und Paul Wall auf sich aufmerksam machen konnte.

Die EP Trunk Muzik 0-60, die am 22. November 2010 erschien, war seine erste Veröffentlichung in Zusammenarbeit mit dem Major-Label Interscope Records.[4] Anfang 2011 nahm ihn der Rapper Eminem bei seinem Label Shady Records unter Vertrag, über das am 21. November des gleichen Jahres sein zweites Soloalbum Radioactive erschien.[5] Mit dem Album erreichte er erstmals die US-Charts und belegte Platz 27.

Am 21. April 2015 wurde Yelawolfs drittes Soloalbum Love Story ebenfalls über Shady Records veröffentlicht.[6] Das Album, das die Musikgenres Rap und Country verknüpft, wurde sein bisher kommerziell größter Erfolg. So erreichte es Platz 3 der US-amerikanischen Charts und erhielt für mehr als 500.000 Verkäufe in den Vereinigten Staaten eine Goldene Schallplatte. Auch in die deutschen Charts konnte das Album auf Rang 51 einsteigen.

Yelawolfs viertes Soloalbum Trial by Fire erschien am 27. Oktober 2017. Es konnte nicht an den kommerziellen Erfolg des Vorgängers anknüpfen und belegte lediglich Rang 42 der US-Charts.

Am 29. März 2019 erschien Yelawolfs fünftes Soloalbum Trunk Muzik 3, das seine letzte Veröffentlichung über Shady Records ist.[7] Noch im selben Jahr wurde am 1. November das sechste Studioalbum Ghetto Cowboy veröffentlicht.

DiskografieBearbeiten

StudioalbenBearbeiten

Jahr Titel Chartplatzierungen[8] Anmerkungen
Deutschland  DE Osterreich  AT Schweiz  CH Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US
2005 Creek Water
300! 300! 300! 300! 300!
Erstveröffentlichung: 23. Juni 2005
2011 Radioactive
300! 300! 91
(1 Wo.)
300! 27
(16 Wo.)
Erstveröffentlichung: 21. November 2011
2015 Love Story
51
(2 Wo.)
39
(1 Wo.)
13
(3 Wo.)
25
(2 Wo.)
3
 Gold

(12 Wo.)
Erstveröffentlichung: 21. April 2015
Verkäufe: + 500.000
2017 Trial by Fire
300! 300! 76
(1 Wo.)
300! 42
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 27. Oktober 2017
2019 Trunk Muzik 3
300! 300! 60
(1 Wo.)
300! 28
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 29. März 2019
Ghetto Cowboy
300! 300! 300! 300! 76
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 1. November 2019

EPsBearbeiten

KollaborationenBearbeiten

Jahr Titel Chartplatzierungen[8] Anmerkungen
Deutschland  DE Osterreich  AT Schweiz  CH Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US
2012 The Slumdon Bridge
300! 300! 300! 300! 300!
Erstveröffentlichung: 14. Februar 2012
mit Ed Sheeran
Psycho White
300! 300! 300! 300! 50
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 13. November 2012
mit Travis Barker

KompilationenBearbeiten

Jahr Titel Chartplatzierungen[8] Anmerkungen
Deutschland  DE Osterreich  AT Schweiz  CH Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US
2014 Shady XV
8
(5 Wo.)
13
(3 Wo.)
7
(5 Wo.)
5
(16 Wo.)
3
 Gold

(13 Wo.)
Erstveröffentlichung: 24. November 2014
Sampler des Labels Shady Records

MixtapesBearbeiten

  • 2007: Ball of Flames: The Ballad of Slick Rick E. Bobby
  • 2008: Stereo
  • 2010: Trunk Muzik
  • 2012: Heart of Dixie
  • 2013: Trunk Muzik Returns
  • 2013: Black Fall
  • 2016: Hotel

SinglesBearbeiten

eigene Singles

  • 2010: Pop the Trunk
  • 2010: I Just Wanna Party (feat. Gucci Mane)
  • 2011: Daddy’s Lambo (US:  )
  • 2011: Hard White (Up in the Club) (feat. Lil Jon)
  • 2011: Let’s Roll (feat. Kid Rock) (US:  )
  • 2014: Box Chevy V
  • 2014: Honey Brown
  • 2014: Till It’s Gone (US:  )
  • 2015: Whiskey in a Bottle
  • 2015: American You
  • 2015: Best Friend (feat. Eminem) (US:  )
  • 2016: Daylight
  • 2016: Shadows (feat. Joshua Hedley)
  • 2017: Row Your Boat
  • 2017: Punk (feat. Travis Barker und Juicy J)
  • 2017: Get Mine (feat. Kid Rock)
  • 2019: TM3
  • 2019: Catfish Billy 2
  • 2019: Unnatural Born Killer
  • 2019: Opie Taylor

Singles als Gastmusiker

StatistikBearbeiten

ChartauswertungBearbeiten

Deutschland  DE Osterreich  AT Schweiz  CH Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US
Nummer-eins-Alben
Top-10-Alben 1 1 1 2
Alben in den Charts 2 2 4 2 5

Auszeichnungen für MusikverkäufeBearbeiten

Anmerkung: Auszeichnungen in Ländern aus den Charttabellen bzw. Chartboxen sind in ebendiesen zu finden.

Land/Region   Gold   Platin Ver­käu­fe Quel­len
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten (RIAA) 4 2 4.000.000 riaa.com
Insgesamt 4 2

QuellenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Yelawolf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien