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LebenBearbeiten

Yaron Shani studierte Film an der Universität Tel Aviv und machte mit Disphoria 2004 seinen Abschlussfilm. Der Film gewann beim Potsdamer Studentenfilmfestival Sehsüchte eine Auszeichnung.[1]

Bereits 1998 hatte Shani die Idee eines multiperspektivischen Thrillers über Gangster und Polizisten, die sich über mehrere Zeitebenen treffen und in ihrer eigenen Welt leben. Nachdem er Scandar Copti kennenlernte, entwickelten sie ab 2002 die Idee, welche 2009 unter dem Titel Ajami verfilmt werden sollte.[2] Ajami wurde national wie international von Kritikern gelobt und mit Filmpreisen ausgezeichnet. Nachdem er den israelischen Filmpreis Ophir für den Besten Film erhielt, wurde er automatisch als Beitrag für den Oscar des Besten fremdsprachigen Films eingereicht und wurde als einer von fünf Nominierten ausgewählt.

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

  • 2003: Disphoria
  • 2009: Ajami
  • 2013: Life Sentences
  • 2018: The Love Trilogy I: Stripped[3]
  • 2019: The Love Trilogy II: Chained / Eynayim Sheli (auf Deutsch: meine Augen)[4][5]
  • 2019: The Love Trilogy III: Reborn[6]

Auszeichnungen und Nominierungen (Auswahl)Bearbeiten

Oscar
Ophir Award
  • 2009: Auszeichnung für den Besten Film mit Ajami
  • 2009: Auszeichnung für die Beste Regie von Ajami
  • 2009: Auszeichnung für den Besten Schnitt von Ajami
Jerusalem Film Festival
  • 2019: Auszeichnung mit dem Haggiag Award for Best Israeli Feature für Chained

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bijan Tehrani: A conversation with Yaron Shani about making of Ajami. (Nicht mehr online verfügbar.) In: cinemawithoutborders.com. 30. Januar 2010, archiviert vom Original am 12. März 2011; abgerufen am 18. Februar 2019 (englisch).
  2. Matt Bochenski: Yaron Shani. The Ajami director reflects on the critical reception to his film and discusses the politics of her native cinema. (Nicht mehr online verfügbar.) In: littlewhitelies.co.uk. 28. September 2010, archiviert vom Original am 15. Dezember 2010; abgerufen am 18. Februar 2019 (englisch).
  3. The Love Trilogy: Stripped in der Internet Movie Database (englisch)
  4. The Love Trilogy: Chained in der Internet Movie Database (englisch)
  5. Eynayim Sheli – Chained. In: berlinale.de. Abgerufen am 18. Februar 2019.
  6. The Love Trilogy: Reborn in der Internet Movie Database (englisch)