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Yanina Wickmayer

belgische Tennisspielerin
Yanina Wickmayer Tennisspieler
Yanina Wickmayer
Yanina Wickmayer 2015 in Eastbourne
Nation: BelgienBelgien Belgien
Geburtstag: 20. Oktober 1989
Größe: 182 cm
Gewicht: 68 kg
1. Profisaison: 2004
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Michiel Antheunis
Preisgeld: 4.658.354 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 413:272
Karrieretitel: 5 WTA, 1 WTA Challenger, 10 ITF
Höchste Platzierung: 12 (19. April 2010)
Aktuelle Platzierung: 105
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 110:92
Karrieretitel: 2 WTA, 1 WTA Challenger, 8 ITF
Höchste Platzierung: 71 (15. Februar 2010)
Aktuelle Platzierung: 94
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox:
28. Mai 2018
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Yanina Wickmayer (* 20. Oktober 1989 in Lier) ist eine belgische Tennisspielerin.

KarriereBearbeiten

Wickmayer, die im Alter von neun Jahren mit dem Tennissport begann, ist seit 2004 Profispielerin. Sie gewann auf der WTA Tour bislang fünf Titel im Einzel und zwei im Doppel; hinzu kommt ein Einzeltitel bei einem WTA-Challenger-Turnier. Bei ITF-Turnieren verbuchte sie zehn Einzel- und acht Doppeltitel.

Seit 2007 spielt Wickmayer für die belgische Fed-Cup-Mannschaft; ihre bisherige Bilanz weist 26 Siege bei 12 Niederlagen aus.

2009Bearbeiten

Ihre bis dahin beste Saison beendete Wickmayer auf Position 18 der WTA-Weltrangliste. Sie gewann die Turniere von Estoril (Finalsieg über Jekaterina Makarowa) und Linz (gegen Petra Kvitová). Ihren größten Erfolg feierte sie aber mit dem Einzug ins Halbfinale der US Open, in dem sie Caroline Wozniacki in zwei Sätzen unterlag. Außerdem stand sie im Endspiel von ’s-Hertogenbosch, das sie gegen Tamarine Tanasugarn in zwei Sätzen verlor.

Gegen Wickmayer und ihren Landsmann Xavier Malisse verhängte das belgische Anti-Doping-Tribunal am 5. November 2009 eine einjährige Sperre. Beide hatten es in drei Fällen versäumt, der nationalen Anti-Doping-Behörde rechtzeitig ihren Aufenthaltsort mitzuteilen. Am 14. Dezember hob ein Zivilgericht die Sperre wieder auf.[1]

2010Bearbeiten

 
Wickmayer 2010 beim Porsche Grand Prix in Stuttgart

Wickmayer konnte an ihre Erfolge aus dem Vorjahr anknüpfen. Sie gewann das Endspiel von Auckland mit einem Endspielsieg über Flavia Pennetta. Beim Grand-Slam-Turnier in Melbourne erreichte sie ebenso das Achtelfinale (Dreisatzniederlage gegen ihre Landsfrau Justine Henin) wie bei den US Open (Dreisatzniederlage gegen die Estin Kaia Kanepi). Bei den French Open (Zweisatzniederlage gegen Daniela Hantuchová) und in Wimbledon (Niederlage gegen Wera Swonarjowa) schied sie jeweils in der dritten Runde aus. In Miami (Kategorie: Premier Mandatory) und in Cincinnati (Kategorie: Premier 5) kam das Aus gegen Marion Bartoli bzw. die ungesetzte Anastassija Pawljutschenkowa jeweils im Viertelfinale. Am 19. April erreichte sie mit Platz 12 ihre bislang beste Weltranglistenposition.

2011 bis 2013Bearbeiten

2011 stand Wickmayer nur ein einziges Mal in einem Endspiel, als Titelverteidigerin in Auckland. 2012 gelang ihr in Hobart (Zweisatzniederlage gegen Mona Barthel) und in Bad Gastein, wo sie der Französin Alizé Cornet mit 5:7 und 6:71 unterlag, jeweils der Finaleinzug. In Wimbledon verlor sie in Runde drei knapp in drei Sätzen gegen Tamira Paszek. Bei den Australian Open erreichte sie 2013 die dritte Runde, bei den weiteren Grand-Slam-Turnieren kam sie nicht über die Auftaktrunde hinaus. Im Oktober gelang ihr dann in Luxemburg an der Seite von Stephanie Vogt aus Liechtenstein ihr bislang einziger Doppelerfolg auf der WTA Tour.

Seit 2014Bearbeiten

2014 stand sie in Melbourne, Paris und Wimbledon jeweils in der zweiten Runde, in New York kam sie erneut nicht über die erste Runde hinaus. 2015 gelang ihr bei den Australian Open ein weiteres Mal der Einzug ins Achtelfinale (glatte Zweisatzniederlage gegen Simona Halep). Erfolge feierte sie noch im September in Tokio, wo sie ihren vierten WTA-Titel im Einzel gewann, und beim Challenger-Turnier in Carlsbad, bei dem sie im Endspiel die US-Amerikanerin Nicole Gibbs bezwang. Im Februar 2016 erreichte sie beim WTA-Turnier von Acapulco das Halbfinale, in dem sie Sloane Stephens glatt mit 2:6, 0:6 unterlag.

TurniersiegeBearbeiten

EinzelBearbeiten

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Finalgegnerin Ergebnis
1. 8. Mai 2009 Portugal  Oeiras WTA International Sand Russland  Jekaterina Makarowa 7:5, 6:2
2. 18. Oktober 2009 Osterreich  Linz WTA International Hartplatz (Halle) Tschechien  Petra Kvitová 6:3, 6:4
3. 9. Januar 2010 Neuseeland  Auckland WTA International Hartplatz Italien  Flavia Pennetta 6:3, 6:2
4. 20. September 2015 Japan  Tokio WTA International Hartplatz Polen  Magda Linette 4:6, 6:3, 6:3
5. 29. November 2015 Vereinigte Staaten  Carlsbad WTA Challenger Hartplatz Vereinigte Staaten  Nicole Gibbs 6:3, 7:64
6. 24. Juli 2016 Vereinigte Staaten  Washington WTA International Hartplatz Vereinigte Staaten  Lauren Davis 6:4, 6:2

DoppelBearbeiten

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Partnerin Finalgegnerinnen Ergebnis
1. 20. Oktober 2013 Luxemburg  Luxemburg WTA International Hartplatz (Halle) Liechtenstein  Stephanie Vogt Deutschland  Kristina Barrois
Frankreich  Laura Thorpe
7:62, 6:4
2. 23. Juli 2016 Vereinigte Staaten  Washington WTA International Hartplatz Rumänien  Monica Niculescu Japan  Shūko Aoyama
Japan  Risa Ozaki
6:4, 6:3
3. 3. März 2018 Vereinigte Staaten  Indian Wells WTA Challenger Hartplatz Vereinigte Staaten  Taylor Townsend Vereinigte Staaten  Jennifer Brady
Vereinigte Staaten  Vania King
6:4, 6:4

TriviaBearbeiten

Ihren Vornamen erhielt Wickmayer nach Giannina Dinorah, der jüngeren Tochter von Diego Maradona; der Name Wickmayer ist österreichischer Herkunft.[2]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Aufhebung der Sperre
  2. Biographische Hinweise (Memento vom 8. Dezember 2015 im Internet Archive) auf Wickmayers Website