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YG (Rapper)

US-amerikanischer Rapper
YG im Februar 2015

YG, auch Y. G. (Abkürzung für Young Gangsta) (* 9. März 1990 in Compton, Kalifornien, bürgerlich Keenon Daequan Ray Jackson) ist ein US-amerikanischer Rapper.

Inhaltsverzeichnis

KarriereBearbeiten

Keenon Jackson stellte seine ersten selbst produzierten Songs wie She’s a Model und Aim Me im Internet ein und dort wurden sie vom Label Def Jam entdeckt, das ihn 2009 unter Vertrag nahm. Zuerst nahm er eine Reihe von Mixtapes auf und arbeitete mit anderen Musikern zusammen, was ihm bereits erste Platzierungen in den US-Charts brachte. 2013 ging er dann mit Young Jeezy ins Studio, um sein Debütalbum zu produzieren. Ende 2013 hatte er mit der Vorabsingle My Nigga / My Hitta einen Hit, der bis in die Top 20 der US-Charts kam und Gold-Status erreichte.[1] Außerdem konnte es sich auch in Australien und Großbritannien platzieren.

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Im April 2016 sorgte er mit der Single FDT (Fuck Donald Trump) für Aufsehen. Darin kritisiert er gemeinsam mit Nipsey Hussle den republikanischen Präsidentschaftskandidaten und späteren US-Präsidenten Donald Trump heftig. Der kontroverse Text hatte Ermittlungen des Secret Service zur Folge und führte schließlich zu einer teilweisen Zensur des Albums Still Brazy.[2][3]

PrivatesBearbeiten

Im Juni 2015 wurde Jackson vor seinem Aufnahmestudio in Los Angeles von Unbekannten niedergeschossen. Dabei trafen ihn drei Kugeln in die Hüfte. Bei späteren Befragungen des LAPD verweigerte er jegliche Aussage. Auf dem Lied Who Shot Me?, welches auf dem Album Still Brazy zu hören ist, verarbeitet YG diesen Vorfall. Außerdem ist YG Gründer und CEO von "4hunnid", einem Online Kleidungs-Shop sowie Recordlabel.

DiskografieBearbeiten

AlbenBearbeiten

Jahr Titel Chartplatzierungen[4] Anmerkungen
Deutschland  DE Schweiz  CH Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US
2014 My Krazy Life 94
(1 Wo.)
300! 76
(1 Wo.)
2
(24 Wo.)
  Platin (1.000.000+) von der RIAA[1]
2016 Still Brazy 300! 58
(1 Wo.)
300! 6
(… Wo.)

MixtapesBearbeiten

Jahr Titel Chartplatzierungen[4] Anmerkungen
Deutschland  DE Schweiz  CH Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US
2016 Red Friday 300! 300! 300! 113
(… Wo.)
  • The Real 4Fingaz (2010)
  • Just Re’d Up (2011)
  • 4 Hunnid Degreez (2012)
  • Just Re’d Up 2 (2013)

SoundtracksBearbeiten

  • Blame It On the Streets (2014)

Lieder mit ChartplatzierungenBearbeiten

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[5] Anmerkungen
Deutschland  DE Osterreich  AT Schweiz  CH Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US
2010 Toot It and Boot It
The Real 4Fingaz
300! 300! 300! 300! 67
(7 Wo.)
featuring Ty Dolla Sign; aus einem Mixtape ausgekoppelt
2012 Snitches Ain’t... 300! 300! 300! 300! 100
(1 Wo.)
featuring Tyga, Snoop Dogg und Nipsey Hussle
2013 Act Right
I Am
300! 300! 300! 300! 100
(1 Wo.)
Single von Yo Gotti featuring Jeezy und YG
  Gold (500.000+) von der RIAA[1]
2013 My Nigga
My Krazy Life
300! 300! 300! 53
(10 Wo.)
19
(27 Wo.)
In den Charts zensiert als My N***a oder My Hitta geführt
featuring Jeezy und Rich Homie Quan
  3x Platin (3.000.000+) von der RIAA[1]
  Silber (200.000+) von der BPI[6]
2014 Who Do You Love?
My Krazy Life
300! 300! 300! 87
(1 Wo.)
54
(4 Wo.)
featuring Drake
  Platin (1.000.000+) von der RIAA[1]
2014 Don’t Tell ’Em
Late Nights
57
(30 Wo.)
65
(4 Wo.)
70
(2 Wo.)
5
(20 Wo.)
6
(22 Wo.)
Single von Jeremih featuring YG
  2× Platin (2.000.000+) von der RIAA[7]
  Gold (400.000+) von der BPI[8]
2015 Ride Out
Fast & Furious 7-Soundtrack
21
(14 Wo.)
26
(5 Wo.)
25
(5 Wo.)
70
(3 Wo.)
70
(3 Wo.)
Mit Kid Ink, Tyga, Wale und Rich Homie Quan
2016 Why You Always Hatin’?
Still Brazy
300! 300! 300! 300! 62
(18 Wo.)
featuring Drake & Kamaiyah
  Gold (500.000+) von der RIAA[1]

weitere Lieder

  • 2014: Left, Right (US:   Gold [500.000+] von der RIAA)[1]

Als GastmusikerBearbeiten

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[5] Anmerkungen
Deutschland  DE Osterreich  AT Schweiz  CH Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US
2017 I Don’t 300! 300! 300! 300! 89
(1 Wo.)
Mariah Carey feat. YG

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d e f g RIAA: Datenbank mit Künstlersuche nach „YG“
  2. YG Says Secret Service Reached Out Following Release of Anti-Trump Song, May Try to Take His Album Off Shelves. Billboard, 27. April 2016, abgerufen am 6. Januar 2017 (englisch).
  3. YG on His Anti-Trump Song Getting Censored, Black-on-Black Crime, and Life After Near-Death. Vulture, 16. Juni 2016, abgerufen am 6. Januar 2017 (englisch).
  4. a b Chartquellen (Alben):
  5. a b Chartquellen (Singles):
  6. BPI: Certified Awards Im Feld „Keywords“ „YG“ eingeben und auf „Search“ klicken
  7. RIAA: Datenbank mit Künstlersuche nach „Jeremih“
  8. BPI: Certified Awards Im Feld „Keywords“ „YG“ eingeben und auf „Search“ klicken