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Die X-Games sind eine Extremsportveranstaltung. Es ist die größte und wichtigste ihrer Art. Die X-Games wurden von ESPN erstmals 1995 veranstaltet und werden seitdem jährlich in verschiedenen Städten der USA ausgetragen. Die X-Games sind in Sommer- und Winterwettkämpfe unterteilt. Die Winter-X-Games finden im Januar oder Februar, die Summer-X-Games im Juli oder August statt.

Von 2010 bis 2013 fanden X-Games unter dem Begriff Global X Games auch außerhalb der Vereinigten Staaten statt. Austragungsorte für die Winterwettbewerbe waren Aspen und Tignes, für die Sommerwettbewerbe Foz do Iguaçu, Barcelona, München und Los Angeles.[1][2] Anfang Oktober 2013 teilte ESPN mit, aus finanziellen Gründen die internationalen Ableger außerhalb der USA einzustellen. Die Sommer-X-Games finden von nun an in Austin/Texas statt und die Winter-X-Games in Aspen.[3] Die Olympiapark München GmbH, mit der Veranstaltungen für 2014 und 2015 vertraglich vereinbart waren, prüft wegen der kurzfristigen Absage eine Schadenersatzklage.[4]

Im Oktober 2018 fanden die X-Games in Sydney statt.[5]

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Summer-X-GamesBearbeiten

Winter-X-GamesBearbeiten

Jahr Nummer Austragungsort
1997 I Big Bear Lake
1998 II Crested Butte
1999 III Crested Butte
2000 IV Mount Snow
2001 V Mount Snow
2002 VI Aspen
2003 VII Aspen
2004 VIII Aspen
2005 IX Aspen
2006 X Aspen
2007 XI Aspen
2008 XII Aspen
2009 XIII Aspen
2010 XIV Aspen
2011 XV Aspen
2012 XVI Aspen
2013 XVII Aspen
2014 XVIII Aspen
2015 XIX Aspen
2016 XX Aspen
 
Logo der Winter-X-Games

Wettbewerbe:

Beim Training für die Winter-X-Games 2012 stürzte die 29-jährige Ski-Freestylerin Sarah Burke in der Superpipe auf den Kopf und fiel ins Koma. Am 19. Januar 2012 erlag sie ihren Verletzungen.[6]

Bei den Winter-X-Games 2013 kam der 25-jährige Caleb Moore zu Sturz, wobei er von seinem Snowmobil getroffen wurde. Nach dem Unfall war er in einem kritischen Zustand und erlag am 31. Januar 2013 seinen Verletzungen.

X-GamesBearbeiten

Jahr Nummer Austragungsort
2016 I Oslo
2017 II Hafjell
2018 III Oslo

Wettbewerbe:

WeblinksBearbeiten

  Commons: X Games – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

QuellenBearbeiten

  1. Ankündigung der X Games Europe 2010
  2. http://www.xgames-munich.com/
  3. TV-Sender ESPN streicht X-Games in München. Süddeutsche.de. 3. Oktober 2013. Abgerufen am 4. Oktober 2013.
  4. Kalt erwischt. Süddeutsche.de. 4. Oktober 2013. Abgerufen am 4. Oktober 2013.
  5. Sydney – X Games. Abgerufen am 29. Oktober 2018.
  6. sarahburke.com (Memento vom 14. Februar 2014 im Internet Archive)