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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Wolmirstedt
Wolmirstedt
Deutschlandkarte, Position der Stadt Wolmirstedt hervorgehoben

Koordinaten: 52° 15′ N, 11° 38′ O

Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Börde
Höhe: 50 m ü. NHN
Fläche: 54,29 km2
Einwohner: 11.536 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 212 Einwohner je km2
Postleitzahl: 39326
Vorwahl: 039201
Kfz-Kennzeichen: BK, BÖ, HDL, OC, OK, WMS, WZL
Gemeindeschlüssel: 15 0 83 565
Stadtgliederung: 5 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
August-Bebel-Straße 25
39326 Wolmirstedt
Website: www.stadtwolmirstedt.de
Bürgermeister: Marlies Cassuhn (parteilos)
Lage der Stadt Wolmirstedt im Landkreis Börde
AltenhausenAm Großen BruchAngernAuslebenBarlebenBeendorfBülstringenBurgstallCalvördeColbitzEilslebenErxlebenFlechtingenGröningenHaldenslebenHarbkeHohe BördeHötenslebenIngerslebenKroppenstedtLoitsche-HeinrichsbergNiedere BördeOebisfelde-WeferlingenOschersleben (Bode)RogätzSommersdorfSülzetalUmmendorfVölpkeWanzleben-BördeWefenslebenWestheideWolmirstedtZielitzKarte
Über dieses Bild

Wolmirstedt ist eine Stadt im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt.

GeografieBearbeiten

Geografische LageBearbeiten

Wolmirstedt liegt an der Ohre, 14 Kilometer nördlich von Magdeburg. Das Stadtgebiet durchquert im Süden der Mittellandkanal, im Osten reicht es bis an die Elbe.

StadtgliederungBearbeiten

Als Ortsteile sind neben der Kernstadt Wolmirstedt ausgewiesen:

Die Deutsche Post unterscheidet folgende Orte:

  • 39326 Farsleben
  • 39326 Glindenberg
  • 39326 Mose
  • 39326 Wolmirstedt, mit Ortsteil Elbeu

KlimaBearbeiten

Der Jahresniederschlag liegt bei 472 mm und ist damit extrem niedrig, an nur einem Prozent der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes werden niedrigere Werte registriert. Der trockenste Monat ist der Februar, die meisten Niederschläge fallen im Juni. Im Juni fallen 1,8 mal mehr Niederschläge als im Februar.

NachbargemeindenBearbeiten

Colbitz Zielitz Loitsche-Heinrichsberg
Niedere Börde   Burg
Barleben Magdeburg Möser

GeschichteBearbeiten

Die erste urkundliche Erwähnung stammte aus dem Jahr 1014. Thietmar von Merseburg berichtete in seiner Chronik von einem Ereignis, das sich fünf Jahre zuvor in Wolmirstedt ereignet hatte. Er verwies somit auf anno 1009.

Heinrich der Löwe wurde 1180 als Herzog von Sachsen gestürzt und verstarb 1195. Dies eröffnete den Askaniern die Möglichkeit, das Gebiet westlich der Elbe in ihre Territorialbildung einzubeziehen. Zu den Maßnahmen von Albrecht II., Markgraf von Brandenburg (1205–1220) gehörte der Ausbau der Burg Wolmirstedt anno 1208. Laut Markgrafenchronik richtete sie sich gegen das Erzstift Magdeburg. Kriegerische Auseinandersetzungen zwischen Beiden überlieferten erst spätere Zeiten, es ging um die Vormachtstellung im Elbe-Oder-Raum. Die Truppen von Wilbrand, Erzbischof von Magdeburg (1235–1253) und Heinrich III., Markgraf von Meißen (1221–1288) äscherten dabei im Sommer 1243 Wolmirstedt ein.[2][3]

Das Gebiet um Wolmirstedt wurde als Grafschaft Billungshöhe bezeichnet, die u. a. bei Dahlenwarsleben eine Dingstätte hatte und zeitweise im Auftrag der Markgrafen von den Grafen von Falkenstein verwaltet wurde.[4][5] Am 11. Juni 1316 verkaufte Waldemar, Markgraf von Brandenburg (1308–1319) die Grafschaft Billungshöhe für 2.260 Mark mit Rückkaufsrecht ans Erzstift Magdeburg. Ausgenommen blieben Wolmirstedt und Elbeu. Erstere Ortschaft und wohl auch das benachbarte Dorf südlich der Ohre verpfändete Waldemar drei Jahre später für 12.000 Mark an den Erzbischof. Da keine Einlösung erfolgte, rechnete noch das Landbuch Kaiser Karls IV. von 1375 den Flecken und die Burg dem geistlichen Territorium zu.[6][7][8]

Wolmirstedt spielte eine Rolle beim Erscheinen des falschen Waldemars. Aus Magdeburg anreisend, präsentierte er sich hier im August 1348 erstmals der Öffentlichkeit. Zwischen dem 17. und 20. August wurden vor Ort mehrere Urkunden ausgestellt, die markbrandenburgischen Städten Privilegien erteilten. Ende August ritt der angebliche Markgraf in Begleitung von Otto, Erzbischof von Magdeburg (1327–1361), Rudolf I. und Otto, Herzöge von Sachsen-Wittenberg, Albrecht, Graf von Barby sowie ihren Gefolgen weiter in die Mark.[9] Die Ortschaft selbst erhielt 1590 das Stadtrecht.

Im Dreißigjährigen Krieg (1618–1648) erlitt sie schwere Zerstörungen. Wolmirstedt beherbergte eine kaiserliche Garnison. Von ihr zog im Juli 1631 ein Reiterregiment bis Burgstall. Die Reiterei von Gustav Adolf II., König von Schweden (1611–1632) metzelte es nieder.[10][11] 1680 wurde aus dem Erzstift das Herzogtum Magdeburg in Brandenburg-Preußen, Wolmirstedt lag bereits zuvor im Holzkreis.

 
Der Bahnhof Wolmirstedt, 1880

In den Jahren 1848/49 erfolgte mit dem Bahnhofsgebäude der Anschluss ans Eisenbahnnetz. Ab 1850 siedelte sich die Lederindustrie mit sechs Betrieben an. Seit 1895 hat die Stadt ihr eigenes Elektrizitätswerk. Später wurde sie mit dem Umspannwerk Wolmirstedt zu einem wichtigen Knoten im Stromnetz.

Am 13. April 1945 besetzten US-amerikanischen Truppen Wolmirstedt und übertrugen es am 1. Juli 1945 der Sowjetischen Besatzungszone. 1952 wurde Elbeu eingemeindet. In den Folgejahren entstanden im ehrenamtlichen Aufbauwerk: das Stadion des Friedens, die Freilichtbühne und die Uferpromenade an der Ohre. In den 1970er Jahren wurde der Wohnungsbau vorangetrieben. 3000 Wohnungen wurden vorrangig in Plattenbauweise errichtet.

Wolmirstedt war die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises. Bis dieser 1994 mit dem Landkreis Haldensleben zum Ohrekreis zusammengelegt und Haldensleben zum Sitz von Landratsamt und Kreistag erklärt wurde. Am 1. Juli 2007 schloss sich der Ohrekreis mit dem Bördekreis zum Landkreis Börde zusammen.

Im Jahr 2009 feierte die Stadt „1000 Jahre Wolmirstedt“.

EingemeindungenBearbeiten

Elbeu wurde am 1. Juli 1950 eingemeindet.[12] Mose kam am 1. Januar 1993 hinzu.[13] Am 1. Januar 2009 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Farsleben eingemeindet.[14] Das Stadtgebiet vergrößerte sich dadurch von 31,76 km² auf 38,88 km². Mit der Eingemeindung von Glindenberg am 1. Juli 2009[15] vergrößerte sich das Stadtgebiet auf 54,29 km².

PolitikBearbeiten

StadtratBearbeiten

Seit der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 hat der Stadtrat 28 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 39,1 Prozent. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:

CDU SPD Linke FDP Grüne UWG FUWG
2014 13 Sitze 5 Sitze 4 Sitze 2 Sitze 1 Sitz 2 Sitze 1 Sitz

Seit der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 hat der Stadtrat 28 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 43,3 Prozent. Die Wahl führte zu folgendem Ergebnis:[16]

Kommunalwahl 201 9
 %
30
20
10
0
25,5 %
17,0 %
16,8 %
10,1 %
4,9 %
2,3 %
12,3 %
4,8 %
3,9 %
2,2 %
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
i UWG = Unabhängige Wählergemeinschaft
j FUWG = Freie und Unabhängige Wählergemeinschaft
Partei / Liste Stimmenanteil Sitze
Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) 25,5 %0 7 Sitze
Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) 17,0 %0 5 Sitze
Alternative für Deutschland (AfD) 16,8 %0 5 Sitze
Die Linke 10,1 %0 3 Sitze
Freie Demokratische Partei (FDP) 2,3 % 1 Sitze
Bündnis 90/Die Grünen (Grüne) 4,9 % 1 Sitz
KWG Börde 12,3 %0 3 Sitze
UWG 4,7 % 1 Sitz
FUGW 4,6 % 1 Sitz
WWP 3,2 % 1 Sitz

Weiteres Mitglied des Stadtrates und dessen Vorsitzender ist der Bürgermeister. Am 17. Februar 2013 wurde Martin Stichnoth zum Bürgermeister gewählt. Bereits im ersten Wahlgang bekam er 54,0 Prozent der Stimmen und machte somit eine Stichwahl unnötig. Die Wahlbeteiligung lag bei 48,0 Prozent.[17]

WappenBearbeiten

Das Wappen wurde am 20. Juni 1997 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt. Blasonierung: „In Silber die heilige Katharina in rotem Gewand mit goldenem Haar und goldenem Nimbus, in der rechten Hand ein gestürztes silbernes Schwert mit goldener Parierstange und goldenem Griff, in der linken ein gebrochenes goldenes Rad mit fünf Speichen und vier Zacken; vor ihren Füßen ein blauer Schild mit einer silbernen Lilie.“

Die Farben der Stadt sind Blau – Silber (Weiß).

FlaggeBearbeiten

 
Stadtfahne von Wolmirstedt

Die Stadtfahne ist diagonal in zwei Felder geteilt, im linken oberen Feld blau, im rechten unteren Feld weiß. In der Mitte enthält sie das Wappen der Stadt.

StädtepartnerschaftenBearbeiten

Wolmirstedt unterhält eine Partnerschaft mit Wunstorf in Niedersachsen.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Sanierte Häuser in der Friedens­straße

MuseenBearbeiten

  • Das Museum Wolmirstedt wurde 1927 auf Initiative des Lehrers Hans Dunker gegründet. Sein Gebäude, eine rekonstruierte Bruchsteinscheune, liegt inmitten der Schlossdomäne. Es beherbergt mehrere Dauerausstellungen zur Stadtgeschichte, ferner naturkundliche und geologische Ausstellungen und drei historische Werkstätten (Stellmacherei, Schmiede und Sattlerei).[18]
  • Das Apothekenmuseum nutzt die erste Etage der 300 Jahre alten Adler-Apotheke (Friedensstraße 48). Es ist nach Vereinbarung öffentlich zugänglich. Dazu gehört ein Kräutergarten mit zahlreichen Arzneipflanzen. Museumsleiter ist Konrad Riedel.[19]

GedenkstättenBearbeiten

  • Mahnmal auf dem Friedhof St. Katharinen für sechs unbekannte KZ-Häftlinge, die am Haidberg bei Lindhorst im April 1945 ermordet, dort zunächst verscharrt und 1946 hier begraben wurden. Sie gehörten vermutlich einem Todesmarsch aus dem KZ Dora-Mittelbau an.
  • Grabstätten auf dem gleichen Friedhof für 32 namentlich bekannte Frauen und Männer verschiedener Nationen, die während des Zweiten Weltkrieges nach Deutschland verschleppt und Opfer von Zwangsarbeit in der Landwirtschaft und der Zuckerfabrik des Großgrundbesitzers Loß wurden.

BauwerkeBearbeiten

  • Die bemerkenswertesten Baudenkmäler sind das Schloss Wolmirstedt und die historische Schlosskapelle als Zeugnisse der Backsteingotik. Ortsansässig als Schlossdomäne bezeichnet, ist das Schloss heute Sitz der Zweigstelle des Amtsgerichts Haldensleben. Im 16. Jahrhundert lebte der spätere Kurfürst Joachim Friedrich von Brandenburg als Administrator auf der damaligen Burg. In dieser Zeit wurde es zu einer repräsentativen Renaissanceresidenz (ähnlich dem Schloss Bernburg). Später verfiel die Burg, und zum Wiederaufbau der zerstörten Stadt wurden viele Teile am Ende des Dreißigjährigen Krieges abgetragen. Im 18. Jahrhundert erhielt das Schloss seine heutige Form im schlichten Barock. Seit dieser Zeit wurde das Schloss vom preußischen Staat als landwirtschaftliche Domäne genutzt. Heute erhaltene Bauten sind das Schloss mit Kapelle, das Herrenhaus (18. Jahrhundert), Torhaus, Stallungen (heute Bibliothek) sowie Feldsteinscheune (Kreismuseum). Die erste urkundliche Erwähnung 1014 beschreibt einen Angriff im Jahre 1009 auf die östliche Mauer der Oberburg. Diese Mauer blieb bis in jüngste Zeit fragmentarisch erhalten und war als ältestes Bauwerk der Stadt anzusprechen. Im Jahre 2007 wurden die Mauerfragmente abgerissen, um Pkw-Parkplätze zur 1000-Jahr-Feier 2009 zu schaffen.

Zu den erwähnenswerten Gebäuden im historischen Stadtkern gehören:

Die weitere Sakralgebäude außer der Schlosskirche sind:

Westlich der Innenstadt befinden sich:

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

EnergieBearbeiten

In Wolmirstedt befindet sich ein großes 380-kV-Umspannwerk, das Umspannwerk Wolmirstedt. Auf dem Areal dieses Umspannwerks sollte zu DDR-Zeiten eine HGÜ-Kurzkupplung mit einer Übertragungsleistung von 600 Megawatt entstehen, doch wurde dieser Plan nach der deutschen Wiedervereinigung 1990 aufgegeben, da man beschloss, die Stromnetze Ost- und Westdeutschlands zu synchronisieren, siehe auch innerdeutscher Stromverbund. Die Stromrichterhalle wurde allerdings fertiggestellt (Koordinate:52° 15′ 0″ N, 11° 37′ 0″ O). Die vom Umspannwerk Wolmirstedt zum stillgelegten Kernkraftwerk Lubmin führende 380-kV-Leitung war die längste Stromleitung in Deutschland.

VerkehrBearbeiten

Der Bahnhof Wolmirstedt liegt an der Bahnstrecke Magdeburg–Stendal–Wittenberge und wird im Personenverkehr von Regionalexpress-Zügen der Linie RE20 (Magdeburg–Stendal–Uelzen) sowie der Linie S1 (Schönebeck-Salzelmen–Magdeburg–Stendal–Wittenberge) der S-Bahn Mittelelbe im Halbstundentakt bedient. Bis 1965 war der Ort ferner Ausgangspunkt der Kleinbahn Wolmirstedt–Colbitz.

Bei Wolmirstedt quert der Mittellandkanal die Elbe. Die Stadt ist über die Anschlussstelle Magdeburg-Zentrum der Bundesautobahn 2, die Anschlussstelle Wolmirstedt der Bundesautobahn 14 sowie die Bundesstraße 189 zu erreichen.

Öffentliche EinrichtungenBearbeiten

  • Bodelschwingh Haus Wolmirstedt e. V., sozialdiakonische Einrichtung
  • Bildungs- und Freizeitzentrum

BildungBearbeiten

Söhne und Töchter der StadtBearbeiten

 
Friedrich Schrader

WeblinksBearbeiten

  Commons: Wolmirstedt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Bevölkerung der Gemeinden – Stand: 31. Dezember 2018 (PDF) (Fortschreibung) (Hilfe dazu).
  2. Lieselott Enders: Die Altmark. Geschichte einer kurmärkischen Landschaft in der Frühneuzeit (Ende des 15. bis Anfang des 19. Jahrhunderts). Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-8305-1504-3, A. Politische Geschichte. I. Werden der Regionen im Mittelalter. 1. Vom Herzogtum Sachsen zur Mark Brandenburg, S. 31–41, hier S. 36–37.
  3. Johannes Schultze: Die Mark Brandenburg. Erster Band. Entstehung und Entwicklung unter den askanischen Markgrafen (bis 1319). In: Die Mark Brandenburg. 4. Auflage. Duncker & Humblot, Berlin 2011, ISBN 978-3-428-13480-9, 12. Albrecht II. (1205–1220), S. 112–117, hier S. 113.
  4. Verein für Geschichte der Mark Brandenburg (Hrg.): Märkische Forschungen, Band 8, 1863, S. 41
  5. Magdeburger Geschichtsverein: Geschichts-Blätter für Stadt und Land Magdeburg, Band 9, 1874, S. 316
  6. Johannes Schultze: Die Mark Brandenburg. Erster Band. Entstehung und Entwicklung unter den askanischen Markgrafen (bis 1319). In: Die Mark Brandenburg. 4. Auflage. Duncker & Humblot, Berlin 2011, ISBN 978-3-428-13480-9, 21. Woldemar und Johann V. (1308–1317), S. 215–232, hier S. 228.
  7. Johannes Schultze: Die Mark Brandenburg. Erster Band. Entstehung und Entwicklung unter den askanischen Markgrafen (bis 1319). In: Die Mark Brandenburg. 4. Auflage. Duncker & Humblot, Berlin 2011, ISBN 978-3-428-13480-9, 22. Markgraf Woldemar Alleinherrscher (1317–1319), S. 233–242, hier S. 237.
  8. Johannes Schultze (Hrsg.): Das Landbuch der Mark Brandenburg von 1375 (= Brandenburgische Landbücher. Band 2; Veröffentlichungen der Historischen Kommission für die Provinz Brandenburg und die Reichshauptstadt Berlin. Band VIII, 2). Kommissionsverlag von Gsellius, Berlin 1940, [Topographische Beschreibung der Mark]. Marchia transalbeana. Wolmerstede, S. 63 (Digitalisat in Universitätsbibliothek Potsdam).
  9. Johannes Schultze: Die Mark Brandenburg. Zweiter Band. Die Mark unter Herrschaft der Wittelsbacher und Luxemburger (1319–1415). In: Die Mark Brandenburg. 4. Auflage. Duncker & Humblot, Berlin 2011, ISBN 978-3-428-13480-9, I. Die Mark unter dem Hause Wittelsbach. 4. König Karl im Bunde mit den Askaniern gegen die Wittelsbacher. Markgraf Woldemar (1347 bis Anfang 1350), S. 74–98, hier S. 79.
  10. Lieselott Enders: Die Altmark. Geschichte einer kurmärkischen Landschaft in der Frühneuzeit (Ende des 15. bis Anfang des 19. Jahrhunderts). Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-8305-1504-3, C. Die städtische Gesellschaft. II. Die wirtschaftlichen Verhältnisse in der Frühneuzeit. 1. Handel und Verkehr. b) Marktbeziehungen und Handelsgut. Bier, S. 844–845, hier S. 844.
  11. Lieselott Enders: Die Altmark. Geschichte einer kurmärkischen Landschaft in der Frühneuzeit (Ende des 15. bis Anfang des 19. Jahrhunderts). Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-8305-1504-3, A. Politische Geschichte. III. Der Dreißigjährige Krieg und die Nachkriegszeit. 1. Der Dreißigjährige Krieg. c) Die Schweden, S. 65–68, hier S. 65.
  12. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7.
  13. StBA: Gebietsänderungen vom 01.01. bis 31.12.1993
  14. StBA: Gebietsänderungen am 01.01.2009
  15. StBA: Gebietsänderungen vom 02. Januar bis 31. Dezember 2009
  16. Website Wolmirstedt – Stadtratswahl 2019, abgerufen am 31. Oktober 2019
  17. Landeswahlleiter: Bürgermeisterwahl am 17.02.2013 in der Stadt Wolmirstedt. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, 14. März 2013, abgerufen am 21. Mai 2013.
  18. http://elbe-ohre-heide.de/museum-wolmirstedt
  19. Eckart Roloff, Karin Henke-Wendt: Ein Paradies für Augen, Nasen und Gaumen (Das Apothekenmuseum Wolmirstedt). In: Besuchen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Eine Tour durch Deutschlands Museen für Medizin und Pharmazie. Band 1, Norddeutschland. Verlag S. Hirzel, Stuttgart 2015, ISBN 978-3-7776-2510-2, S. 230–231.