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Wolfgang von der Groeben

deutscher Verwaltungsjurist

Wolfgang von der Groeben (* 30. Dezember 1937 in Berlin) ist ein deutscher Verwaltungsjurist und pensionierter Ministerialbeamter.

LebenBearbeiten

Peter von der Groebens Sohn studierte Rechtswissenschaft an der Georg-August-Universität Göttingen, der Christian-Albrechts-Universität Kiel und der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer.

1968 trat er in den Landesdienst von Nordrhein-Westfalen. Er war bei der Regierung in Arnsberg, der Kreisverwaltung Soest und im Innenministerium von NRW tätig. 1993 wechselte er als Ministerialrat nach Mecklenburg-Vorpommern. Als Direktor und Mitglied des Senats vom Landesrechnungshof in Schwerin wurde er 2002 pensioniert.

Groeben lebt in Düsseldorf und engagiert sich im Johanniterorden und in der Johanniter-Unfall-Hilfe. Er ist Mitglied der Corps Saxonia Göttingen (1958) und Pomerania (1990).[1] Er war fünf Jahre Mitherausgeber der Deutschen Corpszeitung. Am 70. Jahrestag des Attentats vom 20. Juli 1944 hielt er in der Gedenkstätte Plötzensee eine Gedenkrede auf die hingerichteten Verschwörer.[2] Von 2011 bis 2016 saß er als Kassenleiter im Vorstand des Vereins für corpsstudentische Geschichtsforschung.

PublikationenBearbeiten

  • mit Werner Ruckriegel und Burkhard Hunsche: Datenschutz und Datenverarbeitung in Nordrhein-Westfalen. Kommentar. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1979, ISBN 3-555-30125-X.
  • Die Grafen und Herren von der Groeben. Stammtafeln 1140–1993. Eigenverlag, Düsseldorf 1994.
  • Verzeichnis der Mitglieder des Corps Saxonia zu Göttingen 1844 bis 2006 sowie der Landsmannschaft Saxonia zu Göttingen 1840 bis 1844. Stand vom 31. Mai 2006. Eigenverlag, Düsseldorf 2006.
  • Einsatz für die Res publica. 150 Jahre Weißer Kreis. Corps – das Magazin 4 (2008), S. 20–22.ISSN 1615-8180.
  • Rezension von Siegfried Schindelmeiser, Geschichte der Albertina und des Corps Baltia. Corps – das Magazin 3 (2010), S. 17 f.
  • Pomerania! Saxonia! Ein gelebtes Kartell. Die Saxonia zu Göttingen i. lb. Pomerania zu Greifswald zum 200. Stiftungsfest 2010. Eigenverlag, Düsseldorf 2010.
  • Adam v. Trott zu Solz. In: Sebastian Sigler (Hg.): Corpsstudenten im Widerstand gegen Hitler. Duncker & Humblot, Berlin 2014. ISBN 978-3-428-14319-1, S. 217–225.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Kösener Corpslisten 1996, 142, 920; 120, 757
  2. „Bis zur letzten Konsequenz.“ CORPS Magazin (Deutsche Corpszeitung), 116. Jg., 3/2014, S. 25–26.