Wohnhausgruppe Fehrfeld

Wohnhausgruppe in Bremen-Östliche Vorstadt
BW

Die Wohnhausgruppe Fehrfeld in Bremen, Stadtteil Östliche Vorstadt, Ortsteil Steintor, Fehrfeld 5–22, entstand ab 1873. Diese Gebäudegruppe steht seit 1979 unter Bremer Denkmalschutz.[1]

Die kurze Straße Fehrfeld führt in Nord-Süd-Richtung von der Humboldtstraße zu den Straße Vor dem Steintor und Linienstraße. Sie wurde 1906 benannt als Flurbezeichnung nach einem fernen Feld der Feldbauern der Pagentorner Feldmarkt. Sie ist ein Rest des alten Weges vom Steintor nach Schwachhausen.

GeschichteBearbeiten

Die verputzten, dreigeschossigen Wohnhäuser wurden ab 1873 in der Epoche des Historismus für eine Mittelschicht erbaut. Die Planer sind nicht bekannt.
Zum Ensemble gehören die Häuser an der Ostseite Nr. 5 bis 22.
Die Wohnhäuser von Nr. 1 bis 4, 23 bis 32 und die an der Westseite stehen nicht unter Denkmalschutz.
Aktuell (2018) werden die Gebäude weitgehend als Wohnhäuser genutzt. In Haus Nr. 7 befindet sich das „Haus der Familie Mitte“, eine Einrichtung des Amtes für Soziale Dienste Bremen.

Der öfters gewählte Häusertyp Bremer Haus wurde in Bremen zwischen der Mitte des 19. Jahrhunderts und den 1930er Jahren errichtet. Typisch ist dabei das Souterrain als Tiefparterre, die tiefe Gebäudeform und der seitliche Eingang.

LiteraturBearbeiten

  • Johannes Cramer, Niels Gutschow: Historische Entwicklung des Bremer Hauses. In: Das Bremer Haus. Geschichte, Programm, Wettbewerb, Bremen 1982.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Denkmaldatenbank des LfD

Koordinaten: 53° 4′ 26″ N, 8° 49′ 30,4″ O