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Wladimir Borissowitsch Amokow

russischer Künstler

Wladimir Borissowitsch Amokow (russisch Владимир Борисович Амоков; * 1944 in Nukuty, Burjatische Republik) ist ein russischer Künstler.

Amokow besuchte eine medizinische Fachschule und studierte dann an einem militärmedizinischen Institut in Gorki.

1968 begann er mit plastischen Arbeiten in Holz; 1970 fand in Gorki seine erste Ausstellung statt. Weitere Ausstellungen in Tbilissi, Jerewan, Donezk, Rostow und Ulan-Ude schlossen sich an; in der DDR wurden die Werke des Arztes, der von 1976 bis 1994 in Beelitz-Heilstätten, Jüterbog und Karl-Marx-Stadt stationiert war, in Wünsdorf, Annaberg, Berlin, Dresden und Potsdam gezeigt. Neben Plastiken und Skulpturen schuf Amokow auch grafische und literarische Werke. Seit seiner Rückkehr nach Russland lebt Amokow in der Nähe von Moskau.

1977 war er Laureat des Allunionsfestivals des künstlerischen Volksschaffens der UdSSR. 1978 erhielt er den Titel "Meisterkönner" des Zentralkomitees BDKSM und 1981 wurde unter dem Titel "Ich verkaufe nicht, ich verschenke" eine DEFA-Dokumentation über ihn gedreht.

Öffentlich zugänglich sind in Deutschland heute noch seine Betonplastik eines Sanitätsoffiziers im Eingangsbereich des ehemaligen Männersanatoriums der Heilstätten Beelitz sowie das 1979 geschnitzte Basrelief "Drei Freunde" im Kindergarten von Brück. Ein Betonrelief mit dem Titel "Mutter und Kind", das sich ebenfalls auf dem Gelände der Heilstätten befindet, wird Amokow ebenfalls zugeschrieben, doch ist diese Zuweisung offenbar nicht sicher zu belegen.

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