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Wimbledon Championships 1968

82. Auflage des Tennisturniers von Wimbledon
Wimbledon Championships 1968
Datum: 24. Juni – 6. Juli 1968
Auflage: 82. Wimbledon Championships
Ort: London
Belag: Rasen
Titelverteidiger
Herreneinzel: AustralienAustralien John Newcombe
Dameneinzel: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Billie Jean King
Herrendoppel: Sudafrika 1928Südafrikanische Union Bob Hewitt
Sudafrika 1928Südafrikanische Union Frew McMillan
Damendoppel: AustralienAustralien Rosie Casals
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Billie Jean King
Mixed: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Billie Jean King
AustralienAustralien Owen Davidson
Sieger
Herreneinzel: AustralienAustralien Rod Laver
Dameneinzel: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Billie Jean King
Herrendoppel: AustralienAustralien John Newcombe
AustralienAustralien Tony Roche
Damendoppel: AustralienAustralien Rosie Casals
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Billie Jean King
Mixed: AustralienAustralien Margaret Court
AustralienAustralien Ken Fletcher
Grand Slams 1968

Die 82. Wimbledon Championships waren ein Tennis-Rasenplatzturnier der Klasse Grand Slam, das von der ITF veranstaltet wurde. Es fand vom 24. Juni bis zum 6. Juli 1968 in London, Vereinigtes Königreich statt. Ausrichter war der All England Lawn Tennis and Croquet Club.

Titelverteidiger im Einzel waren John Newcombe bei den Herren sowie Billie Jean King bei den Damen. Im Herrendoppel waren Bob Hewitt und Frew McMillan, im Damendoppel Rosie Casals und Billie Jean King die Titelverteidiger. Im Mixed waren Billie Jean King und Owen Davidson die Titelverteidiger.

Das Turnier war nach den French Open 1968 das zweite Grand-Slam-Turnier seit Beginn der Open Era, bei dem professionelle Tennisspieler zugelassen waren.

HerreneinzelBearbeiten

Rod Laver trat als topgesetzter Spieler bei den Wimbledon Championships an. 1962 hatte er den Titel zuletzt gewonnen. Da er 1963 auf die Profitour wechselte, durfte er an keinem Grand-Slam-Turnier mehr teilnehmen. Diese standen nur Amateuren offen. Beim diesjährigen Turnier waren erstmals auch Profispieler zur Teilnahme berechtigt. Aufgrund seiner Erfolge auf der Profitour galt Laver als Favorit auf den Titel. Auf dem Weg ins Finale besiegte er zwei gesetzte Spieler. Im Achtelfinale schlug er den US-Amerikaner Dennis Ralston in fünf Sätzen. Im Halbfinale hatte er gegen den an Nr. 13 gesetzten Arthur Ashe weniger Schwierigkeiten und setzte sich in drei Sätzen durch.

Lavers Finalgegner war der an Nr. 15 gesetzte Australier Tony Roche. Roche konnte im Achtelfinale den Vorjahressieger John Newcombe besiegen und zog nach Siegen gegen den an Nr. 10 gesetzten Earl Buchholz und Clark Graebner ins Finale ein, wo er Laver in drei Sätzen unterlag.

SetzlisteBearbeiten

Nr. Spieler Erreichte Runde

01. Australien  Rod Laver Sieg
02. Australien  Ken Rosewall Achtelfinale
03. Spanien 1945  Andrés Gimeno 3. Runde
04. Australien  John Newcombe Achtelfinale

05. Australien  Roy Emerson Achtelfinale

06. Spanien 1945  Manuel Santana 3. Runde

07. Australien  Lew Hoad 3. Runde

08. Vereinigte Staaten  Ricardo González 3. Runde
Nr. Spieler Erreichte Runde
09. Vereinigte Staaten  Dennis Ralston Viertelfinale

10. Vereinigte Staaten  Earl Buchholz Viertelfinale

11. Australien  Fred Stolle Achtelfinale

12. Niederlande  Tom Okker Viertelfinale

13. Vereinigte Staaten  Arthur Ashe Halbfinale

14. Sudafrika 1961  Cliff Drysdale 3. Runde

15. Australien  Tony Roche Finale

16. Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Nikola Pilić 1. Runde

DameneinzelBearbeiten

Billie Jean King war, nachdem sie bereits 1966 und 1967 Wimbledon gewinnen konnte, erneut Favoritin auf den Titel. Erst im Halbfinale gegen die an Nr. 4 gesetzte Britin Ann Jones gab sie den ersten Satz ab. Kings Finalgegnerin war die an Nr. 7 gesetzte Australierin Judy Tegart, die auf dem Weg in das Finale zwei gesetzte Spielerinnen besiegte. Im Viertelfinale traf sie auf ihre zweitgesetzte Landsfrau Margaret Court, die sie in drei Sätzen bezwang, und im Halbfinale auf die an Nr. 3 gesetzte US-Amerikanerin Nancy Richey, die sie in zwei Sätzen besiegte.

Im Finale setzte sich King in zwei Sätzen durch und sicherte sich zum insgesamt dritten Mal den Einzeltitel in Wimbledon.

SetzlisteBearbeiten

Nr. Spielerin Erreichte Runde

01. Vereinigte Staaten  Billie Jean King Sieg
02. Australien  Margaret Court Viertelfinale
03. Vereinigte Staaten  Nancy Richey Halbfinale
04. Vereinigtes Konigreich  Ann Jones Halbfinale
Nr. Spielerin Erreichte Runde
05. Vereinigtes Konigreich  Virginia Wade 1. Runde

06. Brasilien 1968  Maria Bueno Viertelfinale

07. Australien  Judy Tegart Finale

08. Australien  Lesley Bowrey Viertelfinale

HerrendoppelBearbeiten

SetzlisteBearbeiten

Nr. Paarung Erreichte Runde

01. Australien  Roy Emerson
Australien  Rod Laver
Halbfinale
02. Australien  Ken Rosewall
Australien  Fred Stolle
Finale
03. Spanien 1945  Andrés Gimeno
Vereinigte Staaten  Pancho Gonzales
Achtelfinale
04. Australien  John Newcombe
Australien  Tony Roche
Sieg
Nr. Paarung Erreichte Runde
05. Vereinigte Staaten  Butch Buchholz
Vereinigte Staaten  Dennis Ralston
Viertelfinale

06. Sudafrika 1961  Bob Hewitt
Sudafrika 1961  Frew McMillan
Halbfinale

07. Niederlande  Tom Okker
Vereinigte Staaten  Marty Riessen
1. Runde

08. Sudafrika 1961  Cliff Drysdale
Vereinigtes Konigreich  Roger Taylor
Viertelfinale

DamendoppelBearbeiten

SetzlisteBearbeiten

Nr. Paarung Erreichte Runde

01. Vereinigte Staaten  Rosie Casals
Vereinigte Staaten  Billie Jean King
Sieg
02. Brasilien 1968  Maria Bueno
Vereinigte Staaten  Nancy Richey
Achtelfinale
03. Frankreich  Françoise Dürr
Vereinigtes Konigreich  Ann Jones
Finale
04. Australien  Lesley Bowrey
Australien  Judy Tegart
Halbfinale

MixedBearbeiten

SetzlisteBearbeiten

Nr. Paarung Erreichte Runde

01. Australien  Owen Davidson
Vereinigte Staaten  Billie Jean King
Halbfinale
02. Vereinigte Staaten  Pancho Gonzales
Vereinigte Staaten  Rosie Casals
Viertelfinale
03. Australien  Fred Stolle
Vereinigtes Konigreich  Ann Jones
Halbfinale
04. Australien  Ken Fletcher
Australien  Margaret Court
Sieg

WeblinksBearbeiten