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William Aiton

William Aiton (* 1731 bei Hamilton, Schottland; † 1. Februar 1793 in Kew, England) war ein britischer Botaniker. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „Aiton“; früher wurde es auch „Ait.“ abgekürzt.

LebenBearbeiten

William Aiton wurde von dem Botaniker Philip Miller ausgebildet und in der Folge dessen Assistent. Im Jahr 1754 reiste er nach Hawaii. Nach seiner Rückkehr wurde er Hauptgärtner des Chelsea Physic Garden, des zweitältesten Botanischen Garten in England. 1759 wurde er Vorsteher des Botanischen Gartens in Kew, den er mit rastlosem Eifer, von königlicher Freigebigkeit unterstützt, zu dem reichsten in der Welt erhob.

Sein Hortus Kewensis, or, a catalogue the plants cultivated in the Royal Botanic Garden at Kew (London 1789, drei Bände mit Abbildungen) enthält die Beschreibung von 6.000 Pflanzen, worunter sich 14 neue Gattungen und fast 500 neue Arten befanden. Kürze, Genauigkeit und Sicherheit der Charakteristik machen dieses Werk zum Muster. Herausgeber der von 1810 bis 1813 erschienenen zweiten Auflage dieses Werkes war sein Sohn William Townsend Aiton (1766–1849), der Gärtner war und seinem Vater als Vorsteher des Botanischen Gartens in Kew nachfolgte.[1]

EhrungenBearbeiten

Nach William Aiton sind benannt Aitonia Thunb. aus der Familie der Mahagonigewächse (Meliaceae).[2]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Robert Zander: Zander Handwörterbuch der Pflanzennamen. Hrsg.: Fritz Encke, Günther Buchheim, Siegmund Seybold. 13., neubearbeitete und erweiterte Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart 1984, ISBN 3-8001-5042-5.
  2. Lotte Burkhardt: Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen. Erweiterte Edition. Botanic Garden and Botanical Museum Berlin, Freie Universität Berlin Berlin 2018. [1]

WeblinksBearbeiten