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Willi Heeks (* 13. Februar 1922 in Moorlage; † 13. August 1996 in Bocholt) war ein deutscher Automobilrennfahrer.

Willi Heeks
Nation: DeutschlandDeutschland Deutschland
Automobil-Weltmeisterschaft
Erster Start: Großer Preis von Deutschland 1952
Letzter Start: Großer Preis von Deutschland 1953
Konstrukteure
1952 Willi Heeks 1953 Willi Heeks
Statistik
WM-Bilanz: keine WM-Platzierung
Starts Siege Poles SR
2
WM-Punkte:
Podestplätze:
Führungsrunden:

Inhaltsverzeichnis

KarriereBearbeiten

Willi Heeks begann knapp nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem Motorsport. 1950 feierte er erste Erfolge mit einem Formel-2-Rennwagen von AFM. Er siegte beim Maipokal in Hockenheim und gewann ein Formel-2-Rennen in Dessau. 1951 erreichte er beim Eifelrennen am Nürburgring den dritten Rang.

Heeks gehörte zu den deutschen Rennfahrern der frühen 1950er-Jahre, die ihre Rennen fast ausschließlich in ihrem Heimatland fuhren. Als der internationale Motorsportzirkus nach Deutschland zurückkehrte und auch erstmals wieder ein Großer Preis von Deutschland gefahren wurde, war auch Heeks dabei. Sein Debüt in der Fahrerweltmeisterschaft gab er 1952, als er am Nürburgring mit einem AFM U8 am Start war. Wie 1953, als er mit einem Veritas Meteor das Rennen bestritt, musste er den Grand Prix vorzeitig aufgeben. Dass Heeks ein guter Rennfahrer war, zeigte er 1953, als er auf der Nordschleife lange Zeit vor dem französischen Spitzenfahrer Louis Rosier in einem Ferrari 500 lag.

Heeks fuhr Autorennen bis Ende der 1950er-Jahre, verlegte seine Aktivitäten jedoch zu den Tourenwagen. Bei Langstreckenrennen war meist sein Landsmann Erwin Bauer sein Partner, wie beim 1000-km-Rennen am Nürburgring, das die beiden mit einem Mercedes-Benz 220S bestritten.

StatistikBearbeiten

Statistik in der Automobil-WeltmeisterschaftBearbeiten

GesamtübersichtBearbeiten

Saison Team Chassis Motor Rennen Siege Zweiter Dritter Poles schn.
Rennrunden
Punkte WM-Pos.
1952 Willi Heeks AFM 8 BMW 2.0 L6 1 NC
1953 Willi Heeks Veritas Meteor Veritas 2.0 L6 1 NC
Gesamt 2

EinzelergebnisseBearbeiten

Saison 1 2 3 4 5 6 7 8 9
1952                
DNF
1953                  
DNF
Legende
Farbe Abkürzung Bedeutung
Gold Sieg
Silber 2. Platz
Bronze 3. Platz
Grün Platzierung in den Punkten
Blau Klassifiziert außerhalb der Punkteränge
Violett DNF Rennen nicht beendet (did not finish)
NC nicht klassifiziert (not classified)
Rot DNQ nicht qualifiziert (did not qualify)
DNPQ in Vorqualifikation gescheitert (did not pre-qualify)
Schwarz DSQ disqualifiziert (disqualified)
Weiß DNS nicht am Start (did not start)
WD zurückgezogen (withdrawn)
Hellblau PO nur am Training teilgenommen (practiced only)
TD Freitags-Testfahrer (test driver)
ohne DNP nicht am Training teilgenommen (did not practice)
INJ verletzt oder krank (injured)
EX ausgeschlossen (excluded)
DNA nicht erschienen (did not arrive)
C Rennen abgesagt (cancelled)
  keine WM-Teilnahme
sonstige P/fett Pole-Position
SR/kursiv Schnellste Rennrunde
* nicht im Ziel, aufgrund der zurückgelegten
Distanz aber gewertet
() Streichresultate
unterstrichen Führender in der Gesamtwertung

Einzelergebnisse in der Sportwagen-WeltmeisterschaftBearbeiten

Saison Team Rennwagen 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22
1956 Erwin Bauer Mercedes-Benz 220 Argentinien  BUA Vereinigte Staaten  SEB Italien  MIM Deutschland  NÜR Schweden  KRI
DNF

LiteraturBearbeiten

  • Steve Small: Grand Prix Who’s Who. 3. Ausgabe. Travel Publishing, London 2003, ISBN 1-902007-46-8.

WeblinksBearbeiten