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Wilhelm Steinlein

deutscher Jurist, Verwaltungsbeamter und Politiker (CDU), MdL

LebenBearbeiten

Nach seinem Abitur in Trier absolvierte Steinlein ein Studium der Rechtswissenschaften in Frankfurt am Main. Seine erste Wirkungsstätte war zunächst das Berliner Kammergericht bevor er im Jahre 1927 zum Dr. jur. promovierte. In der Zeit von 1929 bis 1945 war er als Rechtsanwalt in Trier tätig, als ihn die amerikanische Besatzungsmacht am 20. März 1945 zum Regierungspräsidenten des Regierungsbezirks Trier bestimmte. Zu der Wahl Steinlein´s – der zu dieser Zeit noch Geschäftsführer der Paulinus-Druckerei in Trier gewesen war – kam es aufgrund einer Empfehlung seitens des Trierer Oberbürgermeisters Friedrich Breitbach, da der Jurist Steinlein ein bekennender Antinationionalsozialist gewesen sei[1]. Parallel zur Position des Regierungspräsidenten übernahm er ab 1948 das Amt eines Staatssekretärs im Ministerium für Wirtschaft und Verkehr in Rheinland-Pfalz. Beide Ämter gab er 1958 auf, um bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1969 als Erster Geschäftsführender Direktor (Vorstandsvorsitzender) der Landesbank Rheinland-Pfalz – Girozentrale tätig zu werden.

EhrungenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Heinz Monz (Hrsg.) und Heinrich Studentkowski: Trierer Biographisches Lexikon, WVT Wissenschaftlicher Verlag Trier 2000, ISBN 3-88476-400-4, S. 451.

PublikationBearbeiten

  • Steinlein, Wilhelm (Dissertation): "Der Begriff des nicht heraugeforderten Angriffs in Bündnisverträgen seit 1870 und insbesondere im Locarno-Vertrag", Leipzig und Frankfurt a.M. 1927[2].
  • Steinlein, Wilhelm (Hrsg.), Esch, Peter und Recktenwald, Horst Claus: Monografie, "Die gewerbliche Wirtschaft in Rheinland-Pfalz", 1956, 267 Seiten.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ulrich Springorum: Entstehung und Aufbau der Verwaltung in Rheinland-Pfalz nach dem Zweiten Weltkrieg (1945–1947) (= Schriftenreihe der Hochschule Speyer. Band 88). Duncker & Humblot, Berlin 1982, ISBN 3-428-45128-7, S. 72 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  2. Der Begriff des nicht heraugeforderten Angriffs in Bündnisverträgen seit 1870 und insbesondere im Locarno-Vertrag, Dissertation von Wilhelm Steinlein, Frankfurt (Leipzig 1927), (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche abgerufen am 26. Dezember 2018)